News aus dem Kantonsspital Baselland

Das KSBL ist in vielen Bereichen und Themen aktiv. In den News erhalten Sie einen Einblick in aktuelle Entwicklungen des Spitals, der Kliniken oder der Forschung.

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Die Zentralwäscherei Liestal ist für viele Unternehmen der Region ein wichtiger Partner in der Wäscheversorgung. Zu den Dienstleistungen der Zentralwäscherei zählt die Wäscheaufbereitung, das Nass-/Chemisch-Reinigen, die Transportlogistik für Schmutz- und Sauberwäsche sowie die Beratung in allen Fragen rund um die betriebliche Wäscheversorgung und –bewirtschaftung. Die Umstellung des Qualitäts-Managementsystems auf die neue ISO-Norm 9001:2015 erfolgte gemäss den Auditoren auf vorbildliche Weise.

Die Zentralwäscherei Liestal (ZWL) durchlief in diesem Jahr nach der Erst-Zertifizierung im Jahr 2012 (nach ISO 9001:2008) und den jährlichen Überwachungsaudits erfolgreich die Rezertifizierung auf die neue Norm ISO 9001:2015, auditiert durch die DEKRA Certification GmbH aus Stuttgart. Das Zertifikat umfasst die textile Vollversorgung in Spitälern, sozialen Einrichtungen sowie in Hotellerie und Industrie. Die Auditoren attestieren der ZWL eine beispielhafte Kunden- und Mitarbeiterorientierung, das Beherrschen der Prozesse sowie eine vorbildliche Erfüllung der Normforderungen. Die Leitung und die Mitarbeitenden des Wäschereibetriebes verdienen ein grosses Lob für dieses hervorragende Ergebnis.

Medienmitteilung: Rezertifizierung Zentralwäscherei Liestal

Das Kantonsspital Baselland und das Universitätsspital Basel haben sich darüber geeinigt, wichtige Geschäftsentscheide, die sich auf das Universitätsspital Nordwest auswirken könnten, verbindlich abzustimmen. Das Zusammenrücken wurde mit der Unterzeichnung eines Kooperationsvertrags bekräftigt.

Mit den grundsätzlich positiven Berichten der Gesundheitskommissionen von Grossrat und Landrat zur Spitalgruppe ist ein weiterer Schritt auf dem Weg zum Universitätsspital Nordwest erfolgt. Der Start des gemeinsamen Spitals ist auf den 1. Januar 2020 geplant, sofern die Parlamente und die Bevölkerung dem Vorhaben zustimmen.

Die Verwaltungsräte des Kantonsspitals Baselland und des Universitätsspitals Basel sind sich einig, Entscheide, die sich auf die Zeit ab 2020 auswirken, bereits heute aufeinander abzustimmen und gemeinsam zu fällen. Ziel der Partner ist es, eine Geschäftsstrategie und eine operative Planung für die erste Zeit unmittelbar nach der Fusion zum Universitätsspital Nordwest auszuarbeiten. Ebenfalls sollen Schlüsselpositionen rechtzeitig aufgestellt werden. Besonders wichtig ist, dass Vertragswerke mit Dritten bereits vor der Fusion verhandelt und ausgearbeitet werden können.

Im Kooperationsvertrag zwischen Kantonsspital Baselland und Universitätsspital Basel ist in der gegenseitigen Abstimmung auch berücksichtigt, dass keine Entscheide gefällt werden, die im Falle des Nichtzustandekommens der Fusion für einen der Partner nachteilig sein könnten.

Medienmitteilung: Kooperationsvertrag zwischen KSBL und USB ist unterzeichnet

Dank Kooperation von Kantonsspital Baselland und Universitätsspital Basel: neue Sprechstunde zum «grünen Start» am Kantonsspital Baselland in Liestal.

Das Glaukom, auch «grüner Star» genannt, ist eine der häufigsten Augenerkrankungen weltweit, bei der aufgrund des Augeninnendrucks der Sehnerv langfristig  unwiderruflich geschädigt werden kann. Die Schädigung kann zu einer Einschränkung des Gesichtsfelds und später zu einer Sehverschlechterung bis zum Erblinden führen. Die medizinische Behandlung reicht von Medikamenten in Tropfenform über Laserbehandlungen bis hin zu einer drucksenkenden Operation. Die Erweiterung des Sprechstundenangebots der Augenklinik am Kantonsspital Baselland (KSBL) in Liestal bedeutet eine grosse Bereicherung für die Patientinnen und Patienten der Augenklinik.

