News aus dem Kantonsspital Baselland

Das KSBL ist in vielen Bereichen und Themen aktiv. In den News erhalten Sie einen Einblick in aktuelle Entwicklungen des Spitals, der Kliniken oder der Forschung.

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Der Rettungsdienst des Kantonsspitals Baselland hat zwei neue Rettungswagen in die Flotte eingegliedert. Die beiden Fahrzeuge vom Typ Mercedes Sprinter entsprechen den höchsten medizinischen Standards sowie den neuesten Anforderungen an Patientensicherheit und bieten den Mitarbeitenden des Rettungsdienstes bestmögliche ergonomische Voraussetzungen.

Die beiden fast 5t schweren neuen Fahrzeuge ersetzen die älteste Generation von Rettungswagen, die nach knapp 8 Jahren und 350.000 km zukünftig als Ersatzfahrzeuge weiter Verwendung finden. Neben hochmodernen Beatmungs- und Überwachungsmöglichkeiten verfügen die neuen Rettungswagen auch über elektrische Fahrtragen für den Patiententransport, die zu einem effizienten und ergonomischen Arbeitsumfeld für die Mitarbeitenden des KSBL beitragen.

Rund 10’000-mal pro Jahr rückt der Rettungsdienst des Kantonsspitals Baselland von seinen
Standorten Bruderholz, Liestal und Laufen aus. Die dafür notwendige Fahrzeugflotte wurde in den letzten Jahren kontinuierlich modernisiert , und mit den neuen Rettungswagen wurde das Design der Flotte vereinheitlicht.

Medienmitteilung (PDF)

Nach der erfolgreichen Zertifizierung des Darmkrebszentrums durch die Deutsche Krebsgesellschaft im Februar 2018 und der Überreichung des Zertifikats als Referenzzentrum für Minimal-Invasive Chirurgie im Juni 2019 wird der Klinik für Chirurgie durch die Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV) erneut ein bedeutendes Qualitätssiegel verliehen. Die chirurgische Klinik ist damit das zweite zertifizierte Kompetenzzentrum für Hernienchirurgie in der Schweiz und das einzige in der Nordwestschweiz.

Damit die DGAV ein Zertifikat vergibt, muss eine chirurgische Klinik «Chirurgie auf hohem Niveau betreiben», wie die DGAV selber schreibt. Für die Verleihung ihres Gütesiegels verlangt die Fachgesellschaft den Nachweis klarer Qualitätsindikatoren und –standards, denn mit ihrem Zertifikat steht sie dafür ein, dass Patientinnen und Patienten in dieser Klinik eine qualitativ sehr  hochstehende Behandlung erfahren.
 
Die Erlangung einer Zertifizierung erfordert von einer Klinik immer einen besonderen Effort – und dies neben den alltäglichen Aufgaben. Deshalb ist diese Verleihung eine besondere Ehre und Bestätigung für das ausserordentliche Engagement des ganzen Teams. An der Klinik für Chirurgie am Kantonsspital Baselland treffen die Patientinnen und Patienten erwiesenermassen auf ein Team, das sich für sie einsetzt und das sich stetig übertreffen will.
 
Prof. Dr. med. Robert Rosenberg, Chefarzt Klinik für Chirurgie, freut sich über dieses weitere wichtige
Qualitätssiegel der DGAV und sieht darin auch eine Würdigung des täglichen Einsatzes seines Teams
in der Gewährleistung einer hohen Behandlungsqualität.

Medienmitteilung (PDF)

Der Regierungsrat entscheidet zugunsten der Strategie «Fokus» des Kantonsspitals Baselland (KSBL). Die Standorte Liestal und Bruderholz erhalten unterschiedliche Profile für stationäre und ambulante Leistungen. Der gesundheitspolitische Handlungsspielraum für künftige Generationen wird planerisch gesichert. Der Entscheid schafft Klarheit für die Patientinnen und Patienten, die zuweisende Ärzteschaft und die Mitarbeitenden.

Der Regierungsrat erachtet die Fokussierung des KSBL auf jeweils klar abgegrenzte Angebotsprofile pro Standort als beste Lösung für Patientinnen und Patienten, das Unternehmen mit seinen Mitarbeitenden, die zuweisenden Ärztinnen und Ärzte und die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler. Nach intensiver Prüfung verschiedener Varianten unterstützt er die vom Verwaltungsrat des KSBL beantragte Strategie. Das KSBL ist beauftragt, mittels Angebotsfokussierung und mittels Abschluss von Kooperationen einen wesentlichen Beitrag zum Abbau von Überkapazitäten in der Region zu leisten und langfristige Trends wie «ambulant vor stationär» frühzeitig aufzunehmen und umzusetzen.

