News aus dem Kantonsspital Baselland

Das KSBL ist in vielen Bereichen und Themen aktiv. In den News erhalten Sie einen Einblick in aktuelle Entwicklungen des Spitals, der Kliniken oder der Forschung.

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Am Samstag, 22. Juni 2019, öffnet das Kantonsspital Baselland in Liestal seine Türen für die Bevölkerung. Im Zentrum steht die Darmgesundheit. An zahlreichen Informationsständen können sich die interessierten Besucherinnen und Besucher über Vorsorge, Erkrankungen und viele weitere Themen rund um dieses spannende Organ informieren.

Der Darm ist eines unserer wichtigsten Organe und wird doch oft vernachlässigt oder kaum beachtet. Seine Hauptaufgabe ist die Verarbeitung und Verwertung der Nährstoffe, doch unterstützt er auch unser Immunsystem, unsere Emotionen und unsere Psyche. Ist also das Organ nicht gesund, hat das Auswirkungen auf unseren gesamten Organismus und auf unser Wohlbefinden.

Diese vielschichtigen Aspekte werden in einem abwechslungsreichen Vortragsprogramm von verschiedenen Seiten beleuchtet. Die Informationsstände sind bewusst interaktiv gestaltet, sodass die interessierten Besucherinnen und Besucher die Themen erleben können. Die Hauptattraktion dürfte das grösste begehbare Darmmodell Europas sein! Auf der Wiese vor dem Haupteingang des KSBL in Liestal wird im 20 Meter langen Modell auf anschauliche Weise die Funktion des Darmes erklärt und die Entstehung von Darmkrebs aufgezeigt. Aufgrund der spielerischen Art und Weise der Wissensvermittlung spielt das Alter der Besuchenden keine Rolle. Auch Kinder werden auf dieser Entdeckungsreise auf ihre Kosten kommen.

Ein Darm(krebs)patient benötigt ein tragendes Netzwerk, das ihn mit all seinen Anliegen auffängt und trägt. Die Notwendigkeit der Interdisziplinarität spiegelt sich nicht nur in der Behandlung und Betreuung im Spital, sondern auch im vielseitigen Angebot ausserhalb des Spitals. Diese Vernetzung aufzuzeigen, ist an diesem Tag ein besonderes Anliegen. So sind am Darmtag neben den medizinischen Fachspezialisten unter vielen anderen auch die Krebsliga, die Spitex, die Seelsorge und Selbsthilfegruppen vertreten. Das im letzten Jahr neu gegründete «Netzwerk für Gesundheit und Soziales Oberbaselbiet» trägt mit einer eigenen Vortragsreihe zum Programm bei.

www.ksbl.ch/darmtag

Medienmitteilung (PDF)

Nach der erfolgreichen Zertifizierung des Darmkrebszentrums durch die Deutsche Krebsgesellschaft im Februar 2018 wird der Klinik für Chirurgie erneut ein hohes Gütesiegel verliehen. Die Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV) ernennt die Klinik in Liestal zum ersten Referenzzentrum für Minimal- Invasive Chirurgie in der Schweiz.

Die DGAV bezweckt mit der Verleihung ihrer Zertifikate die Darstellung und Sichtbarmachung der hohen Qualität in den zertifizierten Kliniken. Als Grundlage haben die zuständigen Arbeitsgemein-schaften für bestimmte chirurgische Eingriffe nach wissenschaftlichen Vorgaben und klinischer Erfahrung Qualitätsindikatoren und –standards entwickelt. In ihrer «Ordnung über das Zertifizierungssystem» schreibt die DGAV: «Wenn eine chirurgische Abteilung diese Kriterien nachweisen kann, ist davon auszugehen, dass hier Chirurgie auf hohem Niveau betrieben wird. Der Patient kann sicher sein, dass in der Abteilung, die ein für seine Erkrankung zutreffendes Zertifikat führt, die Behandlung nachprüfbar ist und nach den hier dargestellten Kriterien vorgenommen wird.»

