News aus dem Kantonsspital Baselland

Das KSBL ist in vielen Bereichen und Themen aktiv. In den News erhalten Sie einen Einblick in aktuelle Entwicklungen des Spitals, der Kliniken oder der Forschung.

54 Einträge gefunden.

Ab 1. Februar 2018 werden die arteriellen Gefässoperationen am Standort Liestal konzentriert. Die Gefäss-Sprechstunden werden an allen Standorten in unveränderter Form weitergeführt.

Die arteriellen Gefässoperationen werden ab 1. Februar 2018 in Liestal konzen¬triert. Durch Bündelung dieser komplexen Patienten an einem Standort erwar¬ten wir eine Qualitäts- und Effizenz-Steigerung durch höhere Fallzahlen sowie auch in Zukunft eine verbesserte Patientenzufriedenheit. Unser Ziel ist es, der Bevölkerung im Baselbiet eine exzellente Gefässchirurgie anzubieten.

Das gefässchirurgische Team des KSBL, zusammen mit den interdiszipli¬nären Partnern, wird weiterhin und unverändert an allen Standorten Patienten mit arteriellen Problemen abklären. Die Operationen werden in Liestal, in aller Regel durch den abklärenden Gefässchirurgen, durchgeführt.

Stärkung der Gefässchirurgie in Baselland (PDF)

Prof. Dr. med. Beat Hintermann, Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Traumatologie des Bewegungsapparates am Kantonsspital Baselland, wurde von der dänischen Orthopädiegesellschaft für die «Poul Guildal Lecture» nominiert und für seine Forschungsarbeit für seine Forschungsarbeit für die Behandlung der Sprunggelenksarthrose geehrt.

In Anerkennung seiner herausragenden Forschungsarbeiten der letzten 25 Jahre wurde Prof. Dr. Beat Hintermann von der dänischen Orthopädiegesellschaft nominiert, die «Guildal Lecture 2017» zu halten. In seiner Vorlesung konnte Prof. Hintermann die gewonnenen Erkenntnisse in der gelenk- und bewegungserhaltenden Behandlung der Sprunggelenksarthrose darstellen und damit den Mythos der Versteifung als allgemeine Lösung beseitigen.

Der dänische Orthopäde Poul Guildal (1882 – 1950) war neben seiner herausragenden Fachkenntnisse auch für sein grossartiges und selbstloses Engagement in vielen Bereichen der Gesellschaft bekannt. Einen besonderen Schwerpunkt legte er auf die Ausbildung und Nachwuchsförderung, dem er durch die Gründung einer Stiftung zur Unterstützung junger Ärzte Nachdruck verlieh. Im Jahre 1976 rief die «Danish Orthopaedic Society» zu seinem Gedenken die Auszeichnung «Guildal Lecturer» ins Leben. Mit dieser ehrenvollen Auszeichnung wurde Prof. Hintermann in den illustren Kreis von verdienten Persönlichkeiten der Orthopädie aufgenommen.

Medienmitteilung - Auszeichnung für Prof. Dr. Beat Hintermann

Herzliche Gratulation zu 25 erfolgreich bestandenen Studienabschlüssen in 3 unterschiedlichen Berufen (Pflegefachfrau/-mann HF, Fachfrau/-mann Operationstechnik HF, Fachfrau/-mann für medizinisch-technische Radiologie HF).

Erfreulich ist, dass viele der Studienabgänger-/innen im KSBL weiterbeschäftigt werden.

Alle Gute und viel Freude auf dem weiteren Weg!

Ausbildungsangebote am Kantonsspital Baselland

 

Studienabschlüsse HF

Herzliche Gratulation zu 45 erfolgreich bestandenen Lehrabschlüssen in 7 unterschiedlichen Berufen.

14 Lernende schlossen sogar im Rang (Durchschnittsnote 5.3 oder höher) ab!

Erfreulich ist, dass viele der Lehrabgänger-/innen im KSBL weiterbeschäftigt werden oder sich für eine weiterführende Ausbildung im Haus entschieden haben.

Ausbildungsangebote am Kantonsspital Baselland

Lehrabschlüsse

Die Jahresrechnung 2016 des Kantonsspitals Baselland (KSBL) schliesst mit einem Verlust ab. Das Gesamtergebnis wurde wieder durch Sonderfaktoren – insbesondere wegen Rückstellungen von CHF 45.7 Mio. für die Leistungen der Pensionskasse – beeinflusst. Daraus resultieren – statt einem Jahresgewinn von CHF 5.2 Mio. – ein Verlust von CHF 36.3 Mio. und eine Reduktion des Eigenkapitals auf CHF 54 Mio. 

Das KSBL schaut auf ein intensives Jahr 2016 zurück. Es steht jedoch heute gefestigter da als noch vor einem Jahr. Trotz anhaltend anspruchsvoller Rahmenbedingungen verzeichnet das Unternehmen eine positive Entwicklung im operativen Geschäft. Der Betriebsgewinn vor Abschreibungen und Zinsen (EBITDA) und vor Berücksichtigung aller Sonderfaktoren beträgt rund CHF 26.7 Mio. Der EBITDA konnte von 5.7% im 2015 auf 5.8% gesteigert werden.