Der Regierungsrat will zudem, dass im Interesse der Region und der künftigen Generationen Optionen offenbleiben, die über «Fokus» hinausreichen. Er beabsichtigt deshalb, die bestehenden zusammenhängenden Areale, die sich für Spitalnutzungen eignen, raumplanerisch zu sichern. In diesem Zusammenhang werden ausser den Arealen Liestal und Bruderholz auch weitere zentral gelegene Areale im Kanton Basel-Landschaft geprüft, die sich für eine regionale 1-Standort-Lösung eignen würden.

Die gewählte KSBL-Strategie «Fokus» leistet den angestrebten Beitrag zu den übergeordneten Zielsetzungen des Projekts «Gemeinsamer Gesundheitsraum» zur optimierten Gesundheitsversorgung der Bevölkerung im Kanton Basel-Landschaft und zur Dämpfung des Kostenwachstums. Als einzige der geprüften Optionen ermöglicht sie eine rasche und nachhaltige Umsetzung im Sinne der Zielsetzungen.

Für Patientinnen und Patienten ist es die beste Lösung, weil die Profile pro Standort klar sind: Liestal weiterhin als Spital für erweiterte Grundversorgung und Bruderholz künftig als Zentrum für den Bewegungsapparat, Rehabilitation, Alter und Schmerzklinik. Kooperationen mit Partnern sind pro Standort möglich, wie zum Beispiel jene mit Hirslanden/Birshof im Bereich des Bewegungsapparates. Die Strategie «Fokus» hat den Vorteil, dass sie schnell umsetzbar ist – die Transformationsphase startet bereits nächstes Jahr. Sie wird durch das KSBL aus eigener Kraft finanziert. Es sind keine neuen Finanzeinschüsse durch den Kanton notwendig.

Medienmitteilung (PDF)

PD Dr. med. Dr. phil. Dipl.-Ing. (FH) Andrej Maria Nowakowski wird an die Klinik für Orthopädie und Traumatologie des Bewegungsapparates berufen und zusammen mit Prof. Dr. med. Michael Hirschmann als Co-Chefarzt und Teamleiter Hüfte, Tumore & Infekte die Leitung der Klinik ausüben.

In PD Dr. Dr. Andrej M. Nowakowski gewinnt Prof. Dr. Michael Hirschmann eine prominente Verstärkung in der ärztlichen Leitung der Klinik für Orthopädie und Traumatologie des Bewegungsapparates am Kantonsspital Baselland (KSBL). Der erfahrene Orthopäde bekleidet seit 2017 im Spital Uster das Amt des Chefarztes. Nach einer Umstrukturierung ist es ihm dort innerhalb kurzer Zeit gelungen, die Orthopädie deutlich zu vergrössern und zu einer erfolgreichen Abteilung aufzustellen. Am 1. Mai 2020 wird PD Dr. Dr. Nowakowski nun gemeinsam mit Prof. Dr. Hirschmann die ärztliche Leitung der Klinik übernehmen und als Co-Chefarzt das Team für Hüfte, Tumore & Infekte leiten.

Vor seinem ärztlichen Werdegang durchlief PD Dr. Dr. Andrej M. Nowakowski die Offizierslaufbahn einschliesslich eines Studiums für Maschinenbau in München. Parallel betrieb er jahrelang ein Ingenieur-Büro und meisterte während dieser Zeit erfolgreich sein Studium in Humanmedizin an der Medizinischen Hochschule Hannover und an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Sein PhD-Studium absolvierte er in Biomedizinischer Technik an der Universität Basel . Klinisch und wissenschaftlich hat sich der Orthopäde und Traumatologe insbesondere dem Gelenkersatz im Hüft - und Kniebereich sowie minimal-invasiven Operationsverfahren und gelenkserhaltenden Operationen verschrieben. Auch in Bezug auf seine Fachkompetenz in komplexen Wechseloperationen bis hin zu aufwendigen Rekonstruktionen eilt ihm sein Ruf weit voraus.

