Enddarmchirurgie

(Koloproktologie)

Unsere Proktologen sind Experten mit langjähriger Erfahrung in Bereich der Enddarmchirurgie. Uns stehen alle Techniken und Geräte zur Behandlung von Erkrankungen in diesem Bereich zur Verfügung. Zur Behandlung des Enddarmvorfalles setzen wir moderne Schlüssellochtechnik und den Operationsrobotor DaVinci ein.

Sie profitieren von innovativen Therapietechniken

  • Moderne Verfahren der Fistelsanierung mit Bioimplantaten
  • Minimal invasive Hämorrhoidalbehandlung ( HAL-RAR, Laser, Klammernahtgerät)
  • Sakrale Nervenstimlation mittels Miniaturschrittmacher zur Inkontinenzbehandlung
  • Cryo- und Lasertherapie bei Feigwarzen
  • Plastische Verfahren zur Behandlung komplexer Pilonidalsinuserkrankungen
  • Modernste Schlüssellochtechnik mit HD und 3D Videooptiken
  • Operationsroboter DaVinci

Was behandelt die Koloproktologie/ Enddarmchirurgie?

Die Koloproktologie beschäftigt sich mit den Erkrankungen des Dick- und Enddarmes sowie des Afters und ist ein Teilgebiet der Viszeralchirurgie. 

Viele Erkrankungen aus der Proktologie können – nach einer exakten Diagnosestellung – zunächst konservativ mit Medikamenten oder lokalen Salben behandelt werden. Ist ein chirurgischer Eingriff notwendig, erfolgt dieser meist in einem kurzen Spitalaufenthalt (2-4 Tage), wobei viele proktologische Operationen je nach Patientenwunsch auch ambulant erfolgen können. Ob der Eingriff in Narkose oder in einer Rückenmarksanästhesie durchgeführt wird, muss individuell mit Patient, Chirurg und Anästhesiearzt besprochen werden. Kleinere Eingriffe können auch in einer örtlichen Betäubung erfolgen. Im Nachfolgenden beschreiben wir unser Behandlungsangebot für die wichtigsten und häufigsten proktologischen Erkrankungen.

Spektrum der Koloproktologie

Acne inversa ist eine Erkrankung der Haut, die vorwiegend jüngere Menschen nach der Pubertät betrifft. Sie dürfte nach neueren Schätzungen in über 1% der Bevölkerung vorkommen. Für die Betroffenen ist sie eine grosse Last, da sie insbesondere an intimen Stellen auftritt, immer wieder Abszesse verursacht, die sehr schmerzhaft sind und Narben bildet.

Wir bieten eine interdisziplinäre Sprechstunde an, die primär von einem Hautarzt und einer Chirurgin geführt wird. Bei notwendigen Abklärungen der Ursache stehen uns verschiedene weitere Fachpersonen des Kantonsspitals wie Endokrinologin, Gastroenterologe, Pathologe, Psychosomatikerin u.a. zur Verfügung.

Die Behandlung erfordert Geduld; aber dank neuer Erkenntnisse und Therapiemöglichkeiten sind die Ergebnisse sehr zufriedenstellend! Es wird in erster Linie medikamentös mit Crèmes und Salben und/ oder mit Tabletten, allenfalls intravenös behandelt. Nur verbliebene Herde werden chirurgisch angegangen.

Sprechstunde

Dr. med. Pascale Meschberger

Anmeldung via Ambulatorium
Tel. +41 61 925 27 20
Fax +41 61 925 27 30
chirurgie.liestal@ksbl.ch

Die Sprechstunden finden jeweils am Dienstag nachmittags statt, alle 14 Tage.

Im Anschluss an einen Analabszess kann sich bei bis zu 40% der Patienten eine Fistel bilden. Dies geschieht, wenn sich die Entzündung einen Anschluss zum Enddarm schafft und sich Eiter über den After entleert. Es bleibt dann nach Abheilung des Abszesses eine schmale Verbindung zwischen After und Haut bestehen, worüber sich übelriechendes Sekret oder Stuhl unkontrolliert entleeren kann.

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Rund um den After können sich in verschiedenen anatomischen Räumen Analabszesse ausbilden. In 90% der Fälle handelt es sich um unspezifische Abszesse, welche auf Grund einer Entzündung von verstopften Analdrüsen entstehen.