Der Entscheid der Basellandschaftlichen Pensionskasse, den technischen Zinssatz 2018 von 3% auf 1,75% zu senken, erfordert Rückstellungen von CHF 45.7 Mio., die sich in der Rechnung 2016 niederschlagen. Daraus resultiert fürs Geschäftsjahr 2016 ein Verlust von CHF 36.3 Mio.

Die positive Entwicklung im operativen Geschäft verdankt das KSBL in erster Linie seinen Patientinnen und Patienten und den zuweisenden Hausärztinnen und Hausärzten, die dem Spital ihr Vertrauen schenken. Für die Abläufe im Spital, für den Fokus auf stetige Verbesserung und das Mittragen strategischer Entscheide sind jedoch die Mitarbeitenden verantwortlich, die in einem schwierigen Umfeld einmal mehr eine ausgezeichnete Leistung erbracht haben.

Die Qualität unserer Dienstleistungen konnte durch eine konsequente Ausrichtung unserer Prozesse auf die Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten («Patient-First-Prinzip») substantiell verbessert werden.

Das KSBL hat sich nicht nur als Pionier in «Lean Hospital» einen Namen gemacht, es hat auch in der konsequenten Zusammenarbeit zwischen den Standorten und der Verbesserung der Prozesse deutliche Fortschritte erzielt. So konnten im vergangenen Geschäftsjahr mehrere Kliniken, Institute und Zentren über die drei Standorte nach Departementen strukturiert und die Abläufe vereinheitlicht werden. Mit der Neuorganisation der Frauenmedizin in der Region haben das KSBL und das Bethesda Spital die Kantonsgrenzen überwunden und ein Kooperationsprojekt zum Erfolg geführt. Die Bevölkerung wird regelmässig über die Fortschritte und Neuentwicklungen informiert, sei es an Vorträgen über medizinische Themen oder wenn für einen Blick hinter die Spitalkulissen die «Türen geöffnet» werden.

Das Kantonsspital Baselland ist und bleibt in Bewegung - geschätzt von den Patientinnen und Patienten und erfolgreich dank engagierter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Medienmitteilung - Ausserordentliche Faktoren belasten das Jahresergebnis des KSBL 26.04.2017
Geschäftsbericht 2016

Dr. Nicolas Geigy wird neu Chefarzt «Notfallzentrum Kantonsspital Baselland» (KSBL) und ist in dieser Funktion Leiter aller Notfallstationen des Kantonsspitals Baselland, an den Standorten Liestal, Bruderholz und Laufen.

Das KSBL beginnt das neue Jahr mit dieser sehr erfreulichen Beförderung! Dr. Nicolas Geigy leitet seit
mehr als acht Jahren die interdisziplinäre Notfallstation am Standort Liestal und hat gemeinsam mit der Ärzte-gesellschaft Baselland das Modell der Hausärztlichen Notfallpraxen auf der Notfallstation am Standort Liestal entwickelt und eingeführt, das sich zwischenzeitlich auch am Standort Bruderholz etabliert hat. Nicolas Geigy zeichnet sich durch hohe Fachkompetenz und Mensch-lichkeit aus und ist ein Notfallmediziner, der auch unter den Kollegen aus anderen Fachdisziplinen eine hohe Akzeptanz geniesst. Im Rahmen der Fusion des KSBL hat er die Departementalisierung auch in der Notfallmedizin vorangetrieben und sich für die Standardisierung der Abläufe auf den drei Notfallstationen stark gemacht.
Neben seinem exzellenten Fachwissen zeigt sich Dr. Nicolas Geigy offen für Neuerungen und legt den
Fokus auf die stetige Verbesserung. So ist es nicht überraschend, dass er die Notfallstation am Standort Liestal auf die Prinzipien der Philosophie von «Lean Hospital» ausgerichtet hat und sie konsequent lebt.
Dr. Nicolas Geigy ist in der Region verankert. Er ist in Riehen aufgewachsen, wo er auch die Schulen besucht hat. Das Medizinstudium hat er an der Universität Basel absolviert. Nicolas Geigy ist 43 Jahre alt, verheiratet und Vater von vier Kindern.

Geschäftsleitung und Chefärztekonferenz gratulieren Dr. Nicolas Geigy herzlich zu seiner Beförderung und wünschen ihm in seinen Aufgaben viel Freude und Erfolg.


Das «Notfallzentrum Kantonsspital Baselland»
Das «Notfallzentrum Kantonsspital Baselland» beschäftigt über alle drei Standorte 95 Mitarbeitende und behandelt im Jahr über 50'000 Notfallpatientinnen und –patienten. Das Spektrum reicht von unkomplizierten bis zu schwierigsten Notfällen.

www.ksbl.ch/notfall/notfall

Medienmitteilung Nicolas Geigy Chefarzt Notfallzentrum KSBL 12.1.2017

Die Augenkliniken des Kantonsspitals Baselland und des Universitätsspitals Basel arbeiten künftig eng zusammen. Die nun unterzeichnete Kooperationsvereinbarung im Bereich Ophthalmologie sieht vor, dass die beiden Augenkliniken ihre Angebote miteinander abstimmen und medizinisches Personal austauschen. Als Bindeglied der geplanten gemeinsamen Augenklinik ist Prof. Christian Prünte vorgesehen. Er wird neu als klinischer Chefarzt der Augenklinik in Basel angestellt und gleichzeitig Chefarzt der Augenklinik in Liestal bleiben.

