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Anita Kuoni
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Aktuelle Medienmitteilungen

91 Einträge gefunden.

Mit PD Dr. med. Karl-Heinz Widmer gewinnt das Team «Hüfte» einen national und international anerkannten Experten in Hüftchirurgie.

PD Dr. med. Karl-Heinz Widmer war bis zu seiner Pensionierung im 2018 während 13 Jahren als Chefarzt
Orthopädie und Traumatologie am Kantonsspital Schaffhausen tätig. Heute bringt er seine langjährige
Erfahrung, seine Kompetenz und seine Expertise in die Weiterentwicklung der Orthopädie und Traumatologie des Bewegungsapparates am Kantonsspital Baselland (KSBL) ein. Damit kehrt Karl - Heinz Widmer nach vielen Jahren an seine frühere Wirkungsstätte zurück, wo er bereits von 1997 bis 2005 in der Orthopädie im damaligen Bruderholzspital tätig war, bis ihn seine berufliche Laufbahn ans Kantonsspital Schaffhausen führte.
 
PD Dr. med. Karl-Heinz Widmer erlangte 1985 an der Universität Freiburg im Breisgau das Staatsexamen
in Humanmedizin und absolvierte seine berufliche Weiterbildung in Freiburg, Basel , Boston (USA)
und am Bruderholzspital. 2006 wurde ihm an der Universität Basel mit seiner Habilitation die «Venia
docendi» in Orthopädie verliehen. Der Orthopäde ist Mitglied in zahlreichen Fachorganisationen und
geniesst internationales Renommée.
 
In der neuen Struktur der Orthopädie und Traumatologie des KSBL unter der Leitung von Prof. Michael
Hirschmann sieht PD Dr. Karl-Heinz Widmer eine grosse Chance für eine qualitativ hochstehende öffentliche Orthopädie und Traumatologie in der Nordwestschweiz. «Daher möchte ich das Team der Orthopädie auf diesem Weg mit aller Kraft unterstützen», so der Experte.

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Prof. Dr. med. Beat Hintermann konzentriert seine Kernkompetenz in Fuss- und Sprunggelenkchirurgie im Center of Excellence in Liestal und übernimmt ab dem 1. Oktober 2019 dessen Aufbau und Führung. Die operative Leitung der Klinik für Orthopädie und Traumatologie des Bewegungsapparates übergibt er auf den gleichen Zeitpunkt an Prof. Dr. med. Michael Hirschmann, der zum Chefarzt ad interim ernannt wurde.

Prof. Beat Hintermann geniesst nationales und internationales Renommée und hat ein weltweites Netzwerk. Aufgrund seines Fachwissens konsultieren ihn Patientinnen und Patienten aus aller Welt. Diese Reputation hat sich Prof. Hintermann mit viel Herzblut erarbeitet. Er hat die Chirurgie von Fuss und Sprunggelenk in den letzten 25 Jahren massgebend mitgeprägt und hat sich insbesondere auch für die Entwicklung der Orthopädie in den öffentlichen Spitälern eingesetzt. Seinem vorausschauenden Entscheid, mit der «Stabsübergabe» die Nachfolge in der Klinikleitung frühzeitig zu sichern und mit dem Aufbau des neuen Zentrums sein Fachwissen auch für die nachfolgenden Generationen zu erhalten, gebührt höchste Achtung und Wertschätzung.

In Prof. Dr. med. Michael Hirschmann findet Prof. Beat Hintermann einen überaus würdigen Nachfolger , den die Weiterbildung bereits 2006 – 2008 in die Orthopädie ans Bruderholzspital geführt hatte. Michael Hirschmann absolvierte sein Studium in Humanmedizin an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz, wo er 2003 mit «magna cum laude» promovierte. Im September 2012 habilitierte er an der Universität Basel, und im November 2018 wurde ihm der Professor -Titel in Orthopädie und Traumatologie des Bewegungsapparates verliehen.

Michael Hirschmanns Weiterbildung führte ihn an Spitäler in Deutschland, in den USA und in Australien und ist gefolgt von beruflichen Stationen in ganz Europa, in Australien, Neuseeland und Asien. Prof. Dr. Michael Hirschmann ist Mitglied in zahlreichen Fachorganisationen, ist ebenfalls weltweit vernetzt und geniesst hohe Anerkennung für seine Klinik und Forschung. Für seine wissenschaftliche und klinische Arbeit erhielt er mehrere hochrangige nationale und internationale Auszeichnungen.