Im Rahmen der Vorbereitung auf den Zusammenschluss zum Universitätsspital Nordwest gehen das KSBL und das USB verschiedene Kooperationen ein, so auch zwischen den Augenkliniken der beiden Spitäler. Seit Januar 2017 arbeiten die Teams der beiden Augenkliniken eng zusammen und organisieren sich standortübergreifend. Die Fachärztinnen und –ärzte beider Kliniken arbeiten sowohl am Standort Liestal als auch am Standort Basel.

Im Zuge dieser sehr erfolgreich angelaufenen Kooperation entsteht auch diese «Glaukom- Sprechstunde», die von PD Dr. med. Matthias Grieshaber geführt wird. PD Dr. Grieshaber ist nach elf Jahren in der Funktion des Oberarztes an der Augenklinik des Universitätsspitals Basel in diesem Jahr zum Team der Kaderärzte dazugestossen. Der Facharzt hat sein Studium an der Universität Zürich und an der Pierre et Marie Curie-Université in Paris absolviert und in Zürich abgeschlossen. Seine Ausbildungszeit führte ihn ans Kantonsspital Baden, an die Universitäts-Augenklinik Zürich, an die Medical University of Southern Africa, Pretoria und an die Augenklinik des Universitätsspitals Basel, wo er im Jahr 2012 die Habilitation als Privatdozent erlangte. Matthias Grieshaber hat sich im Schwerpunkt der Vorderabschnitts- und Glaukomchirurgie spezialisiert und verfügt über eine langjährige und breite Erfahrung in minimal invasiven Operationsmethoden beim Glaukom.

Medienmitteilung: Der grüne Star - neues Sprechstundenangebot der Augenklinik

Das Zentrum für Alterstraumatologie am Kantonsspital Basel-land wird erfolgreich rezertifiziert.

Das Zentrum für Alterstraumatologie auf dem Bruderholz ist eines der wenigen nach den strengen Regeln der DGU® (Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie) zertifizierten Zentren der Schweiz die sich auf die Behandlung und Betreuung von älteren Patientinnen und Patienten mit Knochenbrüchen spezialisiert haben.

Das Kantonsspital Baselland (KSBL) hat die demografische Entwicklung in der Schweiz und die sich dadurch verändernden Behandlungsanforderungen bei Krankheit und/oder Unfall der älteren Patientinnen und Patienten zum Anlass genommen, Ende 2014 auf dem Bruderholz das Zentrum für Alterstraumatologie Baselland (ZAB) zu eröffnen.

Das Zentrum wird von der Klinik für Orthopädie und Traumatologie des Bewegungsapparates und dem Zentrum für Rehabilitation und Altersmedizin gemeinsam geleitet. Die Fachärzte planen die Behandlung gemeinsam mit den Patientinnen und Patienten und treffen sich täglich zur interdisziplinären Visite am Patientenbett sowie einmal pro Woche am fachübergreifenden Rapport. Das ZAB-Team besteht aus erfahrenen Fachärzten, Therapeuten und spezialisierten Pflegefachkräften aus den Disziplinen Orthopädie, Altersmedizin und Rehabilitation. Bei der Behandlung der oft von mehreren Begleiterkrankungen betroffenen Patientinnen und Patienten kann im Bedarfsfall auf sämtliche Fachdisziplinen des KSBL zurückgegriffen werden. Das übergeordnete Behandlungsziel ist die Rückkehr der Patientinnen und Patienten in ihr gewohntes Lebensumfeld.

Seit der Gründung wurden im ZAB über 450 Patientinnen und Patienten erfolgreich behandelt. Aufgrund der bestehenden Kompetenzen und Spezialisierungen sowie der einhergehenden Behandlungserfolge wurde das Zentrum im Jahr 2015 von der Akademie für Unfallchirurgie (AUC) nach den DGU

®-Richtlinien zertifiziert und nun erfolgreich rezertifiziert. Die Auditoren von CERT iQ (spezialisiert auf Unternehmen im Gesundheits-, Sozial- und Bildungswesen) sind voll des Lobes über die überdurchschnittlich gut funktionierenden Abläufe im Zentrum, insbesondere auch in der Notfallstation des Bruderholzspitals.

Rezertifizierung Zentrum für Alterstraumatologie

Wie ist das Kantonsspital Baselland an den drei bestehenden Standorten entstanden? Auf welchen politischen und strategischen Entscheidungen basieren insbesondere die Standorte Liestal und Bruderholz? Welche Rolle spielte dabei die regionale Spitalplanung?

