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Anita Kuoni
Assistentin CEO, Medienstelle

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Aktuelle Medienmitteilungen

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Das Projekt des Generalplanerteams Metron Architektur AG, Brugg, ist Sieger des Wettbewerbs für den neuen Behandlungstrakt des Kantonsspitals Baselland (KSBL) in Liestal.

Der heutige Behandlungstrakt in Liestal stammt aus dem Jahr 1962 und muss ersetzt werden. Der Neubau umfasst nach der Fertigstellung die Notfallstation, das Interventionszentrum, die Radiologie, die Operationssäle sowie die Intensivmedizin und einen neu gestalteten Eingangsbereich. 

Fünf Planerteams aus insgesamt 19 Bewerbungen wurden 2017 in einem Studienauftrag beauftragt, eine Projektstudie für den Neubau zu erarbeiten. In der Endauswahl waren schliesslich drei Projekte. Aus diesen erkor die Jury nun den Sieger. Die Entscheidungskriterien waren dabei die Qualität des architektonischen und städtebaulichen Gesamtkonzepts, die Funktionalität und Flexibilität, die Energieeffizienz der Gebäudetechnik sowie die Wirtschaftlichkeit.

«Das Projekt des Teams Metron besticht durch die gelungene Verbindung von Neubau und Bestand, die geschickte Setzung der Erschliessungskerne und die funktional flexiblen Strukturen, die eine gute Spitalorganisation erlauben», begründet die Jury ihren Entscheid.

Für das KSBL ist der neue Behandlungstrakt in Liestal in allen realistischen Strategievarianten ein zentrales Element. «Es ist das Herzstück des Kantonsspitals», sagt Jürg Aebi, CEO des KSBL. «Das Siegerprojekt bietet die nötige Flexibilität für die zukünftige Entwicklung am Standort Liestal und darüber hinaus.»

Die Baukosten des neuen Behandlungstrakts werden auf 150 Millionen Franken geschätzt. Die Inbetriebnahme ist für das Jahr 2024 vorgesehen.

Die Pläne und die Modelle des Siegerprojekts und jene der zwei anderen Teams der Endauswahl werden im März in Liestal ausgestellt und sind am 22. und 23. März 2019 für die interessierte Öffentlichkeit zugänglich. Die Details werden im Lauf des Monats März auf ksbl.ch/veranstaltungen publiziert. Die Anstösser werden zur Ausstellung separat eingeladen.

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Nach dem Volksentscheid in Basel-Stadt vom 10. Februar 2019 gegen eine Fusion des Kantonsspitals Baselland (KSBL) mit dem Universitätsspital Basel hat sich KSBL-Verwaltungsratspräsident Werner Widmer entschlossen, per Ende Februar 2019 von seinem Amt zurückzutreten. VR-Präsidentin ad interim wird die bisherige Verwaltungsrätin Madeleine Stöckli.

Mit der Ablehnung der Universitätsspital Nordwest AG durch das baselstädtische Stimmvolk ist eine neue Ausgangslage entstanden. Sein Rücktritt scheint für das KSBL und für ihn selber ein guter und richtiger Schritt zu sein, begründet Werner Widmer seinen Entscheid. Der Regierungsrat bedauert die Situation, dankt Werner Widmer für seinen grossen Einsatz für das Kantonsspital Baselland und wünscht ihm für seine persönliche und berufliche Zukunft alles Gute. Ebenfalls aus dem Verwaltungsrat ausscheiden wird auf eigenen Wunsch Jacqueline Martin, die seit 2014 Mitglied des KSBL-Verwaltungsrats war. Der Regierungsrat dankt auch ihr für das Engagement zu Gunsten des KSBL.

 

Per 1. März 2019 wird Madeleine Stöckli als Präsidentin ad interim die laufenden Geschäfte des Verwaltungsrats des Kantonsspitals Baselland leiten. Sie wurde heute durch den Regierungsrat in diese Funktion gewählt. Madeleine Stöckli ist seit dem 1. Januar 2016 Mitglied des Verwaltungsrats des KSBL. Sie wird den laufenden Strategieprozess zur Neuausrichtung des KSBL weiterführen. Madeleine Stöckli wird dabei vom gesamten Verwaltungsrat unterstützt und sagt, dass dieser auf den Einsatz und das Engagement der Mitarbeitenden des KSBL zähle. „Nur gemeinsam ist es möglich, als Unternehmen Erfolg zu haben." Madeleine Stöckli ist Pharmazeutin und Ökonomin. Sie war bis Ende 2018 CEO eines Pharma- und Medizinprodukte-Herstellers in der Zentralschweiz.

Der Zeitplan sieht vor, dass der Verwaltungsrat bis Ende Juni 2019 dem Regierungsrat seine konkreten Pläne für die strategische Ausrichtung des KSBL unterbreitet.

Die ordentliche Amtsdauer des Verwaltungsrats KSBL geht am 31. Dezember 2019 zu Ende. Ob noch vor der ordentlichen Gesamterneuerungswahl weitere personelle Anpassungen erfolgen, wird bis spätestens April 2019 entschieden.

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Das Kantonsspital Baselland etabliert «CREATE» – ein innovatives Konzept für die Forschung in der personalisierten Gesundheitsversorgung und wird mit nationalen Förderungsgeldern unterstützt

Unter der Leitung von Prof. Dr. med. Jörg Leuppi, Chefarzt der Medizinischen Universitätsklinik am Kantonsspital Baselland, hat ein Forscher -Team aus verschiedenen Schweizer Kantonsspitälern und IT-Spezialisten eine Software zum institutionsübergreifenden Datenaustausch konzipiert, die in den nächsten drei Jahren weiter entwickelt wird.

Mathematische und computergestützte Methoden ermöglichen in der medizinischen Forschung die Analyse unbegrenzter Mengen an individuellen Patientendaten. Diese Entwicklung förderte in den letzten Jahren Ansätze einer personalisierten Diagnose und Behandlung von Krankheiten. Die Forscher-Teams stiessen jedoch auf das Hindernis, dass die klinischen Daten verschiedener Abteilungen, wie z.B. Arztberichte, bildgebende Auswertungen oder Laboranalysen, nicht in ein gemeinsames Format zusammengeführt werden konnten. Auch hat sich die Verknüpfung von Daten aus verschiedenen Krankenhäusern, Kliniken und Instituten als äusserst kompliziert erwiesen.

Gemeinsam mit IT-Spezialisten der Iterata AG hat das Forscher-Team aus den Kantonsspitälern Baselland, Aarau, und St. Gallen sowie dem Ente Ospedaliero Cantonale in Bellinzona eine Software entwickelt, die den anonymisierten Datenaustausch unter verschiedenen Organisationen und Systemen vereinfacht. Obwohl die Daten an ihrem Ursprungsort gespeichert bleiben, können die angebundenen Forschungs-Teams mittels einfacher Suchvorgänge jederzeit darauf zugreifen. Dank dieses vereinfachten Verfahrens steht der Forschung eine grosse Datenmenge zur Verfügung, die institutionsübergreifend ausgewertet werden kann und die Erforschung von Krankheiten fördert.

Das Forscher-Team erhielt für dieses innovative Projekt von der SPHN (Swiss Personalized Health Network) Fördergelder. SPHN ist eine nationale Initiative, welche die Entwicklung der personalisierten Medizin und Gesundheitsversorgung in der Schweiz unterstützt. Sie fördert Projekte, welche die Forschung auf dem Gebiet des gesundheitsbezogenen Datenaustauschs vorantreiben. Gesamtschweizerisch wurden 38 Projekte eingereicht, wovon jeweils fünf für die Kategorie «führende Projekte» und «infrastrukturelle Entwicklungsprojekte» ausgewählt wurden, darunter auch das Projekt «CREATE». Mittels der Fördergelder können die Weiterentwicklung und die Implementierung der Software in den nächsten drei Jahren vorangetrieben werden.

https://www.sphn.ch/de/projekte/driver-projects.html

Forschung in der Medizinischen Universitätsklinik am Kantonsspital Baselland (KSBL)

Eine der Aufgaben einer Universitätsklinik ist es, die Behandlung von Patientinnen und Patienten durch die Resultate klinischer Forschung zu verbessern. Das Forschungs-Team führt epidemiologische und klinische Studien durch. Das interdisziplinäre Forschungsteam besteht aus Fachärzten der Inneren Medizin, aus Assistenzärzten, Pflegefachfrauen (Study Nurses) und Studierenden der Medizin, der Pharmazie und der Sportwissenschaften, welche sich im Rahmen ihrer Master- und Doktorarbeiten mit Fragestellungen befassen.

Titel der vorliegenden Forschungsarbeit

«CREATE PRIMA» Clinical Research from multi-modality big data sources without proprietary interfaces in a multicenter approach

Autor: Prof. Dr. med. Jörg Leuppi, Kantonsspital Baselland (KSBL)

Co-Autoren:

PD Dr. med. Thomas Dieterle, KSBL

PD Dr. med. Gregor Leibundgut, KSBL

PD Dr. med. Anne B. Leuppi-Taegtmeyer, KSBL und Universitätsspital Basel

Dr. sc. Stefanie Brighenti-Zogg, KSBL

Dr. phil. Claudia Gregoriano, KSBL

Prof. Dr. med. Paul Hasler, Kantonsspital Aarau

PD Dr. med. Angelika Hammerer-Lercher, Kantonsspital Aarau

Prof. Dr. med. Michael Brändle, Kantonsspital St. Gallen

Prof. Dr. med. Luca Gabutti, Ente Ospedaliero Cantonale

Projekt-Partner Iterata AG (Gränichen) vertreten durch Stefan Hubeli und Dr. Alexander Souza

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Seit dem 1. November 2018 ist am Kantonsspital Baselland in Laufen ein neuartiges «Rapid Responder-Fahrzeug» im Einsatz: immer gemeinsam mit einem Rettungswagen vor Ort und ebenfalls ausgerüstet für die medizinische Notfallversorgung.

Damit der Rettungsdienst des Kantonsspitals Baselland (KSBL) der wachsenden Nachfrage gerecht werden, die Hilfsfrist proaktiv verbessern und die Qualität der Erstversorgung steigern kann, gilt ab dem 1. November für den Standort Laufen ein neues Fahrzeugkonzept. Mehr Personal und mehr Fahrzeuge gewährleisten, dass der Rettungsdienst noch schneller bei der Patientin oder beim Patienten ist.

Das Aufgebot der Ambulanz-Fahrzeuge erfolgt immer durch die Sanitätsnotrufzentrale beider Basel (Nr. 144). Befindet sich der in Laufen stationierte Rettungswagen bereits im Einsatz, wird bei einem zweiten Notfall der «Rapid Responder» aufgeboten, der ausschliesslich dem Zweck dient, möglichst schnell (innerhalb der 15-minütigen Hilfsfrist) am Einsatzort zu sein und die Erstversorgung gewährleisten zu können. Parallel erfolgt das Aufgebot eines Ambulanz-Fahrzeugs für den späteren Patiententransport. Durch dieses neuartige Konzept wird die rettungsdienstliche Abdeckung in Laufen verbessert, da der dem Laufental/Thierstein zugeordnete Rapid Responder das Einsatzgebiet nie verlässt. Im Fall, dass sich alle Rettungsfahrzeuge des Standortes Laufen im Einsatz befinden, werden von der Sanitätsnotrufzentrale Fahrzeuge der anderen Standorte oder von anderen Rettungsdiensten aufgeboten.

Im Jahr 2017 kam es im Einzugsgebiet des Rettungsdienstes Laufen (ca. 30'000 Einwohnerinnen und Einwohner im Laufental und im solothurnischenThierstein) zu insgesamt 1'266 Rettungseinsätzen. Davon waren 962 sogenannte Primär-Einsätze, bei denen der Zustand der Patientin oder des Patienten den Transport in ein Spital erforderlich machte. Das jährlich zunehmende Einsatzaufkommen und die Veränderungen an den einzelnen Spitalstandorten erfordern eine Umstellung des Einsatzkonzeptes für den Rettungsdienst KSBL, weshalb für den Standort Laufen neu ein Rapid Responder-Fahrzeug eingesetzt wird.

Der neue «Rapid Responder» hat seinen Standort am Kantonsspital Baselland Laufen und ist in einer ersten Pilotphase von Montag bis Freitag 12 Stunden pro Tag einsatzbereit.

Ist diese Pilotphase erfolgreich und steigen die lokalen Einsatzzahlen weiter, können die Einsatzzeiten ausgedehnt werden.

Der bereits heute in Laufen stationierte Rettungswagen kommt unverändert zum Einsatz. Weitere Rettungswagen können bei Bedarf aus den Standorten Liestal und Bruderholz oder von anderen Rettungsstationen schnell hinzugezogen werden.

Des weiteren kann das Responder-Fahrzeug auch zur Unterstützung von bereits im Einsatz befindlichen Notfallteams abgerufen werden.

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Das Kantonsspital Baselland eröffnet am Standort Bruderholz ein ambulantes Venenzentrum. Unter der Leitung der Gefässchirurgie und der Angiologie entstand am Standort Bruderholz ein neues ambulantes Angebot, fern des Operationstraktes.

Dem Trend folgend, in der Medizin zunehmend ambulant zu behandeln, baut das Kantonsspital Baselland (KSBL) auf dem Bruderholz den ambulanten Bereich aus. Mit dieser Ausrichtung geht das KSBL bereits heute in die Umsetzung der ab 01.01.2019 geltenden neuen Regelung des Bundesamtes für Gesundheit «ambulant vor stationär», die mit einer Änderung der Krankenpflege-Leistungsverordnung in sechs Eingriffs-Gruppen die ambulante Durchführung vorschreibt. Zu diesen Eingriffen gehören auch die Krampfader-Operationen.

Das ärztliche Team besteht aus etablierten Gefässmedizinern der Angiologie und der Gefässchirurgie, die in der Behandlung von Patientinnen und Patienten mit Venenleiden bereits seit Jahren eng zusammenarbeiten und die modernsten Methoden der Venendiagnostik und Therapie anwenden. Nach den angiologischen Abklärungen an einem der Standorte des KSBL oder bei niedergelassenen Spezialistinnen und Spezialisten erfolgen die operativen Eingriffe zu einem Grossteil im neuen Venenzentrum.

Die Venenchirurgie wurde vor über 10 Jahren durch die Einführung der «minimal invasiven endovenösen» Methoden revolutioniert. Das sogenannte Strippingverfahren, bei dem die Stammvene über operative Schnitte in der Leiste bzw. der Kniekehle freigelegt und entfernt wird, muss heute nur noch in seltenen Fällen angewendet werden. In den meisten Fällen kommt die «Laser- oder Radiofrequenzablation» zur Anwendung – beides thermische Verfahren, bei denen die Stammvene über einen Minischnitt von ca. 2 mm verödet werden kann. Diese Methoden werden im KSBL seit vielen Jahren angewendet. Der Eingriff wird unter örtlicher Betäubung vorgenommen und ausserhalb des Operationstraktes im Ambulatorium durchgeführt. Dafür wurden in den frisch renovierten, hellen und attraktiven Behandlungsräumen im ersten Obergeschoss am Standort Bruderholz die optimalen Bedingungen geschaffen.

Am 14. November 2018 lädt das Venenzentrum von 17.00-23.00 Uhr zur «Nacht der offenen Tür» ein und freut sich über reges Interesse aus der Bevölkerung.

www.ksbl.ch/venenzentrum

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In den letzten Monaten werden aus dem Kantonsspital Baselland regelmässig interne Dokumente und Diskussionen an die Medien weitergegeben, mit dem Zweck, dem Spital Schaden zuzufügen, die Bevölkerung und die Mitarbeitenden zu verunsichern und die Abstimmung über die Spitalgruppe vom Februar 2019 zu beeinflussen.

Es ist offensichtlich, dass sich ein Medium im Abstimmungskampf von Interessengruppen instrumentalisieren lässt. Dass es in der aktuellen Diskussion um eine Fusion von Kantonsspital Baselland (KSBL) und Universitätsspital Basel (USB) genügend Interessengruppen gibt, die das Projekt zu Fall bringen wollen, steht ausser Zweifel.

Das KSBL hat zu den Fragen des Mediums ausführlich Stellung genommen und so transparent wie möglich informiert und kommuniziert - wie es dem allgemeinen Kommunikationsverständnis des KSBL entspricht. Wenn aber die These des Mediums bereits zu Beginn feststeht, kann die Kommunikation darauf keinen Einfluss nehmen. Der Abstimmungskampf wird nicht auf der Basis von überprüfbaren Fakten und Argumenten geführt, sondern polemisch und einseitig. Damit werden bewusst Kollateralschäden für Patientinnen, Patienten und Mitarbeitende in Kauf genommen.

Das KSBL verurteilt das geschäfts- und rufschädigende Verhalten einiger weniger Mitarbeitenden aufs schärfste, weil damit vor allem deren Kolleginnen und Kollegen, die jeden Tag im Dienst für die Patientinnen und Patienten ihr Bestes geben, getroffen werden. Fest steht: Das KSBL hat engagierte und hoch kompetente Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, ist nach wie vor sicher und arbeitet mit hoher Qualität.

Die von diesem Medium unreflektiert aufgegriffenen Themen stammen aus einem Zeitraum von über sechs Jahren und wurden von den Zuständigen im KSBL jeweils zeitnah und adressatengerecht aufgenommen, sind entweder bereits erledigt oder sind in Bearbeitung. In diesem Zeitraum hat das KSBL seine interne Fusion umgesetzt und steht parallel in der intensiven Vorbereitung auf die mögliche engere Zusammenarbeit mit dem USB. Dass die möglichen Veränderungen und die damit verbundenen Themen nun aufgegriffen werden, ist politisch motiviert, von den Gegnern der Spitalgruppe orchestriert und soll die von den Parlamenten beider Basel abgesegneten Fusionsbestrebungen des KSBL mit dem USB torpedieren.

Am Ende wird aber das Stimmvolk darüber entscheiden, ob die von den Regierungen vorgeschlagene Lösung angenommen wird oder nicht.

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In der Klinik für Urologie am Kantonsspital Baselland werden mit dem «Artemis® Biopsie System» neu Diagnostik und Probeentnahme kombiniert, was zu rascher Klarheit für den Patienten und die behandelnden Ärzte führt.

Das Prostatakarzinom ist der häufigste bösartige Tumor beim Mann über 50, an dem in der Schweiz jährlich 3500 Männer erkranken. Die wichtigste Voraussetzung für jede Tumorbehandlung ist eine rasche Diagnose.

Mit dem neuen «Artemis® Biopsie System» werden Diagnostik und Probeentnahme verbunden. Die 3D-MRI-Untersuchungsbilder werden mit einer ebenfalls dreidimensionalen Live-Ultraschalluntersuchung kombiniert, wodurch die Biopsienadel millimetergenau in das verdächtige Areal der Prostata gesetzt werden kann. Dank dieser Präzision werden Gewebeproben aus der Prostata sehr genau entnommen und Mehrfachbiospien vermieden, was auch zu einer Reduktion der mit der Biopsie verbundenen Risiken führt. Die behandelnden Ärztinnen und Ärzte erhalten rasch Klarheit über die Lokalisation des Tumors und können die Behandlung umgehend aufnehmen.

Die Untersuchung wird unter Lokalanästhesie durchgeführt und dauert in der Regel weniger als eine Stunde, wobei die eigentliche Gewebeentnahme weniger als eine halbe Stunde beansprucht. Wird bei der Biopsie ein Tumor festgestellt, können die behandelnden Ärztinnen und Ärzte sofort handeln. «Die genaue Tumorlokalisation ermöglicht eine genaue Operationsplanung, und der Patient profitiert von der höheren Sicherheit», ergänzt Dr. med. Benny Wirz, Oberarzt an der Klinik für Urologie.

Medienmitteilung - Neues Gerät für Prostatabiopsien

Das Kantonsspital Baselland ergänzt das medizinische Angebot in Liestal um eine Abteilung für Akutgeriatrie und schliesst damit eine Versorgungslücke im oberen Baselbiet. Mit Dr. med. Martina Hafner übernimmt eine ausgewiesene Spezialistin in Altersmedizin die Leitung der Abteilung.

Im Sommer 2018 hat das Kantonsspital Baselland (KSBL) am Standort Liestal ein spezialisiertes Behandlungsangebot für die älteren Patientinnen und Patienten aufgebaut. Die Zuweisung und Betreuung der Patientinnen und Patienten erfolgt in enger Zusammenarbeit mit den anderen Fachabteilungen der Medizinischen Universitätsklinik sowie mit dem Zentrum für Rehabilitation und Altersmedizin am Standort Bruderholz.

Dr. med. Martina Hafner hat ihr Studium an der Medizinischen Fakultät der Universität Basel absolviert und hat im 2002 in Basel promoviert. Die Assistenzjahre hat sie in der Region – im Universitätsspital Basel sowie in der Universitären Psychiatrischen Klinik – durchlaufen. Im 2011 hat sie den FMH-Titel «Allgemeine Innere Medizin» erlangt, den sie im Folgejahr um den Schwerpunkt «Geriatrie» erweitert hat. Ihre Spezialisierung führte sie an die akutgeriatrische Abteilung am Universitätsspital Basel und im 2014 an das Universitäre Zentrum für Altersmedizin am Felix Platter -Spital, wo sie seit 2017 unter Prof. Dr. med. R. W. Kressig als stv. Chefärztin tätig war. In ihrer Kliniktätigkeit legt sie einen besonderen Fokus auf einen patientenzentrierten Therapie- und Behandlungsplan, auf die Diagnostik und Therapie von Delir-Patienten sowie auf die Urteilsfähigkeit und Entscheidungsfindung bei Menschen mit Demenz.

Neben ihrer klinischen Tätigkeit engagiert sich Martina Hafner in der Fort- und Weiterbildung und hält in ihrem Spezialgebiet Vorlesungen an der Medizinischen Fakultät Basel. 2015 erhielt sie dafür den «SIWF-Award für besonderes Engagement in der Weiterbildung». Seit 2012 ist Dr. Hafner Mitglied der Habilitationskommission und seit 2013 Expertin bei den Staatsexamen. Weiter doziert sie an der FHNW im CAS «Musik und Bewegung im Alter», was ihre breite Auffassung ihres Schwerpunktgebietes unterstreicht.

Mit der Erweiterung der Fachdisziplinen der Medizinischen Universitätsklinik um den neuen Schwerpunkt der Akutgeriatrie rundet das KSBL das Angebot für die Patientinnen und Patientinnen ab und schliesst eine Versorgungslücke im oberen Baselbiet.

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Der Verhandlungsprozess um die Anstellungsbedingungen im geplanten Universitätsspital Nordwest verläuft intensiv und anspruchsvoll, die Verhandlungspartner nähern sich einander nur langsam an. Die Vertreter der Arbeitgeberseite gehen weiter davon aus, dass ein gutes Verhandlungsresultat erreicht werden kann. Das geplante Universitätsspital Nordwest ist auf hervorragende Mitarbeitende angewiesen und setzt alles daran, ein weiterhin ausgezeichnetes Anstellungspaket auszuhandeln.

Die Sozialpartner des Kantonsspitals Baselland (KSBL) und des Universitätsspitals Basel (USB) verhandeln seit April 2018 über die Anstellungsbedingungen für das geplante Universitätsspital Nordwest (USNW). Die beiden Spitäler – sie gehören zu den grössten Arbeitgebern der Region – haben es sich zum Ziel gesetzt, den GAV bis zur Volksabstimmung über die Spitalgruppe und die Gesundheitsregion unter Dach und Fach bringen. Für die 10’000 Mitarbeitenden soll möglichst rasch Sicherheit und Klarheit über die Anstellungsbedingungen geschaffen werden. Die beiden Spitäler bekräftigen erneut in diesem Zusammenhang, dass es zu keinen fusionsbedingten Entlassungen kommen wird. Die Volksabstimmung über die Spitalgruppe und die Gesundheitsregion soll im Februar 2019 stattfinden, sofern die Parlamente der Kantone Basel-Landschaft und Basel-Stadt den Vorlagen diesen Herbst zustimmen.

Die bisherigen GAV von KSBL und USB haben sich als Erfolgsmodell erwiesen und sind Basis für den künftigen GAV des USNW. Die Mitarbeitenden sind der zentrale Erfolgsfaktor im Spital. Das geplante USNW muss und will sich als attraktiver Arbeitgeber auf dem regionalen Arbeitsmarkt und im nationalen Gesundheitswesen positionieren und hat höchstes Interesse, weiterhin überdurchschnittlich attraktive Anstellungsbedingungen zu bieten.

Die Arbeitgeberleistungen des KSBL und des USB sollen in einer Gesamtsicht angeglichen werden: Lohn, Ferien, Pensionskasse und weitere Leistungen werden in einer Gesamtlösung berücksichtigt.

Bereits entschieden wurde, dass das Vorsorgewerk USNW bei der Pensionskasse Basel-Stadt sein wird. Angestrebt wird ein weiterhin attraktiver Vorsorgeplan, der zwischen den heutigen Lösungen von KSBL und USB liegt. Abfederungsmassnahmen sind vorgesehen

Medienmitteilung GAV-Verhandlungen für das geplante Universitätsspital Nordwest

Die Zentralwäscherei Liestal ist für viele Unternehmen der Region ein wichtiger Partner in der Wäscheversorgung. Zu den Dienstleistungen der Zentralwäscherei zählt die Wäscheaufbereitung, das Nass-/Chemisch-Reinigen, die Transportlogistik für Schmutz- und Sauberwäsche sowie die Beratung in allen Fragen rund um die betriebliche Wäscheversorgung und –bewirtschaftung. Die Umstellung des Qualitäts-Managementsystems auf die neue ISO-Norm 9001:2015 erfolgte gemäss den Auditoren auf vorbildliche Weise.

Die Zentralwäscherei Liestal (ZWL) durchlief in diesem Jahr nach der Erst-Zertifizierung im Jahr 2012 (nach ISO 9001:2008) und den jährlichen Überwachungsaudits erfolgreich die Rezertifizierung auf die neue Norm ISO 9001:2015, auditiert durch die DEKRA Certification GmbH aus Stuttgart. Das Zertifikat umfasst die textile Vollversorgung in Spitälern, sozialen Einrichtungen sowie in Hotellerie und Industrie. Die Auditoren attestieren der ZWL eine beispielhafte Kunden- und Mitarbeiterorientierung, das Beherrschen der Prozesse sowie eine vorbildliche Erfüllung der Normforderungen. Die Leitung und die Mitarbeitenden des Wäschereibetriebes verdienen ein grosses Lob für dieses hervorragende Ergebnis.

Medienmitteilung: Rezertifizierung Zentralwäscherei Liestal

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