Am 1. Januar 2011 trat Prof. Hirschmann am Standort Bruderholz als Oberarzt in die Dienste des KSBL und übernahm am 1. September 2013 als Leitender Arzt die Leitung des Teams «Knie». Im Juli 2018 wurde er zum Co-Chefarzt der Klinik für Orthopädie befördert. Als neuer Chefarzt a.i. spielt Prof. Hirschmann eine zentrale Rolle in der Weiterentwicklung der Klinik.

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Für Patientinnen, Patienten und Mitarbeitende im Kantonsspital Baselland besteht keine Gefährdung. Im Kantonsspital Baselland (KSBL) wurden umgehend Massnahmen eingeleitet. Es ist ausreichend Trinkwasser (Mineralwasser) in Reserve, die Nachlieferung ist sichergestellt.

Heute Mittag erfolgte von offizieller Seite die Information, dass das Trinkwasser der Gemeinden Liestal, Arisdorf, Lausen, Seltisberg, Lupsingen und Nuglar mit Kolibakterien belastet ist. Die Sicherheit KSBL hat umgehend die Betriebsfeuerwehr aufgeboten, die auf allen Stationen informiert und die Wasserspender und Kaffeemaschinen deaktiviert oder gekennzeichnet hat. Ebenfalls ging eine Mitteilung an alle Mitarbeitenden mit den wichtigsten Anweisungen:

  • KEIN Leitungswasser trinken.
  • Keinen Kaffee aus Kaffeemaschinen, die an der Wasserleitung angeschlossen sind, trinken.
  • Wasser mindestens 3 Min. lang kochen (Kochdauer in Wasserkochern reicht nicht).
  • Bei der Händereinigung Desinfektionsmittel verwenden.

Der Krisenstab steht in enger Verbindung zum kantonalen Krisenstab, zur Volkswirtschafts - und Gesundheitsdirektion und zur Stadt Liestal und wird laufend informiert. Patientinnen, Patienten und Mitarbeitende sind nicht gefährdet, und es konnte bis jetzt weder intern noch auf der Notfallstation eine Häufung der möglichen Symptome (Magen-/Darmbeschwerden, Durchfall) festgestellt werden.

Die Trinkwasserreserven wurden umgehend aufgestockt, und die Nachlieferung ist gewährleistet. Der Spitalbetrieb war zu keiner Zeit beeinträchtigt.

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Das Resultat des KSBL profitierte 2018 von Sondereffekten. Der Verwaltungsrat hat die Strategieempfehlung an den Regierungsrat abgegeben.

In der Jahresrechnung 2018 weist das Kantonsspital Baselland (KSBL) einen Gewinn von CHF 6 Mio. und eine EBITDA-Marge von 7.3% aus. Die positiven Zahlen sind auf die Auflösung von Rückstellungen zurückzuführen. Das effektive operative Ergebnis zeigt einen Verlust von CHF 12.7 Mio. und eine EBITDA-Marge von 2.5%. Ende Juni hat der Verwaltungsrat seine Strategieempfehlung an den Regierungsrat geliefert.

Die Rückstellungspolitik und das Risikobewusstsein des KSBL haben sich schon mehrfach bewährt. Während in den Vorjahren in Kauf genommen wurde, dass aufgrund von Sonderfaktoren und Rückstellungen ein schlechteres operatives Ergebnis resultierte, profitiert das KSBL im Geschäftsjahr 2018 aufgrund eines verringerten Risikos und einer Teilauflösung von Rückstellungen in der Höhe von CHF 25.4 Mio. von dieser vorausschauenden Geschäftspraxis.

Die Entwicklung der Fallzahlen spricht jedoch eine andere Sprache. Das KSBL verzeichnet in der Rehabilitation zwar einen Zuwachs von 8.8 %, gesamthaft jedoch im stationären Bereich einen weiteren Rückgang von 3.7 %. Im ambulanten Bereich liegt der Rückgang an Taxpunkten bei 6.9 % im Vergleich zum Vorjahr. Dieser ist vollumfänglich auf die bundesrätlich verordnete Tarmed-Revision zurückzuführen. Die Statistiken über die erbrachten Leistungen zeigen ein stabiles Bild im Vergleich zu 2017. Zum Rückgang der Fallzahlen hat mit Sicherheit auch die öffentliche Diskussion um die Fusion mit dem Uni-versitätsspital Basel, mit dem damit verbundenen Abgang von Leistungsträgern, der Verunsicherung bei Patientinnen und Patienten sowie Zuweiserinnen und Zuweisern geführt.

