Dank High-Tech-Simulator besser operieren

Die Ausbildung der Assistenzärzte hat am KSBL einen hohen Stellenwert

Eine Geschichte in Bildern

Die Corona-Krise hat auch die Firma VitraMed veranlasst nach neuen Möglichkeiten der Ärzte-Schulung zu suchen. Anstatt an Kongressen und Veranstaltungen ihren Laparoskopie-Simulator der neusten Generation zu präsentieren, begaben sie sich auf eine Roadshow hin zum Kunden. 

Bild: Der Truck der Firma VitraMed mit dem Laparoskopie-Simulator vor dem Kantonsspital Baselland in Liestal.

Während zwei Tagen hatten die Assistenzärte/-innen der Chirurgie die Möglichkeit, unterschiedliche laparoskopische Eingriffe bzw. Teilschritte davon zu üben. 

Bild: Dank der Kamera sieht die Assistenzärtzin sämtliche Details auf dem Bildschirm. So kann sie präzise und sicher arbeiten.


Laparoskopie

Die laparoskpische Chirurgie ist ein Verfahren, bei welchem über kleinste Schnitte (Schlüssellochchirurgie) - zum Beispiel in der Bauchdecke - die Operationswerkzeuge wie Pinzette, Schere und eine Kamera (Endoskop) eingeführt werden. Diese minimalinvasive Methode gilt als äusserst schonend für den Patienten.


Die Software des Simulators bietet eine Vielzahl an Operationssequenzen zum Üben an. Dabei stehen die häufigsten laparoskopischen Eingriffe wie die Entfernung der Gallenblase, ein Blinddarmeingriff oder die Hernienoperation im Zentrum.

Bild: Auf dem Bildschirm sieht man die verschiedene Übungsprogramme die zur Auswahl stehen.

Zur Auswahl stehen unterschiedliche Teilschritte der häufigsten laparoskopischen Eingriffen wie zum Beispiel die Entfernung einer Gallenblase oder eine Blinddarmoperation, aber auch Geschicklichkeits- und Präzisionübungen. Auch das Nähen und Knoten von Fäden will geübt sein.

Bild: Die Bilder am Simulator sind äusserst naturgetreu und stellen die Übungssituation absolut realistisch dar.


Häufigste Eingriffe

An der Klinik für Chirurgie des Kantonsspitals Baselland werden Operationen wo sinnvoll und möglich minimalinvasiv durchgeführt. Die häufigsten Eingriffe sind die Entfernung der Gallenblase, Hernienoperationen wie zum Beispiel Leistenbruch und Blinddarmeingriffe.


Bis ein Assistenzarzt im Operationssaal assistieren und erste Teilschritte selbst ausführen kann, heisst es üben, üben, üben.

Dafür finden am KSBL wöchentlich Trainings und Fortbildungen auf ähnlichen Simulationsgeräten und Operationsmodellen statt. Auch der Da-Vinci-Roboter besitzt Trainingsmodule. 

Bild: Erfahrungsaustausch ist auch ein wichtiger Bestandteil des Lernprozesses.

Prof. Robert Rosenberg im Gespräch mit der Journalisten der Online-Plattform primenews.

Links im Bild Martina Vitz, Leiterin Training Education der Firma VitraMed. Sie und Prof. Rosenberg arbeiten im Bereich der Ärzteausbildung seit Jahren zusammen.



Qualität am Kantonsspital Baselland

Das KSBL ist als Referenzzentrum für minimalinvasive Chirurgie wie auch als Kompetenzzentrum für Hernienchirurgie zertifiziert. Eine Voraussetzung zur Erlangung dieser Zertifizierung sind regelmässige Trainings und Weiterbildungen.


Wir nehmen unsere Verantwortung als Ausbildungsspital sehr ernst und achten darauf, dass unsere Assistenzärzte/-innen eine umfassende Ausbildung auf dem aktuellsten Stand der Medizin und Technik erhalten. Entsprechend den Feedbacks bemerken unsere Patienten diese Qualität in der täglichen Betreuung auf Station und im Operationssaal. 

Bild: Prof. Dr. med. Robert Rosenberg, Chefarzt der Klinik für Chirurgie am Kantonsspital Baselland.

Klinik für Chirurgie
Kantonsspital Baselland
www.ksbl.ch/chirurgie 

Das Kantonsspital Baselland als Arbeitgeber
www.ksbl.ch/arbeitgeber 

Juli 2020, m&k/jw