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Medbase, eine führende Anbieterin von ambulanten Gesundheitsdienstleistungen, und das Kantonsspital Baselland (KSBL) wollen gemeinsam das geplante «Regionale Gesundheitszentrum Laufen» betreiben. Vorgesehen ist ein breites ambulantes Angebot mit Notfallversorgung an einem zentralen Standort in Laufen.
Medbase und KSBL werden gemeinsam das ambulante «Regionale Gesundheitszentrum Laufen (RGZ Laufen)» für die medizinische Versorgung der Bevölkerung im Laufental aufbauen. In einem «Letter of Intent» haben die Partner die Eckwerte für ein zukünftiges Joint Venture vereinbart. «Durch das Konzept entsteht eine Win-Win-Situation für das KSBL und uns», sagt Karl Metzger, COO Medbase Gruppe. Die Kompetenzen von Medbase als eine führende Anbieterin von ambulanten medizinischen Dienstleistungen und des KSBL als das Zentrumsspital für die ganze Bevölkerung im Kanton werden
zusammengeführt.

Aufbauend auf dem von der «Verhandlungsdelegation für die Zukunft des Spitals Laufen (VDSL)» ausgearbeiteten Grobkonzept sollen ambulante und therapeutische Leistungen vor Ort erbracht und die Behandlungskette mit den stationären Angeboten integral verbunden werden. Das medizinische Portfolio des RGZ Laufen umfasst Hausarztmedizin, Therapien, Diagnostik inkl. Radiologie, Spezialsprechstunden, Medikamentenversorgung und die Notfallversorgung mit medizinischer Betreuung rund um die Uhr. Das detaillierte Angebot wird gemeinsam mit den Partnern in der Region ausgearbeitet. Die Angebote müssen selbsttragend gestaltet werden und die Eigenfinanzierung muss gewährleistet sein. Für die ambulante Notfallversorgung oder weitere gemeinwirtschaftliche Versorgungselemente wird gemäss Spitalversorgungsgesetz ein Leistungsauftrag des Kantons an das RGZ Laufen angestrebt, damit diese Vorhalteleistungen auch finanziert werden können.

«Wir haben für das RGZ Laufen einen Partner gesucht, der auf ambulante Gesundheitsdienstleistungen spezialisiert ist», sagt Michael Rolaz, stv. CEO KSBL. «Durch die breite Expertise von Medbase in der ambulanten Versorgung von Patientinnen und Patienten und unserer grossen Erfahrung in der klinischen sowie ambulanten Gesundheitsversorgung der Region entsteht ein Modell, das Vorbildcharakter über die Region hinaus haben wird.» Im zukünftigen Joint Venture wird auch die Beteiligung weiterer Partner angestrebt. Ein hohes Potenzial für die integrierte Versorgung sehen die Beteiligten beispielsweise in einer erweiterten Kooperation mit der Hirslanden Gruppe, da sowohl Medbase als auch das KSBL bereits mit Hirslanden zusammenarbeiten.

KSBL und Medbase werden als nächstes für das RGZ Laufen den Businessplan ausarbeiten, parallel die Verhandlungen mit dem Kanton bezüglich Übernahme der nicht kostendeckendend zu betreibenden Notfallversorgung 7x24 h aufnehmen und einen zentralen Standort evaluieren. In der Übergangsphase werden die ambulanten Gesundheitsdienstleistungen am heutigen Standort erbracht. In der Verknüpfung und Koordination von ambulanten und stationären Versorgungsleistungen entsteht ein innovatives Betreuungskonzept, mit dem die Partner den Patientenbedürfnissen und den gesellschaftlichen Anforderungen der heutigen Zeit Rechnung tragen. Die Partnerschaft stellt für die Patientinnen und Patienten eine lückenlose Betreuung sicher - zur richtigen Zeit am richtigen Ort.