Aufgrund des kantonalen Leistungsauftrages, der an drei Standorten erfüllt werden muss, und der entsprechenden Vorhalteleistungen, die bereitgehalten werden müssen, genügen die Sparmassnahmen – insbesondere die Reduktion des Personal- und Sachaufwands – nicht, um den Ertragsrückgang auszu-gleichen. Der Alleingang im KSBL wird einschneidende Veränderungen erfordern.

Der Vorsteher der Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektion hat dem Verwaltungsrat im Februar den Auftrag erteilt, die für den Alleingang erarbeiteten strategischen Optionen vertieft zu prüfen, zu bewerten und ihm bis Ende Juni eine konkrete Empfehlung für die künftige Strategie des KSBL zu unterbreiten. Die auszuarbeitenden Optionen sollen das KSBL finanziell stabilisieren, einen Beitrag zur optimierten Gesundheitsversorgung der Bevölkerung im Kanton Basel -Landschaft und zur Dämpfung des Kostenwachstums leisten.

Auf der Basis von bereits erarbeiteten internen Konzepten und den wertvollen Erkenntnissen aus der Projektarbeit zur Spitalgruppe haben Verwaltungsrat und Geschäftsleitung gemeinsam mit dem Kader vier Szenarien ausgearbeitet, für jede Variante das medizinische Angebot definiert und Businesspläne erstellt.

Die Beurteilung der strategischen Szenarien erfolgte nach medizinisch-qualitativen und nach finanziellen Gesichtspunkten sowie einer Chancen-/Risiko-Abwägung. Daraus ergab sich aus unternehmerischer Sicht die nachstehende Rangfolge:

  1. stationäre Leistungen dezentral an zwei Standorten «Liestal und Bruderholz»
  2. stationäre Leistungen zentral an einem Standort «grüne Wiese»
  3. stationäre Leistungen dezentral an drei Standorten «Liestal, Bruderholz, Laufen»
  4. stationäre Leistungen zentral an einem Standort «Liestal»

Alle Szenarien sind von politischen Entscheiden abhängig.

Ende Juni hat der Regierungsrat die Anträge vom Verwaltungsrat zur Prüfung entgegengenommen.

Link zum Geschäftsbericht: www.ksbl.ch/GB18

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Nach der erfolgreichen Zertifizierung des Darmkrebszentrums durch die Deutsche Krebsgesellschaft im Februar 2018 wird der Klinik für Chirurgie erneut ein hohes Gütesiegel verliehen. Die Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV) ernennt die Klinik in Liestal zum ersten Referenzzentrum für Minimal- Invasive Chirurgie in der Schweiz.

Die DGAV bezweckt mit der Verleihung ihrer Zertifikate die Darstellung und Sichtbarmachung der hohen Qualität in den zertifizierten Kliniken. Als Grundlage haben die zuständigen Arbeitsgemein-schaften für bestimmte chirurgische Eingriffe nach wissenschaftlichen Vorgaben und klinischer Erfahrung Qualitätsindikatoren und –standards entwickelt. In ihrer «Ordnung über das Zertifizierungssystem» schreibt die DGAV: «Wenn eine chirurgische Abteilung diese Kriterien nachweisen kann, ist davon auszugehen, dass hier Chirurgie auf hohem Niveau betrieben wird. Der Patient kann sicher sein, dass in der Abteilung, die ein für seine Erkrankung zutreffendes Zertifikat führt, die Behandlung nachprüfbar ist und nach den hier dargestellten Kriterien vorgenommen wird.»

Prof. Dr. med. Robert Rosenberg, Chefarzt Klinik für Chirurgie, freut sich über dieses hohe Qualitätssiegel, das seiner Klinik verliehen wurde, und sieht darin eine Bestätigung für den täglichen Einsatz seines Teams in der Gewährleistung einer hohen Behandlungsqualität.