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Analfissuren sind Schleimhautrisse, welche häufig Folge einer chronischen Verstopfung sind, wobei es durch den Druck des harten Stuhles zu einem Einreissen der Schleimhaut kommt. Typischerweise tritt die Fissur gegen das Steissbein hin oder dann nach vorne gerichtet auf.

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Bei Hämorrhoiden handelt es sich um eine Vergrösserung der natürlichen Gefässpolster am oberen Ende des Analkanals. Während diese Gefässpolster eine wichtige Funktion in der Feinkontinenz einnehmen, führt ihre Vergrösserung zu vielfältigen Beschwerden wie Fremdkörpergefühl, gestörte Kontinenz, Blutungen, analem Jucken und Schmerzen.

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Perianalvenenthrombosen wurden früher auch als sogenannt «äussere Hämorrhoiden» bezeichnet. Dabei entstehen Blutgerinnsel in einem Venengeflecht, welches um den After verläuft.

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Erkrankung wird unterschiedlich bezeichnet: Pilonidalsinus (Haarnestgrübchen) oder Sakraldermoid. Man geht davon aus, dass es durch die Reibung der Gesässbacken zur Verstopfung der Haarbalgdrüsen mit Haaren und Zelldebris kommt. Eine bakterielle Superinfektion führt dann zu (Mikro)-abszessen mit Ausbildung von Fisteln als Ausdruck der chronischen Entzündung.

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Unter einer Mariske versteht eine störende Hautfalte in unmittelbarer Nachbarschaft zum After. Diese kann nach Abheilung einer Perianalvenenthrombose oder auf Grund einer chronischen Reizung entstehen.

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Die Ursache für anale Feigwarzen (Condyloma accuminata) ist eine Virusinfektion mit humanem Papillomavirus (HPV). Die Erkrankung wird sexuell übertragen und kann die Schleimhaut um den After wie auch den Analkanal selbst, ferner Penis, Scheide und Gebärmutterhals betreffen.

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Analkrebs entwickelt sich langsam über Vorstufen, sogenannte Dysplasien. Man geht davon aus, dass Analkrebs durch eine Infektion mit gewissen Subtypen des humanen Papillomavirus begünstigt wird. Aus diesem Grund sind eine Früherfassung und Therapie von Krebsvorstufen sowie eine regelmässige Untersuchung von Risikopatienten wichtig.

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Eine Stuhlinkontinenz kann Folge einer Jahrzehnte zurückliegenden Schliessmuskelverletzung im Rahmen einer Geburt oder Voroperation sein. Seltenere Ursachen sind Systemerkrankungen wie Zuckerkrankheit oder neurologische Erkrankungen.

Moderne schonende Operationsmethoden wie die Sakrale Nervenstimulation (SNS) können hier helfen.

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Durch eine Beckenbodensenkung kann es mit zunehmendem Alter meist bei Frauen zu einer Störung der Stuhlentleerung kommen. Dies kann sich in einer schweren Verstopfung, der Notwendigkeit zur Einnahme von abführenden Medikamenten oder Einläufen äussern bis hin zu einer schweren sozialen Isolation führen.

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Von einem Enddarm-Vorfall (Rektumprolaps) spricht man, wenn beim Pressen während des Stuhlganges der Enddarm durch den After gepresst wird. Dies führt sowohl zu einer schweren Stuhlentleerungsstörung wie auch zu einer Inkontinenz.

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Die Spezialisten

Dr. med. Bernd Schenkluhn

Dr. med. Bernd Schenkluhn
Facharzt Chirurgie FMH
Leitender Arzt
Tel. +41 61 400 84 85
Fax +41 61 400 84 97

Dr. med. Felicitas Lain

Dr. med. Felicitas Lain
Oberärztin
Tel. +41 61 436 31 28
Fax +41 61 436 36 60

Dr. med. Sebastian Lamm

Dr. med. Sebastian Lamm
Facharzt Chirurgie FMH
Stv. Leitender Arzt
Koordinator Darmkrebszentrum
Tel. +41 61 925 27 20
Fax +41 61 925 28 75

Dr. med. Pascale Meschberger

Dr. med. Pascale Meschberger
Fachärztin Chirurgie FMH
Oberärztin
Tel. +41 61 925 27 20
Fax +41 61 925 28 75

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