Forschung
Studien
Kooperation mit Universitätsspital Basel
Translationale Beobachtungsstudie. Nachweis und die Analyse von zirkulierenden Tumorzellen im Blut. Es wird erforscht, wie sich diese gelösten Krebszellen unter der Therapie (Chemotherapie oder Operation) verändern. Das Ziel ist es, das Ansprechen auf die Behandlung frühzeitig vorherzusagen und die Mechanismen der Tumorausbreitung (Metastasierung) besser zu verstehen.
Kooperation mit Universitätsspital Basel
Bei der Cath 16-Studie am Universitätsspital Basel unter der Leitung von Prof. V. Hess handelt es sich um eine therapeutische Prüfung eines sogenannten Antikörper-Wirkstoff-Konjugats (ADC), das wie eine zielgerichtete „Präzisions-Chemotherapie“ wirkt. Dabei dockt ein Antikörper gezielt an Krebszellen an, um einen hochwirksamen Zellschädigungsstoff direkt im Tumor freizusetzen und gleichzeitig das gesunde Gewebe zu schonen.
KSBL Studie
Die OPTIM AI-Studie (BASEC-Nr. 2025-02506) ist eine innovative Machbarkeitsstudie für Patientinnen und Patienten mit fortgeschrittenem, metastasiertem Bauchspeicheldrüsenkrebs, bei denen bereits drei oder mehr Standardtherapien keine Wirkung mehr gezeigt haben. Im Rahmen dieser Studie wird entnommenes Tumorgewebe genutzt, um im Labor künstliche Mini-Tumore (Organoide) zu züchten, an denen mithilfe von KI-gestützter Analytik eine Vielzahl von Medikamenten direkt getestet wird, um massgeschneiderte, neue Behandlungsoptionen für diese fortgeschrittene Krankheitsphase zu finden.
KSBL Studie
Diese Studie ist ein klinisch-technologisches Forschungsprojekt, bei dem herkömmliche Bildgebungsdaten (CT und MRT) mithilfe von Künstlicher Intelligenz in hochpräzise, dreidimensionale Virtuelle-Realität-Modelle (VR) umgewandelt werden. Dies ermöglicht es dem chirurgischen Team, die genaue Lage des Tumors zu umliegenden Blutgefässen räumlich zu analysieren, um bei grenzwertig operablen (borderline resektablen) Pankreaskarzinomen die optimale Behandlungsstrategie festzulegen und unnötige Operationen zu vermeiden