Nach der Kooperation im Bereich der hochspezialisierten Viszeralchirurgie machen das Kantonsspital Baselland (KSBL) und das Universitätsspital Basel (USB) nun auch in der Augenheilkunde Nägel mit Köpfen. Die beiden Spitäler haben eine Kooperationsvereinbarung im Bereich Ophthalmologie unterzeichnet. Sie setzen damit einen weiteren Beschluss um, den die beiden Verwaltungsräte an der Medienkonferenz vom 15. September 2016 in Aussicht gestellt hatten. Ihre Absicht, in bestimmten Fachgebieten miteinander zu kooperieren, dokumentierten die beiden Spitäler am 1. September 2016 mit einer internen Rahmenvereinbarung.

Ziel der Kooperation der Augenkliniken des KSBL in Liestal und des USB in Basel ist eine optimierte regionale Versorgung im Bereich Ophthalmologie. Zu diesem Zweck werden die beiden Augenkliniken ihr Leistungsangebot miteinander abstimmen und medizinisches Personal austauschen. So werden in Liestal die Spezialsprechstunden ausgebaut und fachlich von den Spezialisten aus dem USB mitbetreut. Bei Bedarf können Augenärzte des USB auch bei operativen Eingriffen an stationären Patientinnen und Patienten des KSBL eingesetzt werden. In einem nächsten Schritt wird der Aufbau einer gemeinsamen integrierten Augenklinik beider Spitäler geprüft und allenfalls in Angriff genommen.

Bindeglied zwischen Basel und Liestal

Erstes sichtbares Zeichen der Zusammenarbeit der beiden Augenkliniken ist die Doppelfunktion von Prof. Christian Prünte, Chefarzt der Augenklinik des KSBL in Liestal. Prünte wird ab dem 1. März neu auch als klinischer Chefarzt der Augenklinik des USB in Basel tätig sein. Er wird dort Stellvertreter von Chefarzt und Gesamtleiter Prof. Hendrik Scholl. Damit wird Prof. Prünte zum Bindeglied der geplanten gemeinsamen Augenklinik.

Prof. Scholl, Chefarzt und Gesamtleiter der Augenklinik des USB, ist überzeugt, dass die Doppelfunktion von Prof. Prünte für alle Beteiligten eine grosse Chance ist: «Christian Prünte bringt eine ausserdordentliche klinische Expertise, grosses ophthalmochirurgisches Geschick und nationales und internationales Renommee an unsere Klinik.» Prünte war bereits von 1989 bis 2006 an der Augenklinik in Basel tätig und kehrt nun wieder ins USB zurück. Unterdessen hat er als früherer Chefarzt der Vista Klinik in Binningen auch betriebswirtschaftliches Wissen gesammelt.

Die Regierungen der Kantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft haben entschieden, ihre Spitalplanung künftig miteinander abzustimmen, und bekräftigt, dass das USB und das KSBL in einer neuen, gemeinsamen Spitalgruppe zusammengeführt werden sollen. Die Zusammenarbeit in der Ophthalmologie ist ein weiterer Baustein auf dem Weg zu einer gemeinsamen Spitalgruppe.

Medienmitteilung - Kooperation Augenklinik 11.1.2017

Das Kantonsspital Baselland prüft, sich im geplanten neuen Bahnhofsgebäude in Liestal einzumieten. Hierfür hat das Spital mit der SBB eine Absichtserklärung unterzeichnet. Die Planung der konkreten Umsetzung startet 2017.

Medienmitteilung KSBL und SBB unterzeichnen Absichtserklärung 6.1.2017

Das USB und das KSBL unterzeichnen eine Kooperation in der Viszeralchirurgie.

Das Kantonsspital Baselland und das Universitätsspital Basel haben eine Vereinbarung zur Zusammenarbeit im Bereich der hochspezialisierten Viszeralchirurgie unterzeichnet. Zentrale Elemente der Kooperation sind die Schaffung von gemeinsamen spezialisierten Operationsteams und Behandlungsrichtlinien sowie die Aufteilung bestimmter Eingriffe auf die Standorte Basel und Liestal. Daher bewerben sich die beiden Spitäler gemeinsam für die Leistungsaufträge der komplexen hochspezialisierten Viszeralchirurgie.

Medienmitteilung KSBL USB kooperieren in der Viszeralchirurgie 5.1.2017

Einen besonderen Weg, um Kosten zu sparen, geht das Kantonsspital Baselland. Mit der «Lean-Methode», die einst dem Autobauer Toyota Erfolg bescherte, möchte das Spital mit möglichst schlanken Abläufen möglichst effizient arbeiten. Wie funktioniert das konkret? Und: Wie kommt das bei Personal und Patienten an?

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