Die regionale Spitalplanung wird aktuell sehr intensiv diskutiert und verhandelt. Das ist nicht neu, wie die Spitalgeschichte der beiden Nachbarkantone Basel -Landschaft und Basel-Stadt belegt. Lukas Ott, Soziologe und ehemaliger Stadtpräsident von Liestal, hat die Herkunft des Kantonsspitals Baselland historisch aufgearbeitet und aus der bewegten Geschichte des regionalen Spitalwesens interessante Erkenntnisse gewonnen. Um für die Zukunft gerüstet zu sein und die Gegenwart verstehen zu können, ist es wertvoll, die Geschichte zu kennen.

Das Kantonsspital Baselland gibt eine Broschüre heraus, die anhand geschichtlicher Hintergründe, statistischer Aussagen und der Entwicklung der drei Spitalstandorte die regionale Perspektive des Spitalwesens in den beiden Basel unterstreicht. Die Meilensteine der Baselbieter Spitalgeschichte umreissen die Zeitspanne von der Errichtung des «Oberen Spitals» in Liestal im 13. Jahrhundert bis zur Unterzeichnung des Staatsvertrages zur Bildung einer gemeinsamen Spitalgruppe im aktuellen Jahr. Neben geschichtlichen Hintergründen und spitalpolitischen Entwicklungen zeigen die wichtigsten Begriffe zur neuen Spitalfinanzierung eindrücklich auf, welchen zentralen Herausforderungen sich die Spitäler seit 2012 stellen müssen.

Die Geschichte und die aktuellen Herausforderungen sprechen für eine gemeinsame Spitalzukunft der beiden Basel. – Regionale Spitalplanung: Im Nordwesten nichts Neues.

Mehr Spitalgeschichte auf www.spitalgeschichte.ch

Das Kantonsspital Baselland - Herkunft und Zukunft

Im Rahmen der Ausstellungsreihe am Kantonsspital Baselland in Laufen stellen ab Freitag, 08.06.2018, Marianne und Kimon Maritz Fotografien, Malereien und Drahtobjekte aus.

Seit 2011 finden am Kantonsspital Baselland in Laufen zweimal jährlich Kunstausstellungen statt. Die öffentlichen Zonen des Spitals werden Künstlerinnen und Künstlern aus der Region für die Ausstellung ihrer Kunst zur Verfügung gestellt.

Am Freitag, 8. Juni 2018, öffnet die Kunstausstellung von Marianne Maritz und Kimon Maritz. Beide Kunstschaffenden haben in der Region bereits erfolgreich ausgestellt. Marianne Maritz findet ihren Ausdruck in der Malerei und in Drahtobjekten/-skulpturen. Seit 2012 hat die aktive Künstlerin, sowohl in der Region als auch ausserhalb, eine Vielzahl von Einzelausstellungen organisiert und an zahlreichen Gruppenausstellungen teilgenommen. An der Arte Binningen 2014 wurde sie für ihr Werk mit dem
1. Kunstkritik-Preis ausgezeichnet.
https://www.art-maritz.com/

Kimon Maritz (18) ist gemäss «Le Buzz Magazin» der «ultimative Beweis, dass Alter keine Rolle in der Umsetzung der eigenen Träume spielt, wenn man sein Talent und seine Leidenschaft gefunden hat». Bereits im Alter von 14 Jahren entdeckte Kimon die Fotografie, die sich zu einer grossen Leidenschaft entwickelte. Ihn reizen einzigartige Lichtverhältnisse in der Natur und ungewöhnliche Perspektiven. An der Biennale Pratteln 2017 wurde der damals jüngste teilnehmende Künstler mit dem 1. Preis in der Kategorie Bilder ausgezeichnet.
https://www.kimon-maritz.com/

Das Kantonsspital Baselland und die beiden Kunstschaffenden laden die Bevölkerung zur Vernissage und zum Besuch der Ausstellung ein.

Vernissage:

Freitag, 8. Juni 2018, ab 18.30 Uhr

Die Ausstellung dauert von 9. Juni – 22. Juli 2018 und ist während der allgemeinen Öff-nungszeiten öffentlich zugänglich. https://www.ksbl.ch/besucher/laufen

Medienmitteilung - Wir stellen aus
Einladung Vernissage

Mit Dr. Fabian Meienberg steht die Endokrinologie & Diabetologie des Kantonsspitals Baselland unter der Gesamtleitung eines in der Region stark verankerten und vernetzten Spezialisten.

Im Rahmen der standortübergreifenden Neusausrichtung der Kliniken wird in der Medizinischen Universitätsklinik am Kantonsspital Baselland (KSBL) auch die Endokrinologie & Diabetologie neu unter eine Gesamtleitung gestellt, der auch die «Endodiab – Diabetes- und Hormonpraxis Liestal» unterstellt ist.