Medienmitteilung Regionales Gesundheitszentrum Laufen
Regionales Gesundheitszentrum Laufen

Gegenüber dem Vorjahr erhöhte das Kantonsspital Baselland (KSBL) seine Erträge im stationären Bereich um 0.6% und im ambulanten um 10.7%. Mit einem operativen Verlust von CHF 2.7 Mio. war das Ergebnis deutlich besser als budgetiert (CHF 7.9 Mio.) und um CHF 10 Mio. besser als 2018. Die EBITDA-Marge verbesserte sich im Jahresvergleich von 2.5% auf 5.1% und lag damit deutlich über Budget.

Bei einem stabilen Aufwand konnten die Erträge insbesondere ab Mai gesteigert werden, während die ersten vier Monate 2019 noch überaus schwach ausgefallen waren. Der Trend zur Verlagerung von stationären Leistungen in den ambulanten Bereich hat sich im 2019 fortgesetzt. Das KSBL verzeichnete insgesamt ein deutliches Wachstum in der ambulanten Leistungserbringung (+8.7%). Die Anzahl der stationär behandelten Patienten/-innen blieb stabil. Zugenommen hat die Komplexität der Fälle, was sich im erhöhten Case Mix Index wiederspiegelt (+2.5%). «Wir haben deutliche Fortschritte erzielt, aber wir sind noch nicht am Ziel», kommentiert Finanzchef Remo Anceschi das Ergebnis.

Der operative Cashflow hat sich beinahe vervierfacht, was den flüssigen Mitteln zugute kommt. Dass beim Unternehmensergebnis ein Verlust von CHF 70.5 Mio. ausgewiesen wird, ist vorwiegend auf strategiebedingte Wertberichtigungen der Sachanlagen zurückzuführen (65.7 Mio. CHF). Beispielsweise musste das KSBL Abschreibungen von Immobilien, die aufgrund der neuen Strategie eine verkürzte Restlebensdauer haben werden, vollumfänglich der Rechnung 2019 belasten – wie etwa das Bettenhaus am Standort Bruderholz.

Durch die Wandlung der Eignerdarlehen konnte das Eigenkapital trotz des strategiebedingten finanziellen Neustarts und des damit verbundenen Verlusts massiv gestärkt werden (64.9%). Damit verfügt das KSBL über ausreichend Substanz, um die Transformation auch finanziell zu meistern. Mit dem Bundesverwaltungsgerichtsurteil vom 6. September 2019 wurde auch das seit 2012 existierende Tarifrisiko mit den Versicherern eliminiert. Das KSBL gewinnt dadurch Planungssicherheit für das Jahr 2021.

In der Corona-Krise hat das KSBL eindrücklich seine zentrale Rolle in der Gesundheitsversorgung der Region unter Beweis gestellt. Innerhalb von fünf Tagen wurde ein vollständiges Referenzspital für COVID-19 erkrankte Patienten/-innen aufgebaut. In enger Zusammenarbeit mit dem kantonalen Krisenstab setzte das KSBL die gemeinsam definierte Strategie um, inklusive des Betriebs der Abklärungsstationen in Zusammenarbeit mit der Ärztegesellschaft Baselland (AeGBL). Im KSBL wurden bis zu 18 Beatmungspatienten/-innen gleichzeitig betreut. «Die Krise hat eines ganz deutlich gemacht», sagt Michael Rolaz, Leiter Krisenstab. «Ohne KSBL und dessen qualifizierte Fachkräfte ist die Gesundheitsversorgung in der Region nicht möglich.» Das KSBL kehrt jetzt zum Normalbetrieb z urück, bleibt aber in Bereitschaft, falls eine zweite Welle kommen sollte.

Auch wenn die Umsetzung der Strategie «Fokus» im Rahmen der ausserordentlichen Lage durch den Kanton sistiert wurde, gelten die darin definierten Ziele weiterhin. Die drei Standorte werden klar positioniert. Liestal bietet die erweiterte Grundversorgung, das Bruderholzspital wird zum Zentrum für den Bewegungsapparat mit Rehabilitation, Altersmedizin, Schmerztherapie und einer internistisch-chirurgischen Basisversorgung, und in Laufen liegt der Fokus auf dem Aufbau eines neuen regionalen Gesundheitszentrums, in dem gemeinsam mit Partnern eine ambulante medizinische Versorgung angeboten wird.

