Internistische Studien

Anpassung des Schwellenwertes für D-Dimere mit zunehmenden Alter für den Ausschluss von tiefer Venenthrombose: Eine prospektive Studie.
Ziel dieser Studie ist es, zu bestätigen, dass die Verwendung des neuen altersabhängigen Schwellenwerts für D-Dimere bei Patientinnen und Patienten mit Verdacht auf tiefe Venenthrombose sicher ist.

Status: Patienten werden eingeschlossen

Studienleitung

Prof. Dr. med. Christina Jeanneret-Gris
Fachärztin Allgemeine Innere Medizin u. Angiologie FMH
Leitende Ärztin

Tel. +41 (0)61 436 20 60
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Weitere Studienbeteiligte

Prof. Marc Righini, HUG Genf

Clinical Research from multi-modality big data sources without proprietary interfaces in a multicenter approach

Das CREATE-System ist ein innovativer Ansatz zur Verwaltung komplexer, unstrukturierter Daten. Das Projekt wird die Interoperabilität zwischen Systemen und Organisationen sowie den Austausch landesweiter klinischer Routinedaten ermöglichen, welche für die Forschung zugänglich sein werden.

Das Projekt wird von einem Konsortium durchgeführt: Kantonsspital Baselland (KSBL), Kantonsspital Aarau (KSA), Kantonsspital St. Gallen (KSSG) und Ente Ospedaliero Cantonale Bellinzona (EOC) unter der Leitung von Prof Med. Jörg Leuppi.

Ein Vorteil der CREATE-Architektur besteht darin, dass Daten nicht kopiert oder verschoben werden. Daten bleiben immer in ihrem ursprünglichen sicheren Speicherort mit den entsprechenden Richtlinien. Suchen und Algorithmen werden auf die Daten angewendet. Teure Schnittstellen werden drastisch reduziert und teilweise sogar vollständig abgeschafft.

Darüber hinaus gewährleistet das System Datensicherheit auf höchstem Niveau durch sichere Übertragungstechnologie, Verschlüsselung und automatisierte Anonymisierung sowie Depersonalisierung auf Basis erstklassiger Lösungen aus dem Schweizer Gesundheitswesen.

Das CREATE-System ermöglicht die Erfassung großer Datenmengen, die auf personalisierte Weise verfügbar sind, den Zugriff und die Verwendung unstrukturierter routinemäßiger medizinischer und administrativer Daten aus dem Gesundheitswesen. Aufgrund des großen Datenvolumens, das für die personalisierte Gesundheitsforschung zur Verfügung stehen wird, erwarten wir ausserdem, seltene Zustände und Ereignisse aussagekräftig untersuchen zu können.

Weitere Projekte:

  • CREATE COPD-Analyse
  • CREATE DECODE
  • CREATE Heart failure

Studienleitung

Prof. Dr. med. Jörg Leuppi
Facharzt Allgemeine Innere Medizin u. Pneumologie FMH
Chief Medical Officer
Mitglied der Geschäftsleitung

Tel. +41 (0)61 925 21 80
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Weitere Studienbeteiligte

Giorgia Corridori
MSc Health Science
PhD Student

Tel. +41 (0)61 925 37 57
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Die HIT-Studie

Intensivierte Korrektur des Natriumspiegels bei hospitalisierten Patienten mit Hyponaträmie – eine prospektive internationale randomisierte Studie

Die HIT-Studie ist eine internationale Studie mit verschiedenen Zentren in der Schweiz, in Deutschland, Kroatien, Italien und Holland.

Die Hyponaträmie ist die häufigste Elektrolytstörung, sie kann verschiedene Ursachen mit entsprechend unterschiedlicher Behandlung je nach Auslöser haben. Verschiedene Untersuchungen haben gezeigt, dass eine Hyponaträmie mit vermehrten klinischen Komplikationen, Spitalaufenthalten sowie vermehrter Sterblichkeit einhergeht. Trotz dieser Ergebnisse ist bis heute nicht klar, ob eine gezielte Behandlung der Hyponaträmie zu weniger Komplikationen sowie tieferer Sterblichkeit führt.

Ziel der Studie:  hierbei wird untersucht, ob eine gezielte Anhebung des Natrium-Spiegels im Blut im Vergleich zur bisherigen Standardbehandlung zu weniger Komplikationen und erneuten Hospitalisationen sowie tieferer Sterblichkeit führt.