Prof. Dr. med. Robert Rosenberg, Chefarzt Klinik für Chirurgie, freut sich über dieses hohe Qualitätssiegel, das seiner Klinik verliehen wurde, und sieht darin eine Bestätigung für den täglichen Einsatz seines Teams in der Gewährleistung einer hohen Behandlungsqualität.

In Deutschland gibt es 60 zertifizierte Zentren für Minimal -Invasive Chirurgie und davon sind zwölf sogenannte Referenzzentren, zu denen ausschliesslich grosse chirurgische Kliniken wie beispielsweise Hannover, Bonn, Köln und Berlin gehören – eine weitere Aussage dafür, welch hohe Auszeichnung der Klinik für Chirurgie am Kantonsspital Baselland zuteil wurde.

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Der Verwaltungsrat des Kantonsspitals Baselland wählt Dr. med. Svetozar Subotic zum Chefarzt der Klinik für Urologie.

Seit einem Jahr steht die Klinik für Urologie am Kantonsspital Baselland (KSBL) unter der interimistischen Leitung von Dr. Svetozar Subotic. Er hat es verstanden, nach dem Leitungswechsel wieder Ruhe in die Klinik zu bringen, das Vertrauen seiner Mitarbeitenden und der Patientinnen und Patienten zu stärken und mit seinem Team die Klinik erfolgreich weiterzuführen. An seiner gestrigen Sitzung hat nun der Verwaltungsrat Dr. Subotic per 1. Mai 2019 definitiv zum Chefarzt befördert.

Dr. Subotic ist seit 2013 als Leitender Arzt in der Urologischen Klinik tätig. Er war massgeblich bei der Etablierung der Roboterchirurgie am KSBL beteiligt und hat sich mit seinem Schwerpunkt der minimal invasiven Chirurgie einen Namen gemacht. Neben seiner klinischen Tätigkeit hat er bis Ende 2018 berufsbegleitend einen Masterstudiengang in Betriebswirtschaft (EMBA in Medical Management) absolviert und erfolgreich abgeschlossen.

Seine Weiterbildung begann Dr. Subotic am Urologischen Universitätsklinikum Mannheim unter der Leitung von Herrn Prof. Peter Alken, eine die Endo-Urologie weltweit prägende Persönlichkeit. Es folgte ein Wechsel an die Klinik von Herrn Prof. Jens Rassweiler, einem weiteren Pionier der minimal invasiven Urologie, insbesondere der Laparoskopie (Schlüssellochtechnik). Unter seiner Anleitung konnte sich Dr. Subotic unter anderem an der Weiterentwicklung chirurgischer Instrumente sowie diagnostischer Apparate eines weltweit führenden Unternehmens direkt beteiligen. Nebenberuflich ist Dr. Subotic seit vielen Jahren festes Mitglied der Tutorengruppe für die urologische Laparoskopie an der Aesculap Akademie. Im Rahmen seiner Tätigkeit als Tutor betreut er jährlich Ärzte verschiedener Ausbildungsstufen bei der Schulung in der minimal invasiven Urologie.

Herr Dr. Subotic ist mit PD Dr. med. Ulrike Subotic verheiratet, die das Amt der Stv. Chefärzt in der Kinderchirurgie am Universitäts-Kinderspital beider Basel unter der Leitung von Prof. Holland-Cunz bekleidet. Gemeinsam haben sie zwei Kinder im Kindergartenalter.

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Der diesjährige erste Preis der Amerikanischen Orthopädie-Gesellschaft für «das beste Knieposter» geht an eine internationale Forschungsgruppe, bestehend aus dem Kantonsspital Baselland sowie dem London Implant Retrieval Centre und der Coxa Clinic in Finnland.