Noch ist die Pandemie-Krise nicht überstanden. Durch das Verbot von nicht dringenden Operationen und Behandlungen sind dem KSBL massiv Erträge entgangen. Wie diese ersetzt werden können und wie sie sich auf das Ergebnis 2020 auswirken werden, kann zum heutigen Zeitpunkt noch nicht beurteilt werden.

Das KSBL ist aber gut ins Jahr 2020 gestartet. Eine positive Aufbruchstimmung war deutlich spürbar. In den ersten zwei Monaten – «vor COVID-19» – lag das Ergebnis über Budget und die EBITDA-Marge erreichte erfreuliche 8.5%. Im März wird das KSBL wegen der Corona-Krise rund CHF 7.5 Mio. an Erträgen verlieren (- 20% gegenüber Budget). Im April wird mit einem Ertragsausfall von ca. CHF 15 Mio. gerechnet.

www.ksbl.ch/GB19 

Medienmitteilung (PDF)

Der Verwaltungsrat des Kantonsspitals Baselland (KSBL) hat den Geschäftsführer Orthopädie beim Universitätsspital Basel (USB), Norbert Schnitzler, zum neuen CEO gewählt. Der 52jährige Harvard-Absolvent mit Masterabschluss in Öffentlicher Verwaltung führt aktuell in dieser Funktion die Orthopädie Klinik am Bethesda Spital. Als ehemaliger Berater im Gesundheitswesen, Generalsekretär, Leiter Unternehmensentwicklung und Spitaldirektor bringt Norbert Schnitzler eine grosse Erfahrung im Gesundheitswesen und im Spitalmanagement mit.

«Ich freue mich sehr, dass wir Norbert Schnitzler als neuen CEO für das KSBL gewinnen konnten», sagt Verwaltungsratspräsidentin Madeleine Stöckli. «Mit ihm bekommt das KSBL einen CEO mit Erfahrung im öffentlichen und im privaten Sektor. Er identifiziert sich mit der Strategie «Fokus», wird Bewährtes aufnehmen, aber sicher auch neue Impulse setzen.» Die Ernennung des neuen CEOs erfolgt nach dem Entscheid für die neue Strategie im Oktober 2019 und der Neubestellung des Verwaltungsrates im letzten Dezember.

Vor seiner Tätigkeit beim USB war Schnitzler von 2013 bis 2019 Spitaldirektor des Berner Salem-Spitals und Mitglied der Geschäftsleitung der Hirslanden Bern AG, die 1'400 Mitarbeitende, darunter 230 Belegärzte, beschäftigt. Zuvor war er zwei Jahre lang bei der Privatklinikgruppe Hirslanden in Zürich als Leiter des CEO-Offices für das Generalsekretariat und die Unternehmensentwicklung verantwortlich.

«Ich freue mich sehr, diese anspruchsvolle Aufgabe in diesen nicht ganz einfachen Zeiten übernehmen zu dürfen», sagt Norbert Schnitzler. «Das KSBL sieht sich einigen Herausforderungen, aber auch spannenden Chancen gegenüber. Und das KSBL verfügt über kompetente und engagierte Mitarbeitende. Gemeinsam als Team werden wir die Zukunft des KSBL zum Wohl unserer Patientinnen und Patienten erfolgreich gestalten.»

Seine Studien hatten Norbert Schnitzler von Freiburg im Breisgau über Nordirland und Bonn nach Harvard geführt, wo er auch seinen Master in Öffentlichem Management (Public Administration) ablegte. Nach dem Abschluss seiner Studien war er als Berater beim Strategie-Beratungsunternehmen «Booz-Allen-Hamilton» tätig, wo er sich auf Beratungsprojekte im öffentlichen Sektor fokussierte und Spitäler, Pflegeeinrichtungen sowie Medizintechnik- und Pharmaunternehmen in strategischen Unternehmensentscheiden beriet. 

Gemeinsam mit seiner Frau lebt Norbert Schnitzler seit 2008 im Baselbiet. In seiner Freizeit treibt er gerne Sport in der Natur, wo er auf dem Rennvelo oder Mountain-Bike, beim Wandern, Klettern oder beim Langlaufen den Ausgleich zu seiner Arbeit findet.    