Einschlusskriterium: Hospitalisierte Patienten mit hypoosmolarer Hyponatriämie <130mmol/l

Ausschlusskriterien: Hyponatriämie auf Grund entgleistem Diabetes mellitus, palliative Therapie, Schwangerschaft

Die eingeschlossenen Patienten werden in 2 Behandlungs-Gruppen unterteilt:

In A) Intervention (Diagnostik u. Therapie forciert durch Studienteam) und B) Standard-Therapie (Diagnostik u. Therapie gemäss bestehenden Standards).

Studienleitung

Prof. Dr. med. Jörg Leuppi
Facharzt Allgemeine Innere Medizin u. Pneumologie FMH
Chief Medical Officer
Mitglied der Geschäftsleitung

Tel. +41 (0)61 925 21 80
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Weitere Studienbeteiligte

Daniela Felber-Gredig
Study Nurse

Tel. +41 (0)61 925 37 58
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Interdisziplinäre Langzeit-Nachsorgesprechstunde

Evaluationsforschung zur Langzeit-Nachsorgesprechstunde von Folgeerkrankungen und Lebensqualität bei Patienten mit onkologischen Erkrankungen im Kindesalter.

Das Ziel des Projektes ist es, Erwachsene, die als Kinder oder Jugendliche eine onkologische Erkrankung hatten, bzgl. lebenslanger Nachsorge möglichst ganzheitlich zu beraten und bei komplexen Spätfolgen oder Risiken regelmässig nachzukontrollieren.

Status: Patienten werden eingeschlossen

Studienleitung

Prof. Dr. med. Jörg Leuppi
Facharzt Allgemeine Innere Medizin u. Pneumologie FMH
Chief Medical Officer
Mitglied der Geschäftsleitung

Tel. +41 (0)61 925 21 80
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Dr. med. Eva Maria Tinner
Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin
Kinderonkologin und -hämatologin

Tel. +41 (0)61 925 34 35
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Weitere Studienbeteiligte

Dr. med. Fabian Meienberg
Facharzt Endokrinologie-Diabetologie FMH und Allgemeine Innere Medizin
Leitender Arzt
Leiter Endokrinologie & Diabetologie

Tel. +41 (0)61 925 32 35
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Sabrina Maier
Study Nurse

Tel. +41 (0)61 925 37 66
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Janina Capponi
Study Nurse

Tel. +41 (0)61 925 37 58
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Cortisolbehandlung ausschleichen oder direkt stoppen?

Prednison und andere synthetisch hergestellte Cortisol-ähnliche Medikamente werden zur Entzündungshemmung bei einer Vielzahl von Krankheiten in Tablettenform oder als Injektionen verabreicht.

Diese Therapie hat jedoch viele unerwünschte Arzneimittel-Wirkungen. Eine oft beobachtete Nebenwirkung von Prednison ist die Unterdrückung der körpereigenen Produktion von Cortisol. Dieser Effekt dauert über das Beenden der Prednison Therapie hinaus an.

Sind die beim Patienten gemessenen Cortisolspiegel erniedrigt, wird Prednison aktuell nicht abrupt abgesetzt, sondern die Dosis in kleinen Schritten reduziert, bevor es nach Wochen schliesslich ganz gestoppt wird. Dieses Vorgehen ist zwar medizinisch einleuchtend, wissenschaftlich bislang aber nicht belegt.

Es gibt keine Daten aus kontrollierten Studien zur Frage, ob und wie Glucocorticoide ausgeschlichen werden sollen.

Diese multizentrische Studie prüft deshalb die Hypothese, ob auch nach längerer Behandlungsdauer mit Prednison®, Spiricort® oder einem verwandten Produkt auf ein langsames Ausschleichen der Dosis verzichtet werden darf, ohne dass dadurch ein schlechterer Verlauf resultiert. So könnten eine unnötige Verlängerung dear Behandlung und allfällige unerwünschte Nebeneffekte vermieden werden.

Die Studie wird vom Schweizerischen Nationalfonds unterstützt.

Status: Patienten werden eingeschlossen.

Studienleitung

Prof. Dr. med. Jörg Leuppi
Facharzt Allgemeine Innere Medizin u. Pneumologie FMH
Chief Medical Officer
Mitglied der Geschäftsleitung

Tel. +41 (0)61 925 21 80
E-Mail

Weitere Studienbeteiligte

Helga Schneider
Study Nurse

Tel. +41 (0)61 925 37 68
E-Mail