Am Kongress der Amerikanischen Orthopädie-Gesellschaft (AAOS) werden von der Jury alljährlich die besten Poster ausgezeichnet. Dieses Jahr wurde in der Kategorie «Knie» aus 1000 Arbeiten der Beitrag der internationalen klinisch orientierten Forschungsgruppe um Prof. Dr. med. Michael Hirschmann, Co - Chefarzt Klinik für Orthopädie und Teamleiter Knie, als bestes Poster ausgezeichnet.

Im Rahmen des European Implant Retrieval Centres hat die Arbeitsgruppe nach neuesten wissenschaftlichen Methoden Knieprothesen, die bei Prothesen-Revisionen ausgebaut worden waren, gesammelt und analysiert. Die Studie beschäftigt sich mit der Frage, welche Unterschiede die neueste Knieprothesen-Generation zu den Vorgängermodellen aufweist. Dabei fokussierte die Arbeit auf das Design und die Materialbeschaffenheit der Unterfläche der Tibiakomponente, welche eine besondere Bedeutung in der Fixierung der Knieprothese im Knochen hat. (Die Tibiakomponente ist der Teil einer Knieprothese, der in den Unterschenkel implantiert wird.)

Bisher ist es nur wenigen europäischen und Schweizer Forschungsgruppen gelungen, auf dem Kongress der AAOS einen solchen Posterpreis zu erhalten, was die Bedeutung dieser Auszeichnung hervorhebt.

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Zur Verstärkung des Verwaltungsrats des Kantonsspitals Baselland (KSBL) hat der Regierungsrat zwei neue Mitglieder mit den Kernkompetenzen Unternehmensführung, Spitalleitung und Bau/Immobilien gewählt. Madeleine Stöckli wird mit Rücksicht auf den laufenden Strategieprozess des KSBL die Funktion als Verwaltungsratspräsidentin bis zu den Gesamterneuerungswahlen Ende 2019 interimistisch wahrnehmen.

Der Regierungsrat hat in seiner heutigen Sitzung Flavio Casanova und Beat Röthlisberger in den Verwaltungsrat des Kantonsspitals Baselland gewählt. Flavio Casanova ist Geschäftsführer der F. Casanova GmbH Consulting + Management und war zuvor CEO der international tätigen Ingenieurunternehmung Gruner Gruppe. Beat Röthlisberger ist Verwaltungsrat bei der Privatklinik Pyramide am See in Zürich und war zuvor CEO und CFO der Privatklinikgruppe Genolier Swiss Medical Network. Durch diese Zuwahlen wird der Verwaltungsrat in den Kernkompetenzen Unternehmensführung, Spitalleitung und Bau/Immobilien ergänzt.

Da die ordentliche Gesamterneuerungswahl des VR KSBL per 1.12.2019 ansteht und die definitive strategische Stossrichtung auch von politischen Entscheiden abhängt, ist die definitive Wahl des VR-Präsidiums im 4. Quartal 2019 vorgesehen. Madeleine Stöckli wird weiterhin den laufenden Strategieprozess zur Neuausrichtung des KSBL als Verwaltungsratspräsidentin ad interim führen. Der Zeitplan sieht vor, dass der Verwaltungsrat bis Ende Juni 2019 dem Regierungsrat seine konkreten Pläne für die neue strategische Ausrichtung des KSBL unterbreitet.

Aufgrund seiner Wahl per 1. April 2019 zum Verwaltungsratspräsidenten der Kantonsspital Aarau AG hat VR Peter Suter seine Demission auf den 30. Juni 2019 bekannt gegeben. Damit werden dem Verwaltungsrat des Kantonsspitals Baselland per 1. Juli 2019 neben den neu Gewählten Flavio Casanova und Beat Röthlisberger die bisherigen Mitglieder Madeleine Stöckli, Werner Zimmerli (Vizepräsidium), Andreas Faller, Béatrice Fink, Philipp Hammel und Reta Tschopp angehören.