Dr. med. Fabian Meienberg hat sein Studium an der Medizinischen Fakultät der Universität Basel, an der Université Pitié-Salpêtrière in Paris und an der University of Glasgow & Aberdeen in Grossbritannien absolviert und hat im 2002 in Basel promoviert. Dem Facharzt Innere Medizin (2007) folgte im Jahr 2009 der Facharzt in Endokrinologie und Diabetologie. Seine Ausbildungszeit hat er zu einem Grossteil in der Region, aber auch im Department of Endocrinology & Metabolic Medicine, Imperial College in London, verbracht.

Dr. Meienberg war über die letzten neun Jahre auf der Abteilung für Endokrinologie und Diabetologie am Universitätsspital Basel tätig, wo er für den Ablauf der Sprechstunden zuständig war und Patienten mit den unterschiedlichsten Krankheitsbildern seines Fachbereiches betreut hat. Unter anderem war er mitverantwortlich für den Aufbau einer interdisziplinären Adipositas- und Schilddrüsen-Sprechstunde. Besonders wichtig ist ihm die interprofessionelle Zusammenarbeit und die Ausbildung von jüngeren Kollegen. Dies hat ihn neben den hausinternen Fortbildungen auch zur regelmässigen Lehrtätigkeit an der Universität Basel geführt, wo er Vorlesungen und Gruppenunterricht im Themenblock «Endokrine Systeme» hält.

Am KSBL trifft Dr. Fabian Meienberg auf ein kompetentes und erfahrenes Team in der umfassenden Betreuung von Patientinnen und Patienten mit Diabetes mellitus, Schilddrüsenproblemen, Übergewicht und anderen endokrinologischen Krankheitsbildern.

Medienmitteilung Neuer Leiter Endokrinologie-Diabetologie (PDF)

Das Kantonsspital Baselland (KSBL) führt schweizweit als erstes Spital dieses neuartige Mammographie-System ein. Automatisierte, intelligente Untersuchungsabläufe erhöhen den Komfort für die Patientinnen und liefern Brustbilder in höchster Qualität.

In den neu umgebauten Räumlichkeiten ist am Standort Liestal seit Ende März das neue Mammographie-System von Siemens Healthineers im Einsatz – erstmalig in einem Schweizer Spital. Die grössten Vorteile des neuen Geräts sind gemäss Dr. Damien Toia, Chefarzt Radiologie, der optimale Bildkontrast und die hohe Detailerkennbarkeit bei individuell angepasster, möglichst geringer Strahlendosis. «Dank der geringeren Strahlendosis und einer anatomisch geformten Kompressionsplatte empfinden die Patientinnen die Untersuchung mit dem neuen Gerät als weniger belastend», unterstreicht Regula Hurni, Leiterin der Fachkräfte für Medizinisch-technische Radiologie.

Gemäss Siemens Healthineers stand bei der Entwicklung des neuen Systems die Präzision in der Diagnostik und insbesondere bei der Gewebeentnahme im Fokus. Als Highlight bietet das neue Mammographie-System die Möglichkeit, während des Eingriffs kleinste Gewebeproben im integrierten Gewebe- Scanner zu röntgen. So kann innert kürzester Zeit festgestellt werden, ob das abklärungsbedürftige Gewebe auch wirklich entfernt wurde.

Medienmitteilung - neues Mammographie-System

Die Kantonsspitäler Aarau (KSA), Baselland (KSBL), Luzern (LUKS) sowie das Universitäts-Kinderspital beider Basel (UKBB) und das Universitätsspital Basel (USB) schliessen sich als Netzwerk für seltene und ungeklärte Krankheiten im Kindes- und Erwachsenenalter zusammen. Dabei soll Patientinnen und Patienten eine umfassende Behandlung und Beratung möglich gemacht und ihnen bei der Vermittlung geeigneter Fachspezialisten Unterstützung geboten werden. Über einen gemeinsamen Webauftritt www.netzwerkrarediseases.ch mit integrierter Hotline können sich Betroffene, Angehörige und auch die Ärzteschaft an das Netzwerk wenden und rasch mit einem Fachspezialisten oder einer -spezialistin aus der Pädiatrie oder Erwachsenenmedizin in Kontakt treten.

Als „seltene Krankheiten“ – im Englischen „rare diseases“– werden chronische Krankheiten bezeichnet, die weniger als eine von 2‘000 Personen betreffen. In der Schweiz leiden ungefähr 500‘000 Personen an einer seltenen Krankheit. Dabei können solche Erkrankungen unbehandelt zu schweren Beeinträchtigungen führen oder auch ein lebensbedrohendes Risiko darstellen. Gleichzeitig dauert es oft lange, bis die richtige Diagnose und die damit verbundene angemessene Therapie gefunden sind. Dies stellt für Patientinnen und Patienten und ihre Angehörigen eine grosse Belastung und Verunsicherung dar.