Die klinische Weiterbildung hatte Andrej Nowakowski nach Liestal, Laufen und Basel geführt, wo er von 2011 – 2017 am Universitätsspital die Hüft - und Beckenchirurgie sowie die Infekt - und Tumororthopädie leitete – ab 2015 als Leitender Arzt – und wo ihm ebenfalls im 2015 von der Universität die «Venia docendi» in Orthopädischer Chirurgie verliehen wurde. Sein neues Amt am KSBL bedeutet für den mit der Gegend nach wie vor sehr vertrauten Orthopäden eine «Rückkehr zu seinen Wurzeln». Dank seiner langjährigen Tätigkeit in den orthopädischen Kliniken unserer Region ist er hier sehr gut vernetzt. PD Dr. Dr. Nowakowski ist verheiratet und hat einen Sohn. Seine Frau ist aktuell Oberärztin in der Chirurgie am Spital Uznach (SG).

«In PD Dr. Dr. Andrej Nowakowski gewinne ich einen äusserst qualifizierten, engagierten und teamfähigen Kollegen, der mit mir und dem Leitungs-Team zusammen die Klinik für Orthopädie weiterentwickeln wird», freut sich Prof. Dr. med. Michael Hirschmann, Chefarzt Orthopädie a.i.

Die Hirslanden-Gruppe und das Kantonsspital Baselland (KSBL) haben einen Kooperationsvertrag über ein Joint Venture im Bereich des Bewegungsapparats unterzeichnet. Durch diese Public Private Partnership entsteht in der Nordwestschweiz ein medizinisches Netzwerk, das eine ganzheitliche Betreuung der Patientinnen und Patienten umfassen wird.

Das KSBL und die Hirslanden-Gruppe werden in der Nordwestschweiz ein umfassendes stationäres und ambulantes Angebot im Bereich des Bewegungsapparates, der Alterstraumatologie und der muskuloskelettalen Rehabilitation etablieren. Dazu werden die orthopädische Klinik des KSBL und die Hirslanden Klinik Birshof ihre Stärken zusammenführen, ihre Kräfte bündeln und sich zukünftig gemeinsam als eine der sieben orthopädischen A1-Kliniken der Schweiz positionieren. Die langjährige Tradition in der Förderung von Lehre und Forschung wird fortgesetzt sowie in der Partnerschaft zusätzlich gestärkt und aufgewertet werden.

«Vom Erstkontakt bis zur Nachbehandlung wird eine integrierte Behandlungskette aufgebaut und damit sichergestellt, dass alles aus „einer Hand“ kommt», sagt Stephan Pahls, Chief Operating Officer Ost der Hirslanden-Gruppe. «Wir vereinen in unserer neuen Institution ausgewiesene Expertinnen und Experten für den Bewegungsapparat, die alle Bereiche der modernen Diagnostik und Behandlungsmethodik anbieten», ergänzt Pahls. «Diese Kooperation zwischen zwei Partnern, die nun gemeinsam Spitzenleistungen im Bereich Orthopädie anbieten, ist nicht nur eine Win-Win-Situation für uns, sondern auch ein Gewinn für alle Patientinnen und Patienten der Region», betont Madeleine Stöckli, Verwaltungsratspräsidentin a.i. KSBL.

Durch die Zusammenführung entsteht keine Leistungsausweitung, sondern es werden Doppelspurigkeiten vermieden. Damit bietet sich die Chance, mit schlanken Strukturen und effizienten Prozessen die Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten bei gewohnt hoher Qualität noch besser zu erfüllen. «Wir sehen in diesem Projekt eine einmalige Gelegenheit, komplementäre Kompetenzen so zu kombinieren, dass für die Patientinnen und Patienten der Region ein vorbildliches Angebot entsteht», erläutert Madeleine Stöckli.

Daniel Liedtke, CEO der Privatklinikgruppe Hirslanden, freut sich auf die Kooperation: «Unser Ziel ist es, innerhalb der Nordwestschweiz allen Menschen ein umfassendes Versorgungsspektrum in einem partnerschaftlich organisierten und leistungsstarken Netzwerk zu bieten und damit einen Beitrag zur Gesundheitsversorgung leisten zu können.»

Die Gründung des gemeinsamen Joint Ventures erfolgt im ersten Quartal 2020. Die Hirslanden-Gruppe übernimmt dessen Management. Die Partner informieren bewusst bereits zu diesem frühen Zeitpunkt über die Kooperation, damit sie die Anspruchsgruppen und Fachexperten in die konkrete Ausgestaltung einbeziehen können.