Der genaue Zeitpunkt von Norbert Schnitzlers Amtsantritt wird später bekanntgegeben.

Medienmitteilung: Neuer CEO KSBL

Prof. Dr. med. Thomas Gross wird ab dem 1. Juli 2020 die Klinik für Orthopädie und Traumatologie des Bewegungsapparates und das interdisziplinäre Team am Zentrum für Altersfrakturen verstärken.

«In Prof. Dr. med. Thomas Gross gewinnt die Orthopädie am Kantonsspital Baselland (KSBL) einen sehr erfahrenen Kollegen mit einem breiten fachlichen Spektrum und eine in der Region Basel bekannte bedeutende Persönlichkeit», freuen sich Prof. Michael Hirschmann, Chefarzt a.i. der Klinik für Orthopädie und der designierte ärztliche Leiter, PD Dr. Dr. Andrej Nowakowski.

Prof. Gross promovierte 1987 an der Universität Heidelberg, wo er auch das Medizinstudium absolviert hatte. Seine berufliche Tätigkeit absovierte er vor allem am Universitätsspital Basel, zudem führte sie ihn u.a. ans Stadtspital Triemli in Zürich, an das Ospedale Civico in Lugano und an ein Entwicklungshilfe-Projekt in Äthiopien. Seit September 2010 ist Prof. Thomas Gross als Leitender Arzt Traumatologie am Kantonsspital Aarau tätig. Er lebt mit seiner Gattin in Basel.

Prof. Gross ist Facharzt FMH Allgemeinchirurgie und Traumatologie. Zudem besitzt er den europäischen Titel EBSQ Traumatology und den FMH-Weiterbildungstitel «Klinische Notfallmedizin». 2006 habilitierte Thomas Gross an der Medizinischen Fakultät der Universität Basel, wo er seit 2013 eine Titularprofessur für Chirurgie und Traumatologie bekleidet.

Seine Forschungs- und Interessensschwerpunkte setzte Prof. Gross vor allem in der Versorgung von Schwerverletzten sowie in der Alterstraumatologie, speziell Osteoporosefrakturen, womit er sich für seine Funktion im KSBL und im Speziellen am Zentrum für Altersfrakturen besonders auszeichnet. In seiner ärztlichen Tätigkeit legt Prof. Thomas Gross besonderen Wert auf eine patientenorientierte Versorgung unter Einbezug eines aktiven Qualitätsmanagements. Lehre und Ausbildung sowie eine faire interprofessionelle wie interdisziplinäre Zusammenarbeit liegen ihm sehr am Herzen. Prof. Thomas Gross weist ein beachtliches Publikationsverzeichnis auf und wurde mit mehreren nationalen und internationalen Auszeichnungen geehrt. 

Auskünfte:  

Anita Kuoni, Leiterin Marketing & Kommunikation
Telefon 061 553 70 91, E-Mail: kommunikation@ksbl.ch

Medienmitteilung: Neuer Teamleiter Traumatologie und Alterstraumatologie

Liestal und Solothurn, den 23. März 2020 – Zur Bewältigung der Covid-19-Pandemie arbeiten die Kantone Solothurn und Basel-Landschaft ab sofort eng zusammen. Der Standort Bruderholz des Kantonsspitals Baselland nimmt künftig auch die spital-bedürftigen COVID-19-positiven Patientinnen und Patienten der Bezirke Dorneck und Thierstein auf. Die Solothurner Spitäler AG unterstützt ihrerseits am Standort Dornach die Region in der medizinischen Grundversorgung und beim Betrieb des Covid-19-Referenzspitals auf dem Bruderholz.

Die Regierungsräte der Kantone Solothurn und Basel-Landschaft und die beiden Spitalgruppen haben sich auf ein gemeinsames, koordiniertes Vorgehen geeinigt. Die Gesundheit der Bevölkerung hat in dieser ausserordentlichen Situation oberste Priorität: Mit der Zusammenarbeit über die Kantonsgrenzen hinaus soll eine möglichst effiziente und wirksame Bekämpfung des Coronavirus erreichet werden. Die gegenseitige Nachbarschafts-hilfe zwischen den beiden Kantonen beruht auf der seit jeher engen Vernetzung der Region nördlich des Jurakamms.