In Deutschland gibt es 60 zertifizierte Zentren für Minimal -Invasive Chirurgie und davon sind zwölf sogenannte Referenzzentren, zu denen ausschliesslich grosse chirurgische Kliniken wie beispielsweise Hannover, Bonn, Köln und Berlin gehören – eine weitere Aussage dafür, welch hohe Auszeichnung der Klinik für Chirurgie am Kantonsspital Baselland zuteil wurde.

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Der Verwaltungsrat des Kantonsspitals Baselland wählt Dr. med. Svetozar Subotic zum Chefarzt der Klinik für Urologie.

Seit einem Jahr steht die Klinik für Urologie am Kantonsspital Baselland (KSBL) unter der interimistischen Leitung von Dr. Svetozar Subotic. Er hat es verstanden, nach dem Leitungswechsel wieder Ruhe in die Klinik zu bringen, das Vertrauen seiner Mitarbeitenden und der Patientinnen und Patienten zu stärken und mit seinem Team die Klinik erfolgreich weiterzuführen. An seiner gestrigen Sitzung hat nun der Verwaltungsrat Dr. Subotic per 1. Mai 2019 definitiv zum Chefarzt befördert.

Dr. Subotic ist seit 2013 als Leitender Arzt in der Urologischen Klinik tätig. Er war massgeblich bei der Etablierung der Roboterchirurgie am KSBL beteiligt und hat sich mit seinem Schwerpunkt der minimal invasiven Chirurgie einen Namen gemacht. Neben seiner klinischen Tätigkeit hat er bis Ende 2018 berufsbegleitend einen Masterstudiengang in Betriebswirtschaft (EMBA in Medical Management) absolviert und erfolgreich abgeschlossen.

Seine Weiterbildung begann Dr. Subotic am Urologischen Universitätsklinikum Mannheim unter der Leitung von Herrn Prof. Peter Alken, eine die Endo-Urologie weltweit prägende Persönlichkeit. Es folgte ein Wechsel an die Klinik von Herrn Prof. Jens Rassweiler, einem weiteren Pionier der minimal invasiven Urologie, insbesondere der Laparoskopie (Schlüssellochtechnik). Unter seiner Anleitung konnte sich Dr. Subotic unter anderem an der Weiterentwicklung chirurgischer Instrumente sowie diagnostischer Apparate eines weltweit führenden Unternehmens direkt beteiligen. Nebenberuflich ist Dr. Subotic seit vielen Jahren festes Mitglied der Tutorengruppe für die urologische Laparoskopie an der Aesculap Akademie. Im Rahmen seiner Tätigkeit als Tutor betreut er jährlich Ärzte verschiedener Ausbildungsstufen bei der Schulung in der minimal invasiven Urologie.

Herr Dr. Subotic ist mit PD Dr. med. Ulrike Subotic verheiratet, die das Amt der Stv. Chefärzt in der Kinderchirurgie am Universitäts-Kinderspital beider Basel unter der Leitung von Prof. Holland-Cunz bekleidet. Gemeinsam haben sie zwei Kinder im Kindergartenalter.

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Der diesjährige erste Preis der Amerikanischen Orthopädie-Gesellschaft für «das beste Knieposter» geht an eine internationale Forschungsgruppe, bestehend aus dem Kantonsspital Baselland sowie dem London Implant Retrieval Centre und der Coxa Clinic in Finnland.

Am Kongress der Amerikanischen Orthopädie-Gesellschaft (AAOS) werden von der Jury alljährlich die besten Poster ausgezeichnet. Dieses Jahr wurde in der Kategorie «Knie» aus 1000 Arbeiten der Beitrag der internationalen klinisch orientierten Forschungsgruppe um Prof. Dr. med. Michael Hirschmann, Co - Chefarzt Klinik für Orthopädie und Teamleiter Knie, als bestes Poster ausgezeichnet.

Im Rahmen des European Implant Retrieval Centres hat die Arbeitsgruppe nach neuesten wissenschaftlichen Methoden Knieprothesen, die bei Prothesen-Revisionen ausgebaut worden waren, gesammelt und analysiert. Die Studie beschäftigt sich mit der Frage, welche Unterschiede die neueste Knieprothesen-Generation zu den Vorgängermodellen aufweist. Dabei fokussierte die Arbeit auf das Design und die Materialbeschaffenheit der Unterfläche der Tibiakomponente, welche eine besondere Bedeutung in der Fixierung der Knieprothese im Knochen hat. (Die Tibiakomponente ist der Teil einer Knieprothese, der in den Unterschenkel implantiert wird.)