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Das Kantonsspital Baselland baut die Palliative Care aus und verstärkt die Disziplin mit einer neuen ärztlichen Leitung. Mit Dr. med. Christine Zobrist gewinnt die Medizinische Universitätsklinik eine ausgewiesene Spezialistin, in deren Zentrum immer die Lebensqualität der Patientinnen und Patienten und deren ganzheitliche Behandlung liegt.

Palliative Care ist die Betreuung und Begleitung von Menschen mit unhei lbaren, lebensbedrohlichen oder chronisch fortschreitenden Krankheiten. Grundlage der Palliative Care ist eine ganzheitliche Sicht auf die Patientensituation. Diese beinhaltet neben medizinischen und pflegerischen Aspekten auch die Betrachtung psychologischer, sozialer und spiritueller Dimensionen. Ziel ist es, den Patientinnen und Patienten eine ihrer Situation angepasste optimale Lebensqualität zu ermöglichen. Wichtig ist dabei auch die Unterstützung und Begleitung nahestehender Angehöriger.

Dr. med. Christine Zobrist hat sich im Rahmen ihrer Weiterbildung zur Fachärztin Innere Medizin – u.a. am Kantonsspital Baselland (KSBL) – entschieden, begleitend eine Ausbildung in Palliative Care zu absolvieren. Da es damals in der Schweiz noch keine Ausbildungsstätten gab, besuchte sie den Studiengang «Palliative Care» am King’s College und am St Christopher’s Hospice» in London, den sie im 2014 mit dem Master of Science abschloss. Ihre klinischen Erfahrungen in Palliative Care sammelte Dr. Zobrist im Hospiz im Park in Arlesheim und am Universitätsspital Basel. Seit Anfang dieses Jahres ist sie zudem Trägerin des «Interdisziplinären Schwerpunktes Palliativmedizin».

Die Palliative Care ist im KSBL als «interprofessioneller Konsildienst» tätig und richtet sich an Patientinnen und Patienten mit unheilbaren Erkrankungen. Die Fachkräfte der Palliative Care (pflegerisch und ärztlich) stehen den Patientinnen und Patienten, deren Angehörigen sowie auch dem Behandlungsteam beratend zur Seite und erarbeiten individuelle Behandlungspläne, zugeschnitten auf die Beschwerden und Bedürfnissen der Patientinnen und Patienten.

https://www.ksbl.ch/kliniken/medizin/palliative-care

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Die UNICEF Schweiz vergibt der Frauenklinik am Kantonsspital Baselland erneut die Auszeichnung «Baby Freundliches Spital» und bestätigt damit, dass die Klinik die «Zehn Schritte zum erfolgreichen Stillen» der Initiative «Baby-Friendly Hospital» von UNICEF und WHO vorbildlich anwendet und sich in besonderem Masse für das Wohl von Mutter und Baby einsetzt.

Stillen fördert die Gesundheit des Kindes und stärkt die Bindung zur Mutter. Um Neugeborenen den Start ins Leben zu vereinfachen und sie in der ersten Lebensphase besonders zu schützen, haben UNICEF und die Weltgesundheitsorganisation WHO im Jahr 1992 die «Baby-Friendly Hospital Initiative» lanciert. Weltweit werden Spitäler aufgefordert, die «Zehn Schritte zum erfolgreichen Stillen» umzusetzen. In der Schweiz wenden rund 30 zertifizierte Spitäler und Geburtshäuser diese Richtlinien
an und werden regelmässig auf deren Einhaltung geprüft. Dabei stehen eine hohe Pflege- und Betreuungsqualität in der Geburtshilfe und in der ambulanten Nachsorge stets im Fokus.

Der Frauenklinik des Kantonsspitals Baselland (KSBL) wurde erstmals am 19.01.2005 das Zertifikat «Baby Freundliches Spital» vergeben. Am 6. November 2018 wurde nun das Team, bestehend aus Hebammen, Pflegefachkräften, Ärztinnen/Ärzten und Mitarbeitenden der Mütter-Väterberatung sowie freischaffenden Hebammen, einem eintägigen Audit unterzogen. Geprüft wurde die Einhaltung der zentralen Kriterien wie die Stärkung der Mutter-Kind-Beziehung, die Förderung des Stillens sowie die laufende Aus- und Weiterbildung aller Team-Mitglieder. Am 26. März 2019 erhielt nun das Team der Frauenklinik die Bestätigung des Zertifikats.