Was heisst das für die Bevölkerung?

  • Das Kantonsspital Baselland (KSBL) am Standort Bruderholz nimmt als Covid-19-Referenzspital ab sofort auch die COVID-19-positiv getesteten spitalbedürftigen Patientinnen und Patienten aus den Bezirken Dorneck und Thierstein auf.
  • Das Spital Dornach der Solothurner Spitäler AG (soH) unterstützt die weiterhin notwendige Grundversorgung der ganzen Region (Notfalleingriffe, Notfallabklärungen etc., die nicht mit Covid-19 zusammenhängen) und steht weiterhin auch der Bevölkerung der angrenzenden Gemeinden des Kantons Basel-Landschaft offen. Dadurch wird das KSBL am Standort Bruderholz entlastet und kann sich auf die Covid-19 Patienten konzentrieren, die einer stationären Aufnahme bedürfen.

Zur Vorbereitung auf den erwarteten deutlichen Anstieg der Fallzahlen von Covid-19 Patientinnen und Patienten in den kommenden Tagen ist das Referenzspital Bruderholz auf infrastrukturelle und personelle Unterstützung angewiesen. Das Spital Dornach beteiligt sich, wie auch bereits die Baselbieter Privatspitäler, mit dringend benötigter Medizintechnik und Betten. Personelle Ressourcen wird das Spital Dornach in Absprache mit dem COVID-19-Referenzspital Bruderholz bei Bedarf und nach seinen Möglichkeiten zur Verfügung stellen.

COVID-19 Tests in den Bezirken Dorneck und Thierstein

Covid-19 Tests für Patientinnen und Patienten aus den Bezirken Dorneck und Thierstein werden auch künftig wie bisher auf der Notfallstation des Spitals Dornach durchgeführt. Neu wird bis spätestens Ende Wochein Breitenbach ein weiteres ambulant-dezentrales COVID-19 Test-/Abklärungszentrum im Kanton Solothurn eröffnet. Zusätzlich sind die mobilen Test-Teams des Kantons Basel-Landschaft neu ebenfalls im Bezirk Dorneck und Thierstein unterwegs und decken beispielsweise den Bedarf in Alters- und Pflegeheimen oder von anderen, nicht mobilen Personen ab.

Weitere Auskünfte
Regierungsrätin Susanne Schaffner, Vorsteherin DDI Kanton Solothurn
032 627 93 61
Regierungsrat Thomas Weber, Vorsteher VGD Kanton Basel-Landschaft,
via Rolf Wirz 061 552 59 11

Medienmitteilung (PDF)

Für externe Gäste bleibt das Restaurant des KSBL ab morgen, 10.03.2020, geschlossen. Besucherinnen und Besucher werden nur noch in begründeten Fällen zugelassen.

Der Krisenstab des KSBL hat weitere Massnahmen ergriffen, um die Ausbreitung von COVID-19 einzudämmen. So können externe Gäste ab morgen nicht mehr das Restaurant des KSBL benutzen und Besucherinnen und Besucher werden nur noch in begründeten Fällen zugelassen. Diese Massnahmen gelten bis auf weiteres.

Alle Massnahmen haben das Ziel, das Personal des KSBL und damit auch die Patientinnen und Patienten vor dem Einschleppen des Coronavirus zu schützen.

Weitere Informationen finden Sie auf https://www.ksbl.ch/coronavirus 

Medienmitteilung (PDF)

Heute Sonntag, 8. März 2020, ist im Kantonsspital Baselland (KSBL) in Liestal ein 76-jähriger Patient an den Folgen einer Coronavirus-Infektion (COVID-19) gestorben. Der Patient litt schon vorher an mehreren chronischen Erkrankungen.

Im Anhang dieser E-Mail erhalten Sie die ausführliche Medienmitteilung der Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektion.

Es gibt keinen Grund zur Beunruhigung am Kantonsspital Baselland. Die Sicherheit aller Patient/-innen, der Mitarbeitenden und Besucher/-innen hat höchste Priorität.