Medienmitteilung (PDF)

Die «Laufentaler Verhandlungsdelegation zur Zukunft des Spitalstandorts Laufen» (VDSL) hat zusammen mit der Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektion (VGD) und dem Kantonspital Baselland (KSBL) ein Konzept für ein «Regionales Gesundheitszentrum Laufental» erarbeitet. Das neue medizinische Angebot bietet eine breite, bedarfsgerechte Palette an ambulanten Leistungen. Der Zugang zur Notfallversorgung wird rund um die Uhr sichergestellt.

Nun startet das Projekt mit den drei Trägern VDSL, VGD und KSBL. Wichtig ist die Vernetzung des Angebots mit weiteren Anbietern im Gesundheitsbereich. Insbesondere Hausärzte und niedergelassene Spezialisten werden ab Beginn des Projektes eng in die Umsetzung einbezogen. Das gilt auch für die Spitex, Therapieanbieter und Gesundheitsberatungen sowie die umliegenden Heime. Einerseits sollen jeden Tag allgemeine, hausärztliche Sprechstunden angeboten werden, andererseits regelmässige Spezialsprechstunden zu bestimmten Themen (z.B. Kardiologie, Gynäkologie etc.), durchgeführt durch entsprechende Fachärzte. Dieses Angebot soll ergänzt werden durch Leistungen der Medizindiagnostik (z.B. Vorsorgeuntersuchungen wie Darmspiegelungen). Optional ist eine Ergänzung um ambulante Therapieangebote (z.B. Physiotherapie), Beratungsleistungen (z.B. Ernährungsberatung), Angebote im Bereich der mentalen Gesundheit (z.B. Psychosomatik) oder Komplementärmedizin (z.B. Traditionelle Chinesische Medizin) denkbar. Auf stationäre Angebote soll komplett verzichtet werden.

Notfallversorgung rund um die Uhr
Kernstück der Notfallversorgung ist ein rund um die Uhr Walk-In Notfall. Ergänzt wird dieses Angebot durch eine erweiterte Anlaufstelle durch die Nacht hindurch mit einer Pflegeexpertin, welche lange auf einem Notfall gearbeitet hat (Advanced Practice Nurse). Emotional und aus einer Marketingoptik betrachtet die VDSL die Sicherstellung einer persönlichen 24/7-Anlaufstelle als die bevorzugte Variante. Patienten mit eher einfachen medizinischen Problemen können vor Ort abschliessend versorgt werden. Patienten, welche ein potenziell lebensbedrohliches Problem haben, Wissen von Spezialistinnen und Spezialisten oder eine zeitnahe Operation benötigen,
werden erstversorgt und in ein entsprechendes Spital verlegt. Im Hinblick auf die umfassende
Gesundheitsversorgung der Region ist es wichtig, dass die heute vom KSBL betriebene Rettungsbasis in Laufen erhalten bleibt.

Für Rückfragen: Regierungsrat Thomas Weber, (erreichbar via Rolf Wirz), Telefon 061 552 59 11

Alexander Imhof, Stadtpräsident Laufen, Telefon 061 765 90 65

Madeleine Stöckli, VR-Präsidentin ad interim Kantonsspital Baselland (erreichbar über Anita
Kuoni), Telefon 061 553 70 91

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Mit PD Dr. med. Karl-Heinz Widmer gewinnt das Team «Hüfte» einen national und international anerkannten Experten in Hüftchirurgie.

PD Dr. med. Karl-Heinz Widmer war bis zu seiner Pensionierung im 2018 während 13 Jahren als Chefarzt
Orthopädie und Traumatologie am Kantonsspital Schaffhausen tätig. Heute bringt er seine langjährige
Erfahrung, seine Kompetenz und seine Expertise in die Weiterentwicklung der Orthopädie und Traumatologie des Bewegungsapparates am Kantonsspital Baselland (KSBL) ein. Damit kehrt Karl - Heinz Widmer nach vielen Jahren an seine frühere Wirkungsstätte zurück, wo er bereits von 1997 bis 2005 in der Orthopädie im damaligen Bruderholzspital tätig war, bis ihn seine berufliche Laufbahn ans Kantonsspital Schaffhausen führte.
 
PD Dr. med. Karl-Heinz Widmer erlangte 1985 an der Universität Freiburg im Breisgau das Staatsexamen
in Humanmedizin und absolvierte seine berufliche Weiterbildung in Freiburg, Basel , Boston (USA)
und am Bruderholzspital. 2006 wurde ihm an der Universität Basel mit seiner Habilitation die «Venia
docendi» in Orthopädie verliehen. Der Orthopäde ist Mitglied in zahlreichen Fachorganisationen und
geniesst internationales Renommée.
 