In der Frauenklinik des KSBL stehen die Begleitung, die Beratung und die Betreuung rund um die Geburt, im Wochenbett und in der ersten Zeit zuhause im Zentrum. Die Mutter-Kind-Beziehung und die Stärkung der physischen und psychischen Gesundheit der Familie werden für den optimalen Lebensstart des Neugeborenen besonders gefördert. Bei der Vergabe der Rezertifizierung waren der weit über das Spital hinaus bekannte gute Ruf der Stillberatung sowie der enge Kontakt zu den Mütter- und
Väterberatungsstellen und den freischaffenden Hebammen ein wichtiger Bestandteil zur erfolgreichen Einhaltung der geforderten Richtlinien.

Auskünfte:
Anita Kuoni, Leiterin Marketing & Kommunikation a.i., Medienstelle
kommunikation@ksbl.ch / Tel. 061 553 75 75

Die Frauenklinik am Kantonsspital Baselland wird von der UNICEF als «Baby Freundliches Spital» rezertifiziert.

Das Projekt des Generalplanerteams Metron Architektur AG, Brugg, ist Sieger des Wettbewerbs für den neuen Behandlungstrakt des Kantonsspitals Baselland (KSBL) in Liestal.

Der heutige Behandlungstrakt in Liestal stammt aus dem Jahr 1962 und muss ersetzt werden. Der Neubau umfasst nach der Fertigstellung die Notfallstation, das Interventionszentrum, die Radiologie, die Operationssäle sowie die Intensivmedizin und einen neu gestalteten Eingangsbereich. 

Fünf Planerteams aus insgesamt 19 Bewerbungen wurden 2017 in einem Studienauftrag beauftragt, eine Projektstudie für den Neubau zu erarbeiten. In der Endauswahl waren schliesslich drei Projekte. Aus diesen erkor die Jury nun den Sieger. Die Entscheidungskriterien waren dabei die Qualität des architektonischen und städtebaulichen Gesamtkonzepts, die Funktionalität und Flexibilität, die Energieeffizienz der Gebäudetechnik sowie die Wirtschaftlichkeit.

«Das Projekt des Teams Metron besticht durch die gelungene Verbindung von Neubau und Bestand, die geschickte Setzung der Erschliessungskerne und die funktional flexiblen Strukturen, die eine gute Spitalorganisation erlauben», begründet die Jury ihren Entscheid.

Für das KSBL ist der neue Behandlungstrakt in Liestal in allen realistischen Strategievarianten ein zentrales Element. «Es ist das Herzstück des Kantonsspitals», sagt Jürg Aebi, CEO des KSBL. «Das Siegerprojekt bietet die nötige Flexibilität für die zukünftige Entwicklung am Standort Liestal und darüber hinaus.»

Die Baukosten des neuen Behandlungstrakts werden auf 150 Millionen Franken geschätzt. Die Inbetriebnahme ist für das Jahr 2024 vorgesehen.

Die Pläne und die Modelle des Siegerprojekts und jene der zwei anderen Teams der Endauswahl werden im März in Liestal ausgestellt und sind am 22. und 23. März 2019 für die interessierte Öffentlichkeit zugänglich. Die Details werden im Lauf des Monats März auf ksbl.ch/veranstaltungen publiziert. Die Anstösser werden zur Ausstellung separat eingeladen.