Genau hier setzt das neu gegründete Netzwerk an: Um Personen, die an einer seltenen Krankheit leiden, eine hervorragende Betreuung und Behandlung gewährleisten zu können, erfolgte Anfang 2018 der Zusammenschluss der Kantonsspitäler Aarau, Baselland, Luzern sowie des Universitäts-Kinderspital beider Basel und des Universitätsspital Basel zum „Netzwerk Rare Diseases Nordwest und Zentralschweiz“. Die Medizinische Fakultät wie auch die Universität Basel unterstützen dieses Vorhaben.

Die Zusammensetzungder behandelnden Fachspezialisten richtet sich dabei nach den individuellen Bedürfnissen der Patienten, aber auch nach dem jeweiligen Wohnort. Zusätzlich können Ansprechpartner des Sozialen Dienstes Patienten und ihre Angehörigen bei administrativen und versicherungstechnischen Fragen unterstützen.

Webauftritt mit Kontaktmöglichkeiten

Ab sofort können sich Patienten, Angehörige und Ärzte via Webseite telefonisch oder per Webformular an das Netzwerk Rare Diseases Nordwest und Zentralschweiz wenden. Nach der ersten Kontaktaufnahme wird der Patient schnellstmöglich an einen fachspezifischen Ansprechpartner vermittelt. Dank eines umfassenden Netzwerks an Ärztinnen und Ärzten aller medizinischen Bereiche sowohl in den beteiligten Spitälern, als auch national und international, können die notwendigen Kompetenzen rasch beigezogen werden. Die neu eingerichtete Website www.netzwerkrarediseases.ch vernetzt Betroffene, Angehörige und Ärzte mit den richtigen Ansprechpartnern und enthält auch zusätzliche Informationen und nützliche Links rund um das Thema „seltene Krankheiten“.

Ab Donnerstag, 3. Mai 2018, 10 Uhr sind Webseite und Hotline +41 61 704 10 40 freigeschaltet. www.netzwerkrarediseases.ch

Auskünfte via Kommunikationsabteilung UKBB

Deborah Wallrabenstein, stv. Leiterin Kommunikation
+41 61 704 17 09, medienstelle@ukbb.ch

Medienmitteilung Netzwerk Rare Diseases

Der Bericht der Kodierrevision bestätigt dem Kantonsspital Baselland (KSBL) im Jahr 2017 erneut eine hohe Kodierqualität.

Seit der Einführung der neuen Spitalfinanzierung nach Fallpauschalen im 2012 müssen in den Spitälern die stationär erbrachten Leistungen kodiert werden. Während eines Spitalaufenthaltes dokumentieren Ärzte und Pflegende und andere Fachkräfte alle Diagnosen und Behandlungen unserer Patientinnen und Patienten. Die medizinische Dokumentation von Hauptdiagnosen, Nebendiagnosen, Operationen und Behandlungen auf der Intensivstation wird von medizinischen Kodierern in maschinenlesbare Daten übersetzt. Mittels einer Software, des sogenannten Groupers, werden diese Daten verarbeitet und einer diagnosebezogenen Fallpauschale (DRG) zugeordnet. Die Kodierung übersetzt also die erbrachten Leistungen in abrechenbare Positionen.

Die Spitäler sind verpflichtet, die Kodierrichtlinien korrekt umzusetzen, da die Kodierung unmittelbar die Rechnungsstellung beeinflusst. Zur Überprüfung der Kodierqualität wird in allen Spitälern jährlich eine Revision durchgeführt, die nach dem «Reglement für die Durchführung der Kodierrevision unter SwissDRG» erfolgt.

Das KSBL hat der Revisionsstelle den Datensatz gemäss Bundesamt für Statistik geliefert, aus dem die Revisionstelle eine Stichprobe von 100 Fällen gezogen hat. Es hat sich gezeigt, dass alle Fälle korrekt kodiert waren und kein «Upcoding» - Fälle, in denen zu viel codiert und abgerechnet worden wäre – festgestellt wurde.

Wie bereits in den Vorjahren bestätigt die Revisionsstelle auch für das Jahr 2017, dass das KSBL die SwissDRG-Richtlinien korrekt umsetzt und die Falldokumentation sehr gut und vollständig führt.

Medienmitteilung Kodierrevision 2017 (PDF)

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