In der neuen Struktur der Orthopädie und Traumatologie des KSBL unter der Leitung von Prof. Michael
Hirschmann sieht PD Dr. Karl-Heinz Widmer eine grosse Chance für eine qualitativ hochstehende öffentliche Orthopädie und Traumatologie in der Nordwestschweiz. «Daher möchte ich das Team der Orthopädie auf diesem Weg mit aller Kraft unterstützen», so der Experte.

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Prof. Dr. med. Beat Hintermann konzentriert seine Kernkompetenz in Fuss- und Sprunggelenkchirurgie im Center of Excellence in Liestal und übernimmt ab dem 1. Oktober 2019 dessen Aufbau und Führung. Die operative Leitung der Klinik für Orthopädie und Traumatologie des Bewegungsapparates übergibt er auf den gleichen Zeitpunkt an Prof. Dr. med. Michael Hirschmann, der zum Chefarzt ad interim ernannt wurde.

Prof. Beat Hintermann geniesst nationales und internationales Renommée und hat ein weltweites Netzwerk. Aufgrund seines Fachwissens konsultieren ihn Patientinnen und Patienten aus aller Welt. Diese Reputation hat sich Prof. Hintermann mit viel Herzblut erarbeitet. Er hat die Chirurgie von Fuss und Sprunggelenk in den letzten 25 Jahren massgebend mitgeprägt und hat sich insbesondere auch für die Entwicklung der Orthopädie in den öffentlichen Spitälern eingesetzt. Seinem vorausschauenden Entscheid, mit der «Stabsübergabe» die Nachfolge in der Klinikleitung frühzeitig zu sichern und mit dem Aufbau des neuen Zentrums sein Fachwissen auch für die nachfolgenden Generationen zu erhalten, gebührt höchste Achtung und Wertschätzung.

In Prof. Dr. med. Michael Hirschmann findet Prof. Beat Hintermann einen überaus würdigen Nachfolger , den die Weiterbildung bereits 2006 – 2008 in die Orthopädie ans Bruderholzspital geführt hatte. Michael Hirschmann absolvierte sein Studium in Humanmedizin an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz, wo er 2003 mit «magna cum laude» promovierte. Im September 2012 habilitierte er an der Universität Basel, und im November 2018 wurde ihm der Professor -Titel in Orthopädie und Traumatologie des Bewegungsapparates verliehen.

Michael Hirschmanns Weiterbildung führte ihn an Spitäler in Deutschland, in den USA und in Australien und ist gefolgt von beruflichen Stationen in ganz Europa, in Australien, Neuseeland und Asien. Prof. Dr. Michael Hirschmann ist Mitglied in zahlreichen Fachorganisationen, ist ebenfalls weltweit vernetzt und geniesst hohe Anerkennung für seine Klinik und Forschung. Für seine wissenschaftliche und klinische Arbeit erhielt er mehrere hochrangige nationale und internationale Auszeichnungen.

Am 1. Januar 2011 trat Prof. Hirschmann am Standort Bruderholz als Oberarzt in die Dienste des KSBL und übernahm am 1. September 2013 als Leitender Arzt die Leitung des Teams «Knie». Im Juli 2018 wurde er zum Co-Chefarzt der Klinik für Orthopädie befördert. Als neuer Chefarzt a.i. spielt Prof. Hirschmann eine zentrale Rolle in der Weiterentwicklung der Klinik.

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Das Resultat des KSBL profitierte 2018 von Sondereffekten. Der Verwaltungsrat hat die Strategieempfehlung an den Regierungsrat abgegeben.

In der Jahresrechnung 2018 weist das Kantonsspital Baselland (KSBL) einen Gewinn von CHF 6 Mio. und eine EBITDA-Marge von 7.3% aus. Die positiven Zahlen sind auf die Auflösung von Rückstellungen zurückzuführen. Das effektive operative Ergebnis zeigt einen Verlust von CHF 12.7 Mio. und eine EBITDA-Marge von 2.5%. Ende Juni hat der Verwaltungsrat seine Strategieempfehlung an den Regierungsrat geliefert.

Die Rückstellungspolitik und das Risikobewusstsein des KSBL haben sich schon mehrfach bewährt. Während in den Vorjahren in Kauf genommen wurde, dass aufgrund von Sonderfaktoren und Rückstellungen ein schlechteres operatives Ergebnis resultierte, profitiert das KSBL im Geschäftsjahr 2018 aufgrund eines verringerten Risikos und einer Teilauflösung von Rückstellungen in der Höhe von CHF 25.4 Mio. von dieser vorausschauenden Geschäftspraxis.