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Das Kantonsspital Baselland etabliert «CREATE» – ein innovatives Konzept für die Forschung in der personalisierten Gesundheitsversorgung und wird mit nationalen Förderungsgeldern unterstützt

Unter der Leitung von Prof. Dr. med. Jörg Leuppi, Chefarzt der Medizinischen Universitätsklinik am Kantonsspital Baselland, hat ein Forscher -Team aus verschiedenen Schweizer Kantonsspitälern und IT-Spezialisten eine Software zum institutionsübergreifenden Datenaustausch konzipiert, die in den nächsten drei Jahren weiter entwickelt wird.

Mathematische und computergestützte Methoden ermöglichen in der medizinischen Forschung die Analyse unbegrenzter Mengen an individuellen Patientendaten. Diese Entwicklung förderte in den letzten Jahren Ansätze einer personalisierten Diagnose und Behandlung von Krankheiten. Die Forscher-Teams stiessen jedoch auf das Hindernis, dass die klinischen Daten verschiedener Abteilungen, wie z.B. Arztberichte, bildgebende Auswertungen oder Laboranalysen, nicht in ein gemeinsames Format zusammengeführt werden konnten. Auch hat sich die Verknüpfung von Daten aus verschiedenen Krankenhäusern, Kliniken und Instituten als äusserst kompliziert erwiesen.

Gemeinsam mit IT-Spezialisten der Iterata AG hat das Forscher-Team aus den Kantonsspitälern Baselland, Aarau, und St. Gallen sowie dem Ente Ospedaliero Cantonale in Bellinzona eine Software entwickelt, die den anonymisierten Datenaustausch unter verschiedenen Organisationen und Systemen vereinfacht. Obwohl die Daten an ihrem Ursprungsort gespeichert bleiben, können die angebundenen Forschungs-Teams mittels einfacher Suchvorgänge jederzeit darauf zugreifen. Dank dieses vereinfachten Verfahrens steht der Forschung eine grosse Datenmenge zur Verfügung, die institutionsübergreifend ausgewertet werden kann und die Erforschung von Krankheiten fördert.

Das Forscher-Team erhielt für dieses innovative Projekt von der SPHN (Swiss Personalized Health Network) Fördergelder. SPHN ist eine nationale Initiative, welche die Entwicklung der personalisierten Medizin und Gesundheitsversorgung in der Schweiz unterstützt. Sie fördert Projekte, welche die Forschung auf dem Gebiet des gesundheitsbezogenen Datenaustauschs vorantreiben. Gesamtschweizerisch wurden 38 Projekte eingereicht, wovon jeweils fünf für die Kategorie «führende Projekte» und «infrastrukturelle Entwicklungsprojekte» ausgewählt wurden, darunter auch das Projekt «CREATE». Mittels der Fördergelder können die Weiterentwicklung und die Implementierung der Software in den nächsten drei Jahren vorangetrieben werden.

https://www.sphn.ch/de/projekte/driver-projects.html

Forschung in der Medizinischen Universitätsklinik am Kantonsspital Baselland (KSBL)

Eine der Aufgaben einer Universitätsklinik ist es, die Behandlung von Patientinnen und Patienten durch die Resultate klinischer Forschung zu verbessern. Das Forschungs-Team führt epidemiologische und klinische Studien durch. Das interdisziplinäre Forschungsteam besteht aus Fachärzten der Inneren Medizin, aus Assistenzärzten, Pflegefachfrauen (Study Nurses) und Studierenden der Medizin, der Pharmazie und der Sportwissenschaften, welche sich im Rahmen ihrer Master- und Doktorarbeiten mit Fragestellungen befassen.