Medienmitteilung VGD: Patient im Kantonsspital Baselland stirbt an den Folgen einer Coronavirus-Infe

Nach der Rücktrittsankündigung von Jürg Aebi als CEO übernimmt ad interim ein Führungsteam, bestehend aus Madeleine Stöckli, Verwaltungsratspräsidentin, Michael Rolaz, Leiter Strategie & Projekte, Remo Anceschi, CFO, und Michael Tschopp, Leiter Transformationsteam, die Leitung des Kantonsspitals Baselland (KSBL). Jürg Aebi wird mit einem reduzierten Pensum weiterhin im KSBL tätig sein.

Jürg Aebi hat ab Februar sein Pensum beim KSBL auf eigenen Wunsch auf 80% reduziert . In den sieben Jahren an der Spitze des KSBL hat Jürg Aebi Enormes geleistet. So hat er zum Beispiel das Lean-Management im medizinischen Kerngeschäft eingeführt und die Organisation mit standortübergreifenden, patientenorientierten Verantwortungen grundsätzlich verändert. Er hat die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass nach dem Entscheid des Regierungsrates für eine neue strategische Ausrichtung das KSBL auch künftig eine qualitativ hochwertige Gesundheitsversorgung im
Kanton Basel-Landschaft anbieten kann.

Als Nachfolger von Peter Bodziak, Leitung Bereich Querschnitt, der das KSBL Ende Mai verlassen wird, übernimmt Jürg Aebi die Verantwortung für das OP-Management. Mit einem kürzlich gestarteten Projekt, dessen Ziel es ist, die besten ambulanten und stationären Abläufe zu entwickeln und umzusetzen, will das KSBL in diesem Bereich entscheidende Fortschritte erzielen und den Patientinnen und Patienten eine positive und möglichst stressfreie prä- und postoperative Erfahrung ermöglichen.

Das Führungsteam wird so lange die operative Verantwortung für dass KSBL übernehmen, bis ein/e neue/r CEO sein/ihr Amt antreten kann.

«Wir sind zuversichtlich, dass wir die/den neue/n CEO anlässlich der Präsentation der Geschäftsergebnisse werden vorstellen können», gibt sich Verwaltungsratspräsidentin Madeleine Stöckli optimistisch. Derzeit läuft das Rekrutierungsverfahren.

Auskünfte
Madeleine Stöckli, Verwaltungsratspräsidentin
Tel. 061 553 7575, kommunikation@ksbl.ch

Medienmitteilung: Führungsteam übernimmt operative Verantwortung im KSBL

Mit der Kooperation wollen die Partner eine optimierte regionale Versorgung bei der Behandlung von Schmerzpatienten gewährleisten und die Grundlage für eine vertiefte Zusammenarbeit schaffen.

Die Kooperation sieht vor, dass die Schmerzklinik Basel (SKB), Mitglied Swiss Medical Network SA, dem Kantonsspital Baselland (KSBL) stationäre Patientinnen und Patienten der Wirbelsäulenchirurgie und der Neurologie überweist. Die ambulante Versorgung wird weiterhin von beiden Institutionen angeboten.

Die Zusammenarbeit ermöglicht den Partnern die Abstimmung der Behandlungspfade sowie eine optimale Versorgung der Region in der Behandlung von  Schmerzen. Die Vereinbarung legt einen wichtigen Grundstein für die Ausgestaltung und Weiterentwicklung der Zusammenarbeit zwischen KSBL und SKB.

Auf die Anstellungsverhältnisse der Mitarbeitenden hat die Kooperation keine Auswirkungen.

