Pneumologische Studien

In dieser Beobachtungsstudie, werden die Änderungen der Asthmasymptome nach Beginn der Behandlung mit Benralizumab (Fasenra) für insgesamt 56 Wochen beurteilt. Damit möchte man erreichen, dass die Behandlung von schwerem eosinophilem Asthma verbessert wird.

Status: Patienten werden eingeschlossen

Studienleitung

Prof. Dr. med. Jörg D. Leuppi
Facharzt Allgemeine Innere Medizin u. Pneumologie FMH
Chefarzt

Tel. +41 (0)61 925 21 80
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Weitere Studienbeteiligte

Sabrina Maier
Study Nurse

Tel. +41 (0)61 925 37 66
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Die chronisch-obstruktive Lungenkrankheit (COPD) ist eine häufige Erkrankung. In der Schweiz leiden etwa 5-7% der Bevölkerung an dieser chronischen Krankheit. Die COPD steht an vierter Stelle der weltweit häufigsten Todesursachen. COPD Patienten leiden häufig an Exazerbationen, was zu verstärkter Atemnot und vermehrtem Husten mit Auswurf führt. Ein wichtiger Therapiebestandteil bei COPD-Exazerbation sind Kortisonpräparate. Diese verbessern die Symptomatik und senken die Re-Exazerbationsrate, bringen jedoch auch Nebenwirkungen mit sich, welche sich längerfristig auf die Gesundheit der betroffenen Patienten auswirken.

Eine durch Prof. Dr. med. Jörg Leuppi publizierte Studie (REDUCE-Studie) konnte zeigen, dass bei hospitalisierten Patienten mit einer COPD-Exazerbation eine 5-tägige Kortisongabe der üblichen 14-tägigen Kortisongabe nicht unterlegen ist. Aufgrund der Ergebnisse dieser Studie wurden die internationalen Therapieleitlinien angepasst. Wir verfolgen diesen Ansatz weiter und haben die Thematik auf den ambulanten Sektor ausgedehnt, in welchem die meist weniger schwer verlaufenden COPD-Exazerbationen behandelt werden. Mit der jetzigen Studie soll gezeigt werden, dass im ambulanten Sektor eine 3-tägige Kortisontherapie der etablierten 5-tägigen Kortisontherapie nicht unterlegen ist. Damit könnten den behandelten Patienten kurz- und langfristige Nebenwirkungen erspart und Kosten gesenkt werden.

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Prof. Dr. med. Jörg D. Leuppi
Facharzt Allgemeine Innere Medizin u. Pneumologie FMH
Chefarzt

Tel. +41 (0)61 925 21 80
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Weitere Studienbeteiligte

Kristin Abig
Leitende Study Nurse

Tel. +41 (0)61 925 37 54
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Clinical Surveillance vs. Anticoagulation for Low-risk Patients with Isolated Subsegmental Pulmonary Embolism: A Multicenter Randomized Placebo-Controlled Non-Inferiority

In dieser internationalen Studie mit Studienzentren in der Schweiz, in Holland und in Kanada wird bei Patienten mit subsegmentalen Lungenembolien die Prognose einer Behandlungsstrategie mit oder ohne Blutverdünnung verglichen. Patienten mit isolierten subsegmentalen Lungenembolien ohne gleichzeitige Beinvenenthrombose werden nach entsprechender Aufklärung und Einwilligung mittels Zufallsprinzip (Randomisierung) in zwei Gruppen eingeteilt: klinische Beobachtung plus Scheinmedikament (Placebo) oder klinische Beobachtung plus Blutverdünnung mit Rivaroxaban.

Status: Patienten werden eingeschlossen

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Prof. Dr. med. Jörg D. Leuppi
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Weitere Studienbeteiligte

Simona Hübner
Med. Pract.
Doktorandin

Tel. +41 (0)61 925 37 59
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Sabrina Maier
Study Nurse

Tel. +41 (0)61 925 37 66
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Eine klinisch-epidemiologische Verlaufsbeobachtung in Hausarztpraxen zur Evaluation des COPD Managements.

Das Ziel dieses Projektes ist es, eine COPD Kohorten-Datenbank aufzubauen und anonymisierte Daten über Diagnose und Verlauf der COPD zu erheben. Die Spirometrie soll dabei konsequent zur Diagnose der COPD und Beobachtung des Verlaufs der Krankheit eingesetzt werden. 

Status: Patienten werden eingeschlossen

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Prof. Dr. med. Jörg D. Leuppi
Facharzt Allgemeine Innere Medizin u. Pneumologie FMH
Chefarzt

Tel. +41 (0)61 925 21 80
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Weitere Studienbeteiligte

Sabrina Maier
Study Nurse

Tel. +41 (0)61 925 37 66
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In den letzten Jahren sind viele spezifische Behandlungen für schweres Asthma entwickelt worden. Allerdings herrscht in der Routineversorgung noch Unsicherheit, ob diese Medikamente bei schweren Asthma-Patienten eingesetzt werden können. Die Langzeiteffekte einer Therapie mit solch spezifischen Medikamenten sind bislang nur teilweise bekannt und es bleiben Fragen offen, insbesondere im Hinblick auf die Dauer oder eine mögliche Anpassung der Therapie im Verlauf der Asthma-Erkrankung.

Daher haben sich Lungenspezialisten aus unterschiedlichen Zentren zur „Swiss Asthma Group of the Swiss Society of Pneumology“ zusammengeschlossen, um die Diagnostik und Behandlung von Patienten mit schwerem Asthma zu verbessern. Die Ziele dieses Zusammenschlusses sind die Förderung von Wissenschaft und Forschung sowie die Förderung des öffentlichen Gesundheitswesens im Bereich des schweren Asthmas. Hierzu gehört insbesondere die Optimierung der medizinischen Versorgung von Patienten mit schwerem Asthma sowie die Aufklärung und Information der gesamten Bevölkerung.   

Hierfür ist eine multizentrische Kohorten-Studie geplant, die zum Aufbau eines Schweizerischen Registers für schweres Asthma führen soll. Das Schweizerische Register für schweres Asthma wird auf dem bereits bestehenden „Deutschen Register für schweres Asthma“ basieren.

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Prof. Dr. med. Jörg D. Leuppi
Facharzt Allgemeine Innere Medizin u. Pneumologie FMH
Chefarzt

Tel. +41 (0)61 925 21 80
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Weitere Studienbeteiligte

Fabienne Jaun
BSc Nursing
Study Nurse

Tel. +41 (0)61 925 37 55
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Janina Capponi
Study Nurse

Tel. +41 (0)61 925 37 58
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