Titel der vorliegenden Forschungsarbeit

«CREATE PRIMA» Clinical Research from multi-modality big data sources without proprietary interfaces in a multicenter approach

Autor: Prof. Dr. med. Jörg Leuppi, Kantonsspital Baselland (KSBL)

Co-Autoren:

PD Dr. med. Thomas Dieterle, KSBL

PD Dr. med. Gregor Leibundgut, KSBL

PD Dr. med. Anne B. Leuppi-Taegtmeyer, KSBL und Universitätsspital Basel

Dr. sc. Stefanie Brighenti-Zogg, KSBL

Dr. phil. Claudia Gregoriano, KSBL

Prof. Dr. med. Paul Hasler, Kantonsspital Aarau

PD Dr. med. Angelika Hammerer-Lercher, Kantonsspital Aarau

Prof. Dr. med. Michael Brändle, Kantonsspital St. Gallen

Prof. Dr. med. Luca Gabutti, Ente Ospedaliero Cantonale

Projekt-Partner Iterata AG (Gränichen) vertreten durch Stefan Hubeli und Dr. Alexander Souza

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Seit dem 1. November 2018 ist am Kantonsspital Baselland in Laufen ein neuartiges «Rapid Responder-Fahrzeug» im Einsatz: immer gemeinsam mit einem Rettungswagen vor Ort und ebenfalls ausgerüstet für die medizinische Notfallversorgung.

Damit der Rettungsdienst des Kantonsspitals Baselland (KSBL) der wachsenden Nachfrage gerecht werden, die Hilfsfrist proaktiv verbessern und die Qualität der Erstversorgung steigern kann, gilt ab dem 1. November für den Standort Laufen ein neues Fahrzeugkonzept. Mehr Personal und mehr Fahrzeuge gewährleisten, dass der Rettungsdienst noch schneller bei der Patientin oder beim Patienten ist.

Das Aufgebot der Ambulanz-Fahrzeuge erfolgt immer durch die Sanitätsnotrufzentrale beider Basel (Nr. 144). Befindet sich der in Laufen stationierte Rettungswagen bereits im Einsatz, wird bei einem zweiten Notfall der «Rapid Responder» aufgeboten, der ausschliesslich dem Zweck dient, möglichst schnell (innerhalb der 15-minütigen Hilfsfrist) am Einsatzort zu sein und die Erstversorgung gewährleisten zu können. Parallel erfolgt das Aufgebot eines Ambulanz-Fahrzeugs für den späteren Patiententransport. Durch dieses neuartige Konzept wird die rettungsdienstliche Abdeckung in Laufen verbessert, da der dem Laufental/Thierstein zugeordnete Rapid Responder das Einsatzgebiet nie verlässt. Im Fall, dass sich alle Rettungsfahrzeuge des Standortes Laufen im Einsatz befinden, werden von der Sanitätsnotrufzentrale Fahrzeuge der anderen Standorte oder von anderen Rettungsdiensten aufgeboten.

Im Jahr 2017 kam es im Einzugsgebiet des Rettungsdienstes Laufen (ca. 30'000 Einwohnerinnen und Einwohner im Laufental und im solothurnischenThierstein) zu insgesamt 1'266 Rettungseinsätzen. Davon waren 962 sogenannte Primär-Einsätze, bei denen der Zustand der Patientin oder des Patienten den Transport in ein Spital erforderlich machte. Das jährlich zunehmende Einsatzaufkommen und die Veränderungen an den einzelnen Spitalstandorten erfordern eine Umstellung des Einsatzkonzeptes für den Rettungsdienst KSBL, weshalb für den Standort Laufen neu ein Rapid Responder-Fahrzeug eingesetzt wird.

Der neue «Rapid Responder» hat seinen Standort am Kantonsspital Baselland Laufen und ist in einer ersten Pilotphase von Montag bis Freitag 12 Stunden pro Tag einsatzbereit.

Ist diese Pilotphase erfolgreich und steigen die lokalen Einsatzzahlen weiter, können die Einsatzzeiten ausgedehnt werden.

Der bereits heute in Laufen stationierte Rettungswagen kommt unverändert zum Einsatz. Weitere Rettungswagen können bei Bedarf aus den Standorten Liestal und Bruderholz oder von anderen Rettungsstationen schnell hinzugezogen werden.

Des weiteren kann das Responder-Fahrzeug auch zur Unterstützung von bereits im Einsatz befindlichen Notfallteams abgerufen werden.

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