Über Schmerzklinik Basel
Die Schmerzklinik Basel ist eines der führenden Kompetenzzentren für interventionelle Schmerzdiagnostik und Schmerztherapie in der Schweiz. Neben dem ambulanten Angebot verfügt sie über 15 Betten. Rund 30 Ärztinnen und Ärzte sowie 70 Mitarbeitende bieten Patientinnen und Patienten erstklassige stationäre und ambulante medizinische Betreuung. Zu den wichtigsten medizinischen Fachgebieten neben der Schmerztherapie gehören Anästhesiologie/Anästhesie, Neurologie, Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, Psychiatrie und Psychologie, Rheumatologie sowie synoviale Erkrankungen. Die WALK-IN-Sprechstunde bietet bei starken Schmerzen ohne Voranmeldung  schnellstmögliche Hilfe an. Als Listenspital hat die Klinik einen öffentlichen Leistungsauftrag in den Kantonen Basel -Stadt und Baselland. Die 1978 gegründete Klinik ist seit 2013 Teil von Swiss Medical Network, zu der insgesamt 18 Kliniken gehören.

Über Klinik für Schmerztherapie Kantonsspital Baselland
Das Kantonsspital Baselland ist der erweiterte Grundversorger des Kantons Baselland mit Standorten in Laufen, Liestal und Bruderholz. Es hat den Auftrag, die Gesundheitsversorgung der Einwohner des Kantons Baselland sicherzustellen. Es bietet zu diesem Zweck die volle Diagnostik und ambulante und stationäre Behandlung in zwölf Kliniken und Instituten an. Notfallstationen und der eigene Rettungsdienst stehen rund um die Uhr zur Verfügung. Zahlreiche Beratungen und Therapien ergänzen das Angebot auch im ambulanten Bereich. Für das ambulante Operieren stehen an den Standorten ambulante Strukturen bereit. Neben dem Engagement in Lehre und Forschung hält das KSBL einige strukturelle Professuren und pflegt die universitäre Anbindung.

Die Klinik für Schmerztherapie bietet zusammen mit der Psychiatrie Baselland das volle schmerztherapeutische Spektrum, sowohl im ambulanten wie im stationären Bereich. Schmerzen werden gleichzeitig mit physischen und psychischen Therapien behandelt. In der Klinik vereinen sich ein umfassendes Know-how über verschiedene Disziplinen und die Infrastruktur eines modernen Akutspitals.

Medienmitteilung (PDF)

Der Regierungsrat wählte in seiner heutigen Sitzung die Mitglieder des Verwaltungsrats des Kantonsspitals Baselland (KSBL) für die Amtsperiode 2020 bis 2023.

Als neue Mitglieder des Verwaltungsrats des KSBL wählte der Regierungsrat: Jürg Beer, Rainer Knaack, und Rebecca Spirig. Beer ist Professor Dr. med. Er leitet die Innere Medizin am Kantonsspital Baden, Rainer Knaack ist Facharzt FMH für Anästhesiologie, derzeit als selbständiger Belegarzt praktizierend an der Hirslanden Klinik Birshof, und Rebecca Spirig ist Titularprofessorin am Institut für Pflegewissenschaft der Medizinischen Fakultät Basel an der Universität Basel.

Bereits Anfang November wurde die vormalige interimistische Präsidentin Madeleine Stöckli zur Verwaltungsratspräsidentin für die neue Amtsperiode gewählt. Die übrigen bisherigen Mitglieder Flavio Casanova, Philipp Hammel, Beat Röthlisberger und Reta Tschopp werden dem Verwaltungsrat weiterhin angehören.

Nicht mehr zur Wahl gestellt haben sich Beatrice Fink und Andreas Faller. Werner Zimmerli scheidet aus Altersgründen aus. Der Regierungsrat dankt den bisherigen Verwaltungsratsmitgliedern für ihr Engagement und ihren Einsatz zu Gunsten des KSBL in den vergangenen Jahren.

Das KSBL ist eine öffentlich-rechtliche Anstalt im alleinigen Eigentum des Kantons Basel-Landschaft. Die strategische Führung des Unternehmens liegt beim Verwaltungsrat. Dieser besteht derzeit aus acht Mitgliedern. Die aktuelle Amtsperiode des Verwaltungsrats endet am 31. Dezember 2019. Die kommende Amtsperiode dauert vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2023.

Für Rückfragen: Tobias Lüscher, Beteiligungen, Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektion Basel-Landschaft, Telefon 061 552 59 19

Als neue Mitglieder des Verwaltungsrats des KSBL wählte der Regierungsrat: Jürg Beer, Rainer Knaack,

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