Abhängig von einem fremden Organ

«Die fehlende Lunge» - Ein Film über Verlust und Mangel an Organen

Wir laden Sie herzlich zur Filmvorstellung und anschliessender Diskussion in der QuartierOASE auf dem Bruderholz ein. Gezeigt wird der Film «Die fehlende Lunge» der jungen Bernerin Aline Langenegger - ein Film über Verlust und Mangel an Organen. Anschliessend wird eine Runde für Fragen und Antworten eröffnet: Kann ich im fortgeschrittenen Alter überhaupt noch Organe spenden? Was passiert bei der Organspende? Wie werde ich Organspender?
Das Thema Organspende soll Ihnen näher gebracht und allfällige Unsicherheiten und Ängste abgebaut werden.

Film

Aline Langenegger stand mitten im Leben, als jenes ihrer Schwester jäh beendet wurde. Sechs Jahre ist es her, seit Kerstin der Krankheit Zystische Fibrose (kurz: CF; cystic fibrosis) erlegen ist. Sie wurde 20 Jahre alt. Verstorben auf der Warteliste für ein Spenderorgan – ein trauriges Schicksal, das jährlich über 60 Menschen in der Schweiz widerfährt.

Das ausgewogene Verhältnis von emotionalen, berührenden Geschichten sowie klaren Fakten und unterschiedlichen Perspektiven machen Aline Langeneggers Film so besonders. Diese professionell und sorgfältig gestaltete Produktion ist weder moralisierend noch verpasst sie es, kritische Stimmen zu Wort kommen zu lassen.

Veranstaltung

Datum: Donnerstag, 23. November 2017
Türöffnung:
18.45 Uhr
Filmvorstellung: 19.00 - 20.00 Uhr
(Schweizer Dialekt, ohne Untertitel, 57 Min.)
Podiumsdiskussion: 20.00 - 20.30 Uhr (je nach Fragen des Publikums auch länger)
Teilnehmende:
M.Sc., M.A. Tatjana Weidmann-Hügle, Klinische Ethikerin KSBL
Jeanne Kreis, Project Staff Public Relations Swisstransplant
Apéro: ab ca. 20.30 Uhr
Ort:
QuartierOASE Bruderholz, Bruderholzallee 169, 4059 Basel
Eintritt: frei
Kontakt: marketing@ksbl.ch

Rede über Organspende! Neue nationale Organspende-Kampagne

Heute warten in der Schweiz rund 1'500 Personen auf eine Organspende, und über die Jahre wird die Warteliste immer länger. Jede Woche sterben zwei Menschen, weil sie kein Transplantat erhalten haben. Auch wenn die Schweizerinnen und Schweizer mehrheitlich angeben, die Organspende zu befürworten, informieren nur wenige die Angehörigen über ihren Willen. Folglich müssen meistens die Trauerfamilien entscheiden, und von ihnen lehnt im Zweifelsfall jede zweite die Organentnahme ab.

«Rede über Organspende!» So lautet die Botschaft der neuen Kampagne, die das Bundesamt für Gesundheit (BAG) in Zusammenarbeit mit Swisstransplant lanciert. Die Kampagne will die Menschen dazu ermutigen, ihren Willen klar zu äussern. Über 80 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer befürworten die Organspende, dennoch ist die Spenderzahl dieses Jahr gesunken. Die Angehörigen kennen den Willen der verstorbenen Person häufig nicht, denn nur eine Minderheit hat die Familie darüber informiert oder eine Spendekarte ausgefüllt. Die neue Kampagne will alle dazu anregen, über diese sensible Frage zu reden.

Auf der Website www.leben-ist-teilen.ch findet sich umfangreiches Informationsmaterial. Zudem gibt es gleich drei Möglichkeiten, die Spendekarte auszufüllen:

- Spendekarte kostenlos online oder telefonisch über die Gratisnummer 0800 570 234 bestellen und handschriftlich ausfüllen

- Spendekarte online ausfüllen, ausdrucken und unterschreiben

- App «Medical ID» (iOS und Android) von Swisstransplant herunterladen und als digitale Spendekarte benutzen

Quelle: BAG