Die Entwicklung der Fallzahlen spricht jedoch eine andere Sprache. Das KSBL verzeichnet in der Rehabilitation zwar einen Zuwachs von 8.8 %, gesamthaft jedoch im stationären Bereich einen weiteren Rückgang von 3.7 %. Im ambulanten Bereich liegt der Rückgang an Taxpunkten bei 6.9 % im Vergleich zum Vorjahr. Dieser ist vollumfänglich auf die bundesrätlich verordnete Tarmed-Revision zurückzuführen. Die Statistiken über die erbrachten Leistungen zeigen ein stabiles Bild im Vergleich zu 2017. Zum Rückgang der Fallzahlen hat mit Sicherheit auch die öffentliche Diskussion um die Fusion mit dem Uni-versitätsspital Basel, mit dem damit verbundenen Abgang von Leistungsträgern, der Verunsicherung bei Patientinnen und Patienten sowie Zuweiserinnen und Zuweisern geführt.

Aufgrund des kantonalen Leistungsauftrages, der an drei Standorten erfüllt werden muss, und der entsprechenden Vorhalteleistungen, die bereitgehalten werden müssen, genügen die Sparmassnahmen – insbesondere die Reduktion des Personal- und Sachaufwands – nicht, um den Ertragsrückgang auszu-gleichen. Der Alleingang im KSBL wird einschneidende Veränderungen erfordern.

Der Vorsteher der Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektion hat dem Verwaltungsrat im Februar den Auftrag erteilt, die für den Alleingang erarbeiteten strategischen Optionen vertieft zu prüfen, zu bewerten und ihm bis Ende Juni eine konkrete Empfehlung für die künftige Strategie des KSBL zu unterbreiten. Die auszuarbeitenden Optionen sollen das KSBL finanziell stabilisieren, einen Beitrag zur optimierten Gesundheitsversorgung der Bevölkerung im Kanton Basel -Landschaft und zur Dämpfung des Kostenwachstums leisten.

Auf der Basis von bereits erarbeiteten internen Konzepten und den wertvollen Erkenntnissen aus der Projektarbeit zur Spitalgruppe haben Verwaltungsrat und Geschäftsleitung gemeinsam mit dem Kader vier Szenarien ausgearbeitet, für jede Variante das medizinische Angebot definiert und Businesspläne erstellt.

Die Beurteilung der strategischen Szenarien erfolgte nach medizinisch-qualitativen und nach finanziellen Gesichtspunkten sowie einer Chancen-/Risiko-Abwägung. Daraus ergab sich aus unternehmerischer Sicht die nachstehende Rangfolge:

  1. stationäre Leistungen dezentral an zwei Standorten «Liestal und Bruderholz»
  2. stationäre Leistungen zentral an einem Standort «grüne Wiese»
  3. stationäre Leistungen dezentral an drei Standorten «Liestal, Bruderholz, Laufen»
  4. stationäre Leistungen zentral an einem Standort «Liestal»

Alle Szenarien sind von politischen Entscheiden abhängig.

Ende Juni hat der Regierungsrat die Anträge vom Verwaltungsrat zur Prüfung entgegengenommen.

Link zum Geschäftsbericht: www.ksbl.ch/GB18

Medienmitteilung (PDF)

Am Samstag, 22. Juni 2019, hat das Kantonsspital Baselland seine Türen geöffnet. Das Thema Darmgesundheit wurde  - in Kooperation mit dem regionalen Netzwerk Gesundheit und Soziales Oberes Baselbiet - mit einem sehr vielfältigen Programm der Bevölkerung näher gebracht. So konnte man anhand des 20 Meter langen Darmmodells im Garten des KSBL die Entstehung von Darmkrebs «erlaufen» und sich an über 25 interaktiven Ständen über viele spannende Themen rund um die Darmgesundheit informieren. Grössten Zulauf fanden die vielen spannenden Vorträge und auch die Führungen in die Endoskopie und in den Operationssaal, bzw. zum Da-Vinci-Roboter waren im nu ausgebucht. Die Besucher waren begeistert.

Auf der Internetseite Darmtag können Sie nachlesen, was es alles zu bestaunen gab. Oder schauen Sie sich die interessanten Videos an.

www.ksbl.ch/darmtag

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