Bisher ist es nur wenigen europäischen und Schweizer Forschungsgruppen gelungen, auf dem Kongress der AAOS einen solchen Posterpreis zu erhalten, was die Bedeutung dieser Auszeichnung hervorhebt.

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Zur Verstärkung des Verwaltungsrats des Kantonsspitals Baselland (KSBL) hat der Regierungsrat zwei neue Mitglieder mit den Kernkompetenzen Unternehmensführung, Spitalleitung und Bau/Immobilien gewählt. Madeleine Stöckli wird mit Rücksicht auf den laufenden Strategieprozess des KSBL die Funktion als Verwaltungsratspräsidentin bis zu den Gesamterneuerungswahlen Ende 2019 interimistisch wahrnehmen.

Der Regierungsrat hat in seiner heutigen Sitzung Flavio Casanova und Beat Röthlisberger in den Verwaltungsrat des Kantonsspitals Baselland gewählt. Flavio Casanova ist Geschäftsführer der F. Casanova GmbH Consulting + Management und war zuvor CEO der international tätigen Ingenieurunternehmung Gruner Gruppe. Beat Röthlisberger ist Verwaltungsrat bei der Privatklinik Pyramide am See in Zürich und war zuvor CEO und CFO der Privatklinikgruppe Genolier Swiss Medical Network. Durch diese Zuwahlen wird der Verwaltungsrat in den Kernkompetenzen Unternehmensführung, Spitalleitung und Bau/Immobilien ergänzt.

Da die ordentliche Gesamterneuerungswahl des VR KSBL per 1.12.2019 ansteht und die definitive strategische Stossrichtung auch von politischen Entscheiden abhängt, ist die definitive Wahl des VR-Präsidiums im 4. Quartal 2019 vorgesehen. Madeleine Stöckli wird weiterhin den laufenden Strategieprozess zur Neuausrichtung des KSBL als Verwaltungsratspräsidentin ad interim führen. Der Zeitplan sieht vor, dass der Verwaltungsrat bis Ende Juni 2019 dem Regierungsrat seine konkreten Pläne für die neue strategische Ausrichtung des KSBL unterbreitet.

Aufgrund seiner Wahl per 1. April 2019 zum Verwaltungsratspräsidenten der Kantonsspital Aarau AG hat VR Peter Suter seine Demission auf den 30. Juni 2019 bekannt gegeben. Damit werden dem Verwaltungsrat des Kantonsspitals Baselland per 1. Juli 2019 neben den neu Gewählten Flavio Casanova und Beat Röthlisberger die bisherigen Mitglieder Madeleine Stöckli, Werner Zimmerli (Vizepräsidium), Andreas Faller, Béatrice Fink, Philipp Hammel und Reta Tschopp angehören.

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Das Kantonsspital Baselland baut die Palliative Care aus und verstärkt die Disziplin mit einer neuen ärztlichen Leitung. Mit Dr. med. Christine Zobrist gewinnt die Medizinische Universitätsklinik eine ausgewiesene Spezialistin, in deren Zentrum immer die Lebensqualität der Patientinnen und Patienten und deren ganzheitliche Behandlung liegt.

Palliative Care ist die Betreuung und Begleitung von Menschen mit unhei lbaren, lebensbedrohlichen oder chronisch fortschreitenden Krankheiten. Grundlage der Palliative Care ist eine ganzheitliche Sicht auf die Patientensituation. Diese beinhaltet neben medizinischen und pflegerischen Aspekten auch die Betrachtung psychologischer, sozialer und spiritueller Dimensionen. Ziel ist es, den Patientinnen und Patienten eine ihrer Situation angepasste optimale Lebensqualität zu ermöglichen. Wichtig ist dabei auch die Unterstützung und Begleitung nahestehender Angehöriger.

Dr. med. Christine Zobrist hat sich im Rahmen ihrer Weiterbildung zur Fachärztin Innere Medizin – u.a. am Kantonsspital Baselland (KSBL) – entschieden, begleitend eine Ausbildung in Palliative Care zu absolvieren. Da es damals in der Schweiz noch keine Ausbildungsstätten gab, besuchte sie den Studiengang «Palliative Care» am King’s College und am St Christopher’s Hospice» in London, den sie im 2014 mit dem Master of Science abschloss. Ihre klinischen Erfahrungen in Palliative Care sammelte Dr. Zobrist im Hospiz im Park in Arlesheim und am Universitätsspital Basel. Seit Anfang dieses Jahres ist sie zudem Trägerin des «Interdisziplinären Schwerpunktes Palliativmedizin».

Die Palliative Care ist im KSBL als «interprofessioneller Konsildienst» tätig und richtet sich an Patientinnen und Patienten mit unheilbaren Erkrankungen. Die Fachkräfte der Palliative Care (pflegerisch und ärztlich) stehen den Patientinnen und Patienten, deren Angehörigen sowie auch dem Behandlungsteam beratend zur Seite und erarbeiten individuelle Behandlungspläne, zugeschnitten auf die Beschwerden und Bedürfnissen der Patientinnen und Patienten.

https://www.ksbl.ch/kliniken/medizin/palliative-care

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Die UNICEF Schweiz vergibt der Frauenklinik am Kantonsspital Baselland erneut die Auszeichnung «Baby Freundliches Spital» und bestätigt damit, dass die Klinik die «Zehn Schritte zum erfolgreichen Stillen» der Initiative «Baby-Friendly Hospital» von UNICEF und WHO vorbildlich anwendet und sich in besonderem Masse für das Wohl von Mutter und Baby einsetzt.

Stillen fördert die Gesundheit des Kindes und stärkt die Bindung zur Mutter. Um Neugeborenen den Start ins Leben zu vereinfachen und sie in der ersten Lebensphase besonders zu schützen, haben UNICEF und die Weltgesundheitsorganisation WHO im Jahr 1992 die «Baby-Friendly Hospital Initiative» lanciert. Weltweit werden Spitäler aufgefordert, die «Zehn Schritte zum erfolgreichen Stillen» umzusetzen. In der Schweiz wenden rund 30 zertifizierte Spitäler und Geburtshäuser diese Richtlinien
an und werden regelmässig auf deren Einhaltung geprüft. Dabei stehen eine hohe Pflege- und Betreuungsqualität in der Geburtshilfe und in der ambulanten Nachsorge stets im Fokus.

Der Frauenklinik des Kantonsspitals Baselland (KSBL) wurde erstmals am 19.01.2005 das Zertifikat «Baby Freundliches Spital» vergeben. Am 6. November 2018 wurde nun das Team, bestehend aus Hebammen, Pflegefachkräften, Ärztinnen/Ärzten und Mitarbeitenden der Mütter-Väterberatung sowie freischaffenden Hebammen, einem eintägigen Audit unterzogen. Geprüft wurde die Einhaltung der zentralen Kriterien wie die Stärkung der Mutter-Kind-Beziehung, die Förderung des Stillens sowie die laufende Aus- und Weiterbildung aller Team-Mitglieder. Am 26. März 2019 erhielt nun das Team der Frauenklinik die Bestätigung des Zertifikats.

In der Frauenklinik des KSBL stehen die Begleitung, die Beratung und die Betreuung rund um die Geburt, im Wochenbett und in der ersten Zeit zuhause im Zentrum. Die Mutter-Kind-Beziehung und die Stärkung der physischen und psychischen Gesundheit der Familie werden für den optimalen Lebensstart des Neugeborenen besonders gefördert. Bei der Vergabe der Rezertifizierung waren der weit über das Spital hinaus bekannte gute Ruf der Stillberatung sowie der enge Kontakt zu den Mütter- und
Väterberatungsstellen und den freischaffenden Hebammen ein wichtiger Bestandteil zur erfolgreichen Einhaltung der geforderten Richtlinien.

Auskünfte:
Anita Kuoni, Leiterin Marketing & Kommunikation a.i., Medienstelle
kommunikation@ksbl.ch / Tel. 061 553 75 75

Die Frauenklinik am Kantonsspital Baselland wird von der UNICEF als «Baby Freundliches Spital» rezertifiziert.

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