News aus dem Kantonsspital Baselland

Das KSBL ist in vielen Bereichen und Themen aktiv. In den News erhalten Sie einen Einblick in aktuelle Entwicklungen des Spitals, der Kliniken oder der Forschung.

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Mit Beginn der neuen Spielzeit startet die Medical Partnership zwischen dem Kantonsspital Baselland (KSBL) und dem Ballett des Theaters Basel. Die fachliche Zusammenarbeit findet in erster Linie zwischen dem Physiotherapeuten des Balletts und den Teams der Orthopädie und der Physiotherapie am «Zentrum für den Bewegungsapparat» am Standort Bruderholz statt.

Tänzerinnen und Tänzer müssen sich in ihrer Kunst exakt nach der Choreografie bewegen, ihre Bewegungen kontrollieren und dabei mit ihrem künstlerischen Ausdruck beim Publikum Emotionen erzeugen. Sie geben immer 100 Prozent, in jeder Probe und in jeder Aufführung. Für ihre Kraft und Beweglichkeit trainieren sie täglich mehrere Stunden.

Während man über Jahrhunderte im Tanz Schmerzen und Verletzungen stillschweigend in Kauf nahm, verfügt man heute dank Forschung und Studien der Sportwissenschaft über wichtige Erkenntnisse zu den Belastungen, denen der Körper einer Tänzerin oder eines Tänzers ausgesetzt ist. So wird zunehmend auf Prävention gesetzt. Krafttraining, bewusste Erholungssequenzen und ausgewogene Ernährung führen zu weniger Verletzungen und zu einer höheren Leistungsfähigkeit.

Wie das Ballett Theater Basel setzt auch die Orthopädie des KSBL stark auf Prävention, das heisst die Vermeidung von Verletzungen oder Überlastungen des Bewegungsapparates. Auf einzelne Gelenke spezialisierte Orthopäd/-innen und Physiotherapeut/-innen arbeiten Hand in Hand in der Prävention, Behandlung und Betreuung von Sportlerinnen und Sportlern. Im regelmässigen Austausch zwischen dem Physiotherapeuten des Balletts und den Expert/-innen des KSBL stehen Kraft, Fitness und ein optimaler Allgemeinzustand der Tänzerinnen und Tänzer im Fokus. Und sollte es doch zu einer Verletzung kommen, unterstützen die Teams am «Zentrum für den Bewegungsapparat» in der Diagnostik, Therapie und dann im «Return-to-Sport-Programm» gezielt und individuell bis zum Wiedereinstieg ins Training.

 

www.ksbl.ch/orthopaedie

 

Medienmitteilung: KSBL wird Medical Partner des «Ballett Theater Basel»

Das Kantonsspital Baselland (KSBL) in Liestal investiert in die moderne Operationstechnik und hat den neuesten da Vinci-Operationsroboter im Einsatz. Seit Anfang Juni 2021 führen die Fachexperten der Urologie, Chirurgie sowie Gynäkologie Eingriffe mit dem neuen da Vinci Xi der Firma Intuitive durch. Die Methode der roboter-assistierten Hightech-Medizin wird am KSBL bereits seit 2014 angewendet.

Längst hat der Trend der Robotik Einzug in den Operationssaal gehalten, und sie gewinnt zunehmend an Bedeutung. Am KSBL in Liestal wird seit mehr als sieben Jahren mit dem da Vinci-Operationsroboter operiert. Da das bestehende Gerät am Ende seines Lebenszyklus‘ angelangt ist, setzt das KSBL auf die neueste da Vinci-Generation. Von dieser innovativen Operationstechnik profitieren die Patientinnen und Patienten. Ausserdem bleibt das KSBL mit dem da Vinci Xi konkurrenzfähig, stärkt sein urologisches, chirurgisches und gynäkologisches Angebot und steigert damit auch die Attraktivität des KSBL als Aus- und Weiterbildungsspital. 

Viele Vorteile für Patientinnen und Patienten
Bereits seit Januar 2014 setzt das KSBL an seinem Standort in Liestal den da Vinci-Operationsroboter der Firma Intuitive ein. Seither haben die am Roboter versierten Fachexperten eine Vielzahl an Eingriffen durchgeführt. Die innovative Technologie hat sich in den vergangenen Jahren in den Bereichen der Urologie, Chirurgie und Gynäkologie etabliert und wird regelmässig angewendet. Für Patientinnen und Patienten hat diese minimalinvasive Methode viele Vorteile. Sie benötigt lediglich kleine Schnitte in die Haut – in der Regel drei bis fünf Öffnungen, durch welche die Instrumente eingeführt werden. Dadurch reduzieren sich die postoperativen Schmerzen, was wiederum eine schnellere Genesung mit kürzerem stationärem Spitalaufenthalt begünstigt. Auch das kosmetische Ergebnis ist mit der roboter-assistierten Chirurgie besser. 

Keine selbstständig operierende Maschine
Der da Vinci ist keine Roboter, der die Patient/-innen selbständig operiert, wie der Name vermuten lässt. Vielmehr handelt es sich um ein Gerät, welches die Bewegungen des Operateurs von einer Konsole aus 1:1 und ohne Zeitverzögerung an die Patientin oder den Patienten überträgt. Die ausgeklügelte Technik des Operationsroboters erlaubt eine präzise Führung der Instrumente im Inneren. Das System filtert ausserdem das natürliche Zittern der menschlichen Hand heraus. Dank des Full-HD-3D-Bildschirms können feinste Strukturen, welche mit blossem Auge kaum sichtbar sind, besser erkannt und entsprechend behandelt werden. Wie bei jeder Operation ist die Erfahrung der/des ausführenden Chirurgin/Chirurgen entscheidend.

Medienmitteilung: da Vinci-Operationsroboter der neuesten Generation am Kantonsspital Baselland

Das KSBL schliesst das Betriebsjahr 2020 mit einem Verlust von 6,4 Mio. CHF und einer EBITDA-Marge von 3,9% ab. Die Eigenkapitalquote beträgt zum Jahresende unverändert solide 65%. 

Als Folge der Massnahmen zur Bewältigung der Corona-Pandemie sowie des bundesrätlichen Verbots von elektiven Eingriffen und von Spitalbesuchen brachen die Leistungen im März 2020 massiv ein. Die Behandlungen im April entsprachen in etwa 50% des üblichen Umfangs. Das operative Ergebnis war aber mit einem Verlust von CHF 3,15 Mio. nur unwesentlich schlechter als 2019, als der Verlust bei CHF 2,7 Mio. lag. Auch die EBITDA-Marge nach Bereinigung von Sonderfaktoren war mit 4,6% nur leicht tiefer als die 5,1% im letzten Jahr. Dennoch konnten die Minderleistungen aus der Lockdown-Phase aber leider nicht kompensiert werden. Die zweite Welle wirkte sich spätestens ab November wiederum deutlich negativ aus.

Medienmitteilung zum Geschäftsbericht 2020

Das Projekt für das Gesundheitszentrum in Laufen ist weit fortgeschritten. Nach intensiver und erfolgreicher Projektarbeit wird sich der Partner Medbase nun aus dem Projekt zurückziehen. Das KSBL übernimmt die Führung und wird alleiniger Mieter der Flächen im Birscenter. Die Eröffnung des RGZL ist nach wie vor im Verlauf des Jahres 2022 geplant.

Medienmitteilung: KSBL übernimmt Führung RGZL

Der Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft hat für die laufende Amtsperiode bis 31. Dezember 2023 Karin Ritschard Ugi in den Verwaltungsrat des Kantonsspitals Baselland gewählt. Damit wird der seit Ende 2020 vakante Sitz mit Schwerpunkt Pflege/Pflegewissenschaften wiederbesetzt. 

Medienmitteilung VGD: Wahl VR-Mitglied

Der Orthopäde Prof. Dr. med. Beat Hintermann und die Orthopädin Roxa Ruiz haben sich seit Jahren auf die Chirurgie des Fusses und des Sprunggelenks spezialisert. Jetzt haben sie im Springer-Verlag ihre Monografie «Foot and Ankle Instability» publiziert. Das Buch umfasst ihre lebenslangen Erfahrungen aus Klinik und Forschung.

KSBL_Medienmitteilung_Buchpublikation_Ehrenmitgliedschaft_Fusschirurgie_Hintermann_Ruiz_20210308.pdf

Dr. Dietmar Eucker, Leitender Arzt des Kompetenzzentrums für Hernienchirurgie des Kantonsspitals Baselland (KSBL), und Dr. Jan Kukleta, Hernienspezialist des HernienZentrums Zürich, konnten letzte Woche die am KSBL entwickelte Methode der intraoperativen Bauchdeckenextension erstmalig in der Schweiz, in der Klinik im Park in Zürich, unter Einsatz des Fasciotens®-Geräts anwenden.

Am 24. Februar 2021 führte PD Dr. med. Gregor Leibundgut, Leiter Kardiologie am Kantonsspital Baselland (KSBL), im Herzkatheterlabor in Liestal schweizweit die erste Behandlung eines schwer verkalkten Herzkranzgefässes mit dem neuen «Diamondback 360® Coronary Orbital Atherectomy System» erfolgreich durch.

Diese neue Methode erlaubt es, am schlagenden Herzen den gefässverengenden Kalk kontrolliert aus dem Gefäss zu entfernen und dadurch die Gefässe für die anschliessende Stent-Implantation vorzubereiten.

Der Patient konnte bereits am nächsten Tag beschwerdefrei wieder nach Hause entlassen werden.

Medienmitteilung: Neue Behandlungsmethode bei schwer verkalkten Herzkranzgefässen

Das Kantonsspital Baselland (KSBL) und die Hirslanden-Gruppe verbindet seit Ende 2019 ein Kooperationsvertrag im Bereich des Bewegungsapparates. Im Rahmen dieser Public Private Partnership planen die Parteien nun den Neubau eines gemeinsamen ambulanten Operationszentrums auf dem Bruderholz.

Medienmitteilung: KSBL-Hirslanden_OPERA

Der Verwaltungsrat des Kantonsspitals Baselland (KSBL) hat PD Dr. med. Marcus Vetter zum Chefarzt Onkologie & Hämatologie gewählt. 

Spätestens am 1. August 2021 wird PD Dr. Marcus Vetter die Nachfolge von Prof. Dr. Andreas Wicki antreten. Die beiden Kollegen haben in den Vorbereitungen für die Onkologie-Kooperation zwischen KSBL und Universitätsspital Basel (USB) eng zusammengearbeitet, wodurch eine fliessende Übergabe gewährleistet ist.

Marcus Vetter sind die Anforderungen an ein modernes Tumorzentrum sowie das enge Zusammenwirken zwischen den verschiedenen Spezialist/-innen und den regionalen Netzwerken bestens vertraut. Er hat in den letzten Jahren aktiv an der Weiterentwicklung des Tumorzentrums des USB mitgearbeitet, hat Einsitz in den Leitungsgremien des Brustzentrums, des gynäkologischen Tumorzentrums, des Hirntumorzentrums und der molekularen Tumortherapie und ist seit Januar 2020 Leiter der Systemtherapieambulanz des Brustzentrums am USB. Mit diesem vertieften Fachwissen in der gynäkologischen Tumorbehandlung wird er auch zur Stärkung der Frauenklinik in Liestal beitragen.

Medienmitteilung: Neuer Chefarzt Onkologie